Furnas-Stausee

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Furnas-Stausee
Satellitenbild. Der Staudamm ist oben in der Mitte.
Satellitenbild. Der Staudamm ist oben in der Mitte.
Lage: Brasilien
Zuflüsse: Rio Grande
Abflüsse: Rio Grande
Größere Städte in der Nähe: São José da Barra, São João Batista do Glória
Furnas-Stausee (Brasilien)
Furnas-Stausee
Koordinaten 20° 41′ 0″ S, 46° 15′ 0″ W-20.683333333333-46.25Koordinaten: 20° 41′ 0″ S, 46° 15′ 0″ W
Daten zum Bauwerk
Bauzeit: 1958–1963
Höhe des Absperrbauwerks: 96, 120 oder 127 m
Bauwerksvolumen: 9,697 Mio. m³
Kronenlänge: 600–779 m
Kraftwerksleistung: 1.216 MW
Daten zum Stausee
Wasseroberfläche ca. 1.440 km²dep1
Speicherraum ca. 22.950 Mio. m³
Bemessungshochwasser: 13.000 m³/s

Der Furnas-Stausee (portugiesisch Represa de Furnas bzw. Lago de Furnas) ist einer der größten Stauseen Brasiliens. Das Kraftwerk Furnas (port. Usina Hidrelétrica de Furnas) staut den Rio Grande und erzeugt dadurch den Stausee. Der Staudamm steht zwischen den Städten São José da Barra und São João Batista do Glória in Minas Gerais.

Stausee[Bearbeiten]

Der Stausee, der aufgrund seiner Größe auch Meer von Minas (port. Mar de Minas) genannt wird, hat eine Wasseroberfläche von etwa 1.440 km²[1] und eine Uferlinie von 3500 km. Andere Angaben sprechen von 1320, 1458 oder 1600 km² Fläche. Auch für den Stauinhalt gibt es mehrere Angaben: 20.900, 21.000, 22.950[1] oder 23.000 Millionen Kubikmeter. In jedem Fall gehört der Stausee zu den größten der Erde.

Der Stausee wird von einem Erd-Staudamm (Barragem de Furnas) aufgestaut, dessen Höhe 96, 120 oder 127 m[1] und dessen Länge 554,[1] 600 bis 779 m beträgt. (Auch hierfür gibt es unterschiedliche Angaben.)

Kraftwerk[Bearbeiten]

Hauptartikel: Kraftwerk Furnas

Das Wasserkraftwerk hat eine Nennleistung von 1.216 MW (8-mal 152 MW) und wird von der Furnas Centrais Elétricas betrieben. Im Juli 1958 begannen die Bauarbeiten und die erste Maschineneinheit ging 1963 in Betrieb.[1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e Furnas Hydroelectric Plant. Furnas Centrais Elétricas, abgerufen am 4. Oktober 2014 (englisch).