Fury in the Slaughterhouse

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Fury in the Slaughterhouse
Christof, Reiner, Christian, Gero, Kai, Thorsten (v.l.n.r.)
Christof, Reiner, Christian, Gero, Kai, Thorsten (v.l.n.r.)
Gründung 1987
Auflösung 2008
Genre Rock
Website http://www.fury.de/
Letzte Besetzung vor der Auflösung
Gesang Kai Wingenfelder
Gitarre Thorsten Wingenfelder
Gitarre Christof Stein-Schneider
Schlagzeug Rainer Schumann
Keyboard, Gitarre,
Mandoline
Gero Drnek (seit 1989)
Bass Christian Decker (seit 1996)
Ehemalige Mitglieder
Keyboard Kai Liekenbröcker (1988 - 89)
Bass Hannes Schäfer (Gründung - 1996)

Fury in the Slaughterhouse war eine von 1987 bis 2008 bestehende Rockband aus Hannover, die auch international Erfolge verzeichnen konnte.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Bandgeschichte

Im Frühjahr 1987 gründeten die Brüder Kai ("W59") und Thorsten ("W66") Wingenfelder zusammen mit Rainer Schumann, Christof Stein-Schneider und Hannes Schäfer in Hannover die Band Fury in the Slaughterhouse (dt.: Fury im Schlachthaus). Der Bandname ist eine Anspielung auf die weltweit bekannte US-Fernsehserie aus den 50er Jahren um ein Pferd namens Fury.

Fury in the Slaughterhouse sollte eine reine Rockband sein, die sich klar von der Neuen Deutschen Welle unterschied, daher sind alle Liedtexte auf Englisch geschrieben. Dieses Konzept ging auf, denn bereits 1988 spielten sie in ausverkauften Konzerten und ihre ersten Alben schaffen es unter die Top 50 der Albumcharts.

1992 gründeten ihre Plattenfirma SPV GmbH und die BMG Ariola Hamburg GmbH mittels eines Joint Ventures das Plattenlabel „Slaughterhouse Music“. Die Band wagte sich nun auch live in den europäischen sowie anglo-amerikanischen Raum, wo sie 1993 mit den Hits Radio Orchid und Every Generation Got Its Own Disease und dem Album Mono ihren internationalen Durchbruch schaffte.

Seitdem brachte die Band in regelmäßigen Abständen etwa alle zwei Jahre ein neues Album auf den Markt, konnte aber nie mehr an den Erfolg von Mono herankommen.

Es gab im Rahmen der Bandgeschichte nur eine Besetzungsänderung – im Jahr 1996 wurde Bassist Hannes Schäfer durch Christian Decker ersetzt.

Im Jahr 2005 gründete die Band das Plattenlabel „Kick It Out“. Hier werden sämtliche Alben in einer überarbeiteten Version mit teilweise bisher unveröffentlichten Zusatztracks neu publiziert.

Im September 2007 gab die Band ihre Auflösung zum 30. August 2008, dem Zeitpunkt des letzten Konzertes, bekannt. Von März bis Ende August 2008 fand eine Abschiedstournee quer durch Deutschland statt. Jedes Konzert wurde aufgezeichnet und konnte direkt im Anschluss an das Konzert auf USB-Sticks erworben werden. Der Auftritt in Hannover wurde zudem als Doppel-DVD und auf CD unter dem Namen "Farewell & Goodbye" veröffentlicht.

Am 15. Mai 2006 trug sich die Band in das Goldene Buch der Stadt Hannover ein.

Die Band verkaufte über vier Millionen Alben und spielte weltweit auf mehr als 1.000 Konzerten und Festivals.

[Bearbeiten] Diskografie

[Bearbeiten] Alben und EPs

  • 1988 - Fury in the Slaughterhouse
  • 1990 - Jau!
  • 1991 - Hook-a-Hey
  • 1992 - Pure Live!
  • 1992 - Seconds to Fall (Sampler)
  • 1992 - Mono
    • 1993 - Mono (US)
  • 1994 - Dead + Gone (EP mit Live-Material)
  • 1995 - The Hearing and the Sense of Balance
    • 1995 - The Hearing and the Sense of Balance (US)
  • 1997 - Brilliant Thieves
  • 1998 - Nowhere... Fast!
  • 1998 - Super Fury (Best-of–Doppel-CD)
  • 2000 - Home Inside
  • 2001 - The Ultimate - 5er Box (mit Jau!, Hook-a-Hey, Pure Live!, Mono und einer CD mit Zusatztracks)
  • 2002 - The Color Fury
  • 2002 - Monochrome (Live-Album und DVD)
  • 2004 - Nimby
  • 2005 - Acoustic Grand Cru Classé – (Akustik-Doppel-CD)
  • 2006 - Every Heart Is a Revolutionary Cell
  • 2008 - Don't Look Back (CD und DVD)
  • 2008 - Farewell & Goodbye-Tour (Doppel-Live-CD des Abschlusskonzertes am 30. August 2008 in Hannover, auch als Doppel-CD+DVD-Set)

2005 und 2006 erschienen darüber hinaus Remastered-Versionen der Studioalben bis einschließlich Home Inside, die neben den Original-Stücken auch zusätzliche Live-Aufnahmen und Single-B-Seiten enthalten.

[Bearbeiten] Videos / DVDs

  • 1991 - Clicksongs & Peppermint Stories (Video)
  • 1997 - Especially Ordinary (Video)
  • 2002 - Monochrome (Live-DVD und -Album)
  • 2004 - Welcome to the Other World - Nimby Live (DVD)
  • 2008 - Clicksongs & Peppermint Stories / Especially Ordinary (DVD)
  • 2008 - Don't Look Back (DVD und CD)
  • 2008 - Farewell & Goodbye-Tour (Live-DVD des Abschlusskonzertes am 30. August 2008 in Hannover, auch als Doppel-CD+DVD-Set)

[Bearbeiten] Benefiz- / Tribute-Sampler etc.

[Bearbeiten] Sonstige Veröffentlichungen

  • 1993 - Mono (Songbook)
  • 1995 - The Hearing and the Sense of Ballance (Songbook)
  • 1997 - Scheiss Rock 'n' Roll (Buch)
  • 2008 - Die Offizielle Hearstory (Hörbuch)

[Bearbeiten] als Gäste bei anderen Künstlern

Darüber hinaus Studio-Mitarbeit einzelner Mitglieder an diversen Alben befreundeter Künstler wie z. B. Kürsche, Terry Hoax, Stoppok

[Bearbeiten] Nebenprojekte

2007 - Wingenfelder „Alone“ (CD)
1996 - Little Red Riding Hood (CD)
2003 - Welthits (CD)
2005 - Die Rückkehr der Wohnraumhelden (CD)
2003 - Songs Of Love And Hope (CD)
2006 - 360° Heimat (CD)

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Fury in the Slaughterhouse – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
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