Fury in the Slaughterhouse
| Christof, Rainer, Christian, Gero, Kai, Thorsten (v.l.n.r.) | ||
| Allgemeine Informationen | ||
| Genre(s) | Rock | |
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| Gründung | 1986 | |
| Auflösung | 2008 | |
| Website | www.fury.de | |
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Gesang
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Kai Wingenfelder | |
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Gitarre
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Thorsten Wingenfelder | |
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Gitarre
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Christof Stein-Schneider | |
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Schlagzeug
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Rainer Schumann | |
| Gero Drnek (seit 1989) | ||
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Bass
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Christian Decker (seit 1996) | |
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| Kai Liekenbröcker (1988–89) | ||
| Hannes Schäfer (Gründung–1996) | ||
Fury in the Slaughterhouse war eine von 1986 bis 2008 bestehende Rockband aus Hannover, die auch international Erfolge verzeichnen konnte.
Inhaltsverzeichnis |
Bandgeschichte [Bearbeiten]
Im Dezember 1986 gründeten die Brüder Kai und Thorsten Wingenfelder zusammen mit Rainer Schumann, Christof Stein-Schneider und Hannes Schäfer in Hannover die Band Fury in the Slaughterhouse (dt.: Fury im Schlachthaus). Der Bandname ist eine Anspielung auf die weltweit bekannte US-Fernsehserie aus den 1950er Jahren um ein Pferd namens Fury.[1] Fury in the Slaughterhouse sollte eine reine Rockband sein, die sich deutlich von der Neuen Deutschen Welle unterschied, daher wurden alle Liedtexte auf Englisch geschrieben. Dieses Konzept ging auf, denn bereits 1988 spielten sie in ausverkauften Konzerten, und ihre ersten Alben schafften es unter die Top 50 der Albumcharts.
1992 gründeten ihre Plattenfirma SPV und die BMG Ariola Hamburg mittels eines Joint Ventures das Plattenlabel „Slaughterhouse Music“. Die Band wagte sich nun auch live in den europäischen sowie anglo-amerikanischen Raum, wo sie 1993 mit den Hits Radio Orchid und Every Generation Got Its Own Disease und dem Album Mono ihren internationalen Durchbruch schaffte. Seitdem brachte die Band in regelmäßigen Abständen etwa alle zwei Jahre ein neues Album auf den Markt, konnte aber nie mehr an den Erfolg von Mono anknüpfen.
Im Jahr 1996 wurde Bassist Hannes Schäfer durch Christian Decker ersetzt. Im Jahr 2005 gründete die Band das Plattenlabel „Kick It Out“. Hier wurden sämtliche Alben in einer überarbeiteten Version mit teilweise bisher unveröffentlichten Zusatztracks neu publiziert. 2006 trug sich die Band in das Goldene Buch der Stadt Hannover ein.
Von März bis zur angekündigten Auflösung Ende August 2008 fand eine Abschiedstournee quer durch Deutschland statt. Alle Konzerte wurden aufgezeichnet und konnten direkt im Anschluss an das Konzert auf USB-Sticks erworben werden. Der Auftritt in Hannover wurde zudem als Doppel-DVD (Regie: Marc Schütrumpf) und auf CD unter dem Namen Farewell & Goodbye veröffentlicht.
2011 kam die Band nochmal zusammen und spielte nach dem letzten Heimspiel von Hannover 96 ihren Hit „Won't forget these days“ im Stadion. Die Band verkaufte über vier Millionen Alben und spielte weltweit auf mehr als 1.000 Konzerten und Festivals.
Am 8. Juni 2013 wird die Band (mit Gästen) unter dem Motto „eine Stadt – eine Band – EIN Konzert“ anlässlich eines „Klassentreffens“ in Hannover (Expo-Plaza/Messe) ein letztes Mal zusammentreffen und ein Konzert geben.
Diskografie [Bearbeiten]
| Chartplatzierungen Erklärung der Daten |
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| Alben[2] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Singles[2] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Alben und EPs [Bearbeiten]
- 1988 – Fury in the Slaughterhouse
- 1990 – Jau!
- 1991 – Hook-a-Hey
- 1992 – Pure Live!
- 1992 – Seconds to Fall (Sampler)
- 1992 – Mono
- 1993 – Mono (US)
- 1994 – Dead + Gone (EP mit Live-Material)
- 1995 – The Hearing and the Sense of Balance
- 1995 – The Hearing and the Sense of Balance (US)
- 1997 – Brilliant Thieves
- 1998 – Nowhere... Fast!
- 1998 – Super Fury (Best-of–Doppel-CD)
- 2000 – Home Inside
- 2001 – The Ultimate – 5er Box (mit Jau!, Hook-a-Hey, Pure Live!, Mono und einer CD mit Zusatztracks)
- 2002 – The Color Fury
- 2002 – Monochrome (Live-Album und DVD)
- 2004 – Nimby
- 2005 – Acoustic Grand Cru Classé – (Akustik-Doppel-CD)
- 2006 – Every Heart Is a Revolutionary Cell
- 2008 – Don't Look Back (CD und DVD)
- 2008 – Farewell & Goodbye-Tour (Doppel-Live-CD des Abschlusskonzertes, auch als Doppel-CD+DVD-Set)
2005 und 2006 erschienen darüber hinaus Remastered-Versionen der Studioalben bis einschließlich Home Inside, die neben den Original-Stücken auch zusätzliche Live-Aufnahmen und Single-B-Seiten enthalten.
Videos / DVDs [Bearbeiten]
- 1991 – Clicksongs & Peppermint Stories (Video)
- 1997 – Especially Ordinary (Video)
- 2002 – Monochrome (Live-DVD und -Album)
- 2004 – Welcome to the Other World – Nimby Live (DVD)
- 2008 – Clicksongs & Peppermint Stories / Especially Ordinary (DVD)
- 2008 – Don't Look Back (DVD und CD)
- 2008 – Farewell & Goodbye-Tour (Live-DVD des Abschlusskonzertes, auch als Doppel-CD+DVD-Set)
- 2012 – Live at Rockpalast (DVD)
Benefiz- / Tribute-Sampler etc. [Bearbeiten]
- 1994 – Abstürzende Brieftauben … ist es wirklich schon so spät? – vierzehn Bands covern Tauben-Hits von 1983–93 (Tribute-Album für die Abstürzenden Brieftauben)
- 1995 – Stop Chirac (Benefiz-Album gegen Atombombentests Frankreichs)
- 1996 – Taten statt warten – 25 Jahre Greenpeace (Benefiz-Album zum Jubiläum von Greenpeace)
- 1997 – GötterDÄmmerung – Tribut an die beste Band der Welt (Tribut-Album für Die Ärzte)
- 2001 – Stars Inspired By Atlantis – Das Geheimnis der verlorenen Stadt (vermeintliches Soundtrack-Album, bezugnehmend auf den Disney-Zeichentrickfilm)
- 2002 – With a Little Help from My Friends (Benefiz-Album für Dolphin Aid)
- 2005 – Home (Benefiz-Album für School for Life zu Gunsten der Tsunami-Opfer in Thailand, nur Beteiligung von Kai Wingenfelder sowie Jens Krause)
- 2006 – Won't Forget These Days '06-WM-Song als Teil des Music Team Germany für den Fernsehsender Premiere
Sonstige Veröffentlichungen [Bearbeiten]
- 1993 – Mono (Songbook)
- 1995 – The Hearing and the Sense of Ballance (Songbook)
- 1997 – Scheiß Rock'n'Roll (Buch)
- 2008 – Die offizielle Hearstory (Hörbuch)
als Gäste bei anderen Künstlern [Bearbeiten]
- 1987 – Zwei Pullen Korn (Tribute-Album der Abstürzende Brieftauben)
- 1994 – Wichtel in der Nacht (mit Oliver Kalkofe; als Onkel Hotte & Die beschissenen Sechs)
- 1999 – Jacks Baby (mit Jan Josef Liefers)
Darüber hinaus Studio-Mitarbeit einzelner Mitglieder an diversen Alben befreundeter Künstler, wie z. B. Kürsche, Terry Hoax, Stoppok
Nebenprojekte [Bearbeiten]
- Kai Wingenfelder (Soloprojekt)
- 2007 – Wingenfelder „Alone“ (CD)
- Little Red Riding Hood (Soloprojekt Kai und Thorsten Wingenfelder sowie Jens Krause)
- 1996 – Little Red Riding Hood (CD)
- Wohnraumhelden (Soloprojekt Christof Stein-Schneider)
- 2003 – Welthits (CD)
- 2005 – Die Rückkehr der Wohnraumhelden (CD)
- 2011 – Rock'n'Roll Puppentheater (CD)
- Driftland (englischsprachiges Soloprojekt Thorsten Wingenfelder)
- 2003 – Songs Of Love And Hope (CD)
- Thorsten Wingenfelder (deutschsprachiges Soloprojekt)
- 2006 – 360° Heimat (CD)
- wingenfelder:Wingenfelder (nach der Auflösung gegründetes Projekt von Kai und Thorsten Wingenfelder)
- 2011 – Besser zu zweit (CD)
- 2012 – Besser zu zweit (CD+DVD)
- 2012 – Off the record (CD)
- 2012 – Wenn die Zeit kommt (Weihnachtsspenden-Projekt mit radio ffn zur Hilfe für krebskranke Kinder)
Literatur [Bearbeiten]
- Matthias Blazek: Das niedersächsische Bandkompendium 1963–2003 – Daten und Fakten von 100 Rockgruppen aus Niedersachsen. Celle 2006, S. 61 ISBN 978-3-00-018947-0.
- Hugo Thielen: „Fury in the Slaughterhouse“. In: Stadtlexikon Hannover, S. 198.
Weblinks [Bearbeiten]
- Fury in the Slaughterhouse in der Internet Movie Database (englisch)
- Plattenlabel von Fury in the Slaughterhouse
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Päckers, Ralph: „Fury in the Slaughterhouse – Scheiß Rock'n'Roll“, Fury in the Slaughterhouse GbR, Hannover 1997.
- ↑ a b Chartverfolgung Deutschland.