Fukutoshin-Linie

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Fukutoshin-Linie
Serie 10000-Zug auf der Fukutoshin-Linie
Serie 10000-Zug auf der Fukutoshin-Linie
Strecke der Fukutoshin-Linie
Netz der Tokyo Metro, Fukutoshin-Linie in Braun
Streckenlänge: 20,2 km
Spurweite: 1067 mm (Kapspur)
Stromsystem: 1500 =
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
BSicon utKDSTa.svg
BSicon utBHF.svg 0,0 BSicon lDST golden.svgF01 Wakōshi
BSicon utBHF.svg 2,2 BSicon lDST golden.svgF02 Chikatetsu-Narimasu
BSicon utBHF.svg 3,6 BSicon lDST golden.svgF03 Chikatetsu-Akatsuka
BSicon utBHF.svg 5,4 BSicon lDST golden.svgF04 Heiwadai
BSicon utBHF.svg 6,8 BSicon lDST golden.svgF05 Hikawadai
BSicon utBHF.svg 8,3 BSicon lDST golden.svgF06 Kotake-Mukaihara
BSicon utBHF.svg 9,4 BSicon lDST golden.svgF07 Senkawa
BSicon utBHF.svg 10,4 BSicon lDST golden.svgF08 Kanamechō
BSicon utBHF.svg 11,3 BSicon lDST red.svg BSicon lDST golden.svg LineColor Yamanote.svgF09 Ikebukuro
BSicon utABZlf.svg Yūrakuchō-Linie
BSicon utBHF.svg 13,1 F10 Zōshigaya
BSicon utBHF.svg 14,6 F11 Nishi-Waseda
BSicon utBHF.svg 15,5 BSicon lDST fuchsia.svgF12 Higashi-Shinjuku
BSicon utBHF.svg 16,6 BSicon lDST red.svg BSicon fexlDST.svgF13 Shinjuku-sanchōme
BSicon utBHF.svg 18,0 F14 Kitasandō
BSicon utBHF.svg 19,2 BSicon glDST.svgF15 Meiji-Jingūmae
BSicon utKBHFe.svg 20,2 BSicon lDST saffron.svg BSicon lDST purple.svgF16 Shibuya

Die Fukutoshin-Linie (jap. 副都心線, Fukutoshin-sen) ist eine Bahn-Linie der Tokyo Metro im westlichen Zentrum von Tokio. Die abschnittweise zwischen 1994 und 2008 eröffnete Strecke ist die neueste in Tokios Bahn-Netz und wird in der näheren Zukunft voraussichtlich die letzte bleiben.[1] Ihre Kennzeichnung im Streckenplan ist die Farbe Braun Linienfarbe und der Buchstabe F für die Bahnhöfe.

Geschichte[Bearbeiten]

Baustelle am Bahnhof Kitasandō 2006

Fukutoshin bedeutet auf japanisch "zweites Stadtzentrum“, die Fukutoshin-Linie verbindet drei von Tokios sekundären Stadtzentren: Ikebukuro, Shinjuku und Shibuya. Vor ihrer Eröffnung hatte nur die JR Higashi-Nihon (engl. East Japan Railway Company) eine Bahnverbindung zwischen diesen Dreien (auf der Yamanote-Linie, der Saikyō-Linie und der Shōnan-Shinjuku-Linie). Die neue Verbindung wurde gegen die Überfüllung auf diesem Abschnitt konzipiert, und um eine günstige Durchgangsverbindung zwischen dem nordwestlichen, dem südwestlichen und dem zentralen Teil Tokios zu bieten.

Die Strecke wurde ursprünglich 1972 als Passage von Shiki nach Shinjuku geplant, mit der Möglichkeit einer späteren Erweiterung zum Bahnhof Shinagawa und dem Flughafen Tokio-Haneda. 1985 schlug ein anderer Ausschuss des Verkehrsministeriums vor, die Strecke in Shibuya enden zu lassen. Ein Teil am nördlichen Ende der ursprünglich geplanten Strecke wurde überflüssig, worauf der Plan um eine Erweiterung bis zur Tōbu Tōjō-Hauptlinie und dem Durchgangsverkehr von der Tōkyō Metro Yūrakuchō-Linie verbessert wurde.

Ein 3,2 km langes Segment von Kotake-Mukaihara nach Ikebukuro, das parallel zur Yūrakuchō-Linie verläuft, wurde 1994 in Betrieb genommen. Dieses Segment war ursprünglich als die Neue Yūrakuchō-Linie (有楽町新線, Yūrakuchō Shin-sen) bekannt, und operierte ohne Zwischenstopps.

Das neueste Segment, welches Shinjuku und Shibuya über Zōshigaya und Sendagaya mit dem Meiji-Schrein verbindet, wurde am 14. Juni 2008 eröffnet, womit die Fukutoshin-Linie offiziell abgeschlossen war. Auch der Betrieb zu den Stationen Senkawa und Kanamechō, welche von der Neuen Yūrakuchō-Linie umgangen wurden, wurde an dem Tag aufgenommen. Außerdem wird der Verbindungsverkehr zum Bahnhof Kawagoe-shi an der Tōjō-Hauptlinie und dem Bahnhof Hannō auf der Seibu-Ikebukuro-Linie angeboten.

Wegen technischen Problemen hatten die Züge in den ersten Tagen eine Verspätung von bis zu 30 Minuten.[2]

Seit dem 16. März 2013 benutzt die Tōkyū Tōyoko-Linie den Endbahnhof der Fukutoshin-Linie in Shibuya mit. Somit können Züge der Minatomirai-Linie in Yokohama und der Toyoko-Linie direkt über die Fukutoshin-Linie auf die Seibu Ikebukuro-Linie nach Hannō oder auf die Tōbu Tōjō-Hauptlinie nach Kawagoeshi geleitet werden, was einen nahtlos durchgehenden Verkehr ohne Umstieg auf den einzelnen Abschnitten ermöglicht.


Nr. Station Distanz (km)[3] Express hält Umstiegsmöglichkeit Standort
Aktuell Tarifzone Express Pendler-
express
F1 Wakōshi 0,0 0,0 X X Yūrakuchō-Linie (selbe Gleise), Tōbu Tōjō-Hauptlinie Wakō Präfektur Saitama
F2 Chikatetsu-Narimasu 2,2 2,2 X Yūrakuchō-Linie (selbe Gleise) Itabashi Tokyo
F3 Chikatetsu-Akatsuka 3,6 3,6 X Yūrakuchō-Linie (selbe Gleise) Nerima
F4 Heiwadai 5,4 5,4 X Yūrakuchō-Linie (selbe Gleise)
F5 Hikawadai 6,8 6,8 X Yūrakuchō-Linie (selbe Gleise)
F6 Kotake-Mukaihara 8,3 8,3 X X Yūrakuchō-Linie (selbe Gleise), Seibu Yūrakuchō-Linie (selbe Gleise)
F7 Senkawa 9,4 9,3 Yūrakuchō-Linie Toshima
F8 Kanamechō 10,4 10,3 Yūrakuchō-Linie
F9 Ikebukuro 11,3 11,5 X X Marunouchi-Linie, Yūrakuchō-Linie, Saikyō-Linie, Shōnan-Shinjuku-Linie, Yamanote-Linie, Tōbu Tōjō-Hauptlinie, Seibu Ikebukuro-Linie
F10 Zōshigaya 13,1 13,3 Toden Arakawa-Linie (Kishibojinmae Station)
F11 Nishi-Waseda 14,6 14,8 Shinjuku
F12 Higashi-Shinjuku 15,5 15,7 Ōedo-Linie
F13 Shinjuku-sanchōme 16,6 16,8 X X Marunouchi-Linie, Toei Shinjuku-Linie
F14 Kitasandō 18,0 18,2 Shibuya
F15 Meiji-Jingūmae 19,2 19,4 Chiyoda-Linie, Yamanote-Linie (Bahnhof Harajuku)
F16 Shibuya 20,2 20,4 X X Tōyoko-Linie, Yamanote-Linie, Saikyō-Linie, Shōnan-Shinjuku-Linie, Ginza-Linie, Hanzōmon-Linie, Tōkyū Den’entoshi-Linie, Keiō Inokashira-Linie

Schienenfahrzeuge[Bearbeiten]

  • Tōkyō-Metro-Serien 7000 und 10000 mit 8 oder 10 Waggons
  • Seibu-Serie 6000 mit 10 Waggons
  • Tōbu-Serien 9000, 9050 und 50070 mit 10 Waggons
  • Tōkyū-Serien 5050 (8 Waggons) und 5050-4000 (10 Waggons)


Einzelnachweise[Bearbeiten]

  • Japan Railfan Magazine Ausgabe Juli 2008
  1. http://mdn.mainichi.jp/national/archive/news/2008/06/13/20080613p2a00m0na012000c.html
  2. http://mdn.mainichi.jp/national/archive/news/2008/06/17/20080617p2a00m0na006000c.html
  3. Tokyo Metro Pressemitteilung (14. Mai 2008)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Tokyo Metro Fukutoshin Line – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien