Funkschau

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Die Funkschau ist eine Fachzeitschrift der WEKA-Verlagsgruppe (früher aus dem Franzis Verlag) für technisch Interessierte auf dem Gebiet der Mobiltelefonie, der professionellen Telekommunikation sowie der Funkübertragung im Bereich der Informationstechnologie (IT). Dabei werden auch die entsprechenden Netzwerke, die Infrastruktur und die Messtechnik berücksichtigt.

Die Zeitschrift wurde 1929 gegründet[1]. Die Funkschau war in ihrer Anfangszeit ein Blatt für technisch interessierte Rundfunkhörer und wandelte sich ab den späten 1940ern bis in die 1980er zu einem Fachblatt für den Radio- und Fernsehfachhandel und die dort arbeitenden Servicekräfte. Sie bot dem Handel eine Übersicht über die aktuelle und die kommende Technologie, immer auf sehr praxisnahem Niveau. Berühmt waren die bebilderten Fehleranalysen von Fernsehgeräten, in denen gezeigt wurde, wie man dem schuldigen Bauteil auf die Spur kommt und wie man es repariert.

Den späteren Charakter einer Zeitschrift für den ambitionierten Elektronikbastler hat die Funkschau inzwischen verloren. In den 1980er Jahren war sie bekannt für ihre abgedruckte Software in BASIC, die in mühseliger Handarbeit abgetippt werden konnte. Dieser Teil wurde schließlich in die Zeitschrift mc aus demselben Verlag ausgelagert (also ein Spin-off). Ergänzt wurde die Zeitschrift seinerzeit durch Bauanleitungen für fortgeschrittene Bastler aus dem Bereich der Elektronik. Zwischen 1966 und 1980 war Karl Tetzner der Chefredakteur.

Chefredakteur der Funkschau ist Ralf Ladner (Stand Ende 2013).[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. siehe Nachruf auf den langjährigen Chefredakteur der Funkschau, Karl Tetzner, bei Radiomuseum.org
  2. siehe Impressum unter http://www.funkschau.de/impressum/