Petting
Petting (engl. petting von: to pet = liebkosen) bezeichnet sexuelle Handlungen des Menschen, die jede Art von sexueller Stimulation ohne Vollzug des Geschlechtsverkehrs umfasst.
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[Bearbeiten] Definition
Petting umfasst alle Formen körperlichen Kontakts, die den Koitus nicht einbeschließen, aber bewusst darauf angelegt sind sexuelle Erregung hervorzurufen. Führt er zum Koitus, so wird er auch Vorspiel genannt. Die wichtigsten Praktiken sind Küssen und manuelle und orale Stimulation der erogenen Zonen bis hin der sekundären und primären Geschlechtsmerkmalen und ihr Aneinanderreiben ohne Koitus. Petting gilt bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen als verbreitetste Form des Sexualverhaltens.[1]
[Bearbeiten] Begriffsgeschichte
In der etwa um 1930 erschienenen deutschen Ausgabe „Die Revolution der modernen Jugend“ („Revolt of Modern Youth“ von Ben B. Lindsey und Wainwrigt Evans, ca. 1925) schreiben die Übersetzer in der Einführung: „… Von den Colleges und Universitäten mit coeducation rührt die petting party her, das heißt die Poussiergesellschaft, die von petting = streicheln ihren Namen hat. Darunter verbirgt sich alles mögliche bis zur sexuellen Intimität, 'Petting may include any carnality short of fornication', sagt H. L. Mencken in 'Americana 1925'.“
Der Begriff wurde Mitte des 20. Jahrhundert im Sinne von „sexuell erregende körperliche Reizspiele“ aus dem Englischen übernommen. Petting bedeutet dort eigentlich ‘Liebkosung, Knutscherei’, zu engl. to pet ‘verzärteln, verhätscheln, liebkosen’ und wurde abgeleitet von pet ‘gehätscheltes Tier(junges)’.[2]
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Ilse Achilles, Regina Bätz, und Marianne Bartzok: Sexualpädagogische Materialien für die Arbeit mit geistig behinderten Menschen, Juventa 2009, S. 94, zitiert nach Selg/Glombitza/Lischke 1979 S. 46f. hier online
- ↑ Etymologisches Wörterbuch des Deutschen nach Pfeifer, online auf DWDS, abgerufen am 14. Dezember 2011
[Bearbeiten] Weblinks
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