Fun Metal
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Fun-Metal (deutsch „Spaß-Metal“) ist eher ein inhaltlicher Sammelbegriff als ein eigenes Metal-Genre.
Bands, die diesem Genre zugeordnet werden, zeichnen sich meist dadurch aus, humorvolle Texte mit Rock- oder Metal-Musik zu verbinden. Häufig kommt es vor, dass sich der Rock- oder Metal-Stil mit anderen Musikstilen abwechselt. Inhaltlich tendieren einige Fun-Metal-Bands dazu, bevorzugt über Alkoholgenuss zu singen oder den Rock, beziehungsweise den Heavy-Metal zu feiern.
Es existieren jedoch auch Gruppen, die durch ihr Gesamtkonzept nicht immer vollständig dem Fun-Metal zuzuordnen sind. Die Wiener Musikgruppe Drahdiwaberl sind zum Beispiel für ihre extremen Bühnenauftritte bekannt, bewegen sich musikalisch aber im Hardrock-Bereich. Die Berliner Gruppe Knorkator spielen sowohl eigene als auch Cover-Lieder, welche sich inhaltlich sowohl im Nonsens- als auch im philosophischen Bereich bewegen und stechen sowohl durch ihr Auftreten in Plüsch- und Badeanzügen als auch durch ihre Bühnenshow hervor, bei der regelmäßig Lebensmittel ins Publikum geworfen und Heimorgeln zerstört werden.
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[Bearbeiten] Coverbands
Weiterhin existieren Musikgruppen, die sich das Ziel gesetzt haben, Lieder aus dem Schlagerbereich oder anderen, im Vergleich zum Metal eher ruhigeren Musikrichtungen, im Metal-Stil nachzusingen. Hierbei kann es sich um Trink- und Feierlieder und Popsongs handeln.
Ein Beispiel ist das Werk „Onkel Tom“ Angelrippers, eigentlich Frontmann der Thrash-Metal-Band Sodom, welcher auf seinen Solo-Alben Lieder von Udo Jürgens oder Heino im Metal-Stil covert. Beatallica vermischen den frühen Metal der Band Metallica mit bekannten Beatles-Melodien.
[Bearbeiten] Coverbands (Auswahl)
- Beatallica
- Tankwart – Fun-Metal-Nebenprojekt der Gruppe Tankard
- Ten Masked Men
- „Onkel Tom“ Angelripper
[Bearbeiten] Parodien
Weiterhin existieren Musikgruppen, deren Ziel eine Parodie eines ernsthaften Metal-Klischees (Bemalungen, Kutten, Leder, Killernieten) ist. Die True-Metal-Band Manowar ist ein beliebtes „Satire-Opfer“. Wegen seiner gewollten Bosheit und Ernsthaftigkeit bietet auch der Black Metal eine Angriffsfläche.
Die frühen J.B.O. sind ein Beispiel für eine Parodie-Band. So wird zum Beispiel Herbert Grönemeyers Lied „Männer“ zu „Frauen“ umgedichtet oder Pavarotti mit Sepulturas „Roots Bloody Roots“ verbunden.

