Gällivare

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Dieser Artikel behandelt den schwedischen Ort Gällivare. Für die gleichnamige Gemeinde siehe Gällivare (Gemeinde).
Gällivare
Wappen von Gällivare
Gällivare (Schweden)
DEC
Gällivare
Gällivare
Basisdaten
Staat: Schweden
Provinz (län): Norrbottens län
Historische Provinz (landskap): Lappland
Gemeinde (kommun): Gällivare
Koordinaten: 67° 8′ N, 20° 40′ O7Koordinaten: 67° 8′ N, 20° 40′ O
Einwohner: 8.480 (31. Dezember 2005 [1])
Fläche: 7,48 km²
Bevölkerungsdichte: 1.134 Einwohner je km²
Das Bahnhofsgebäude von Gällivare.
Das Bahnhofsgebäude von Gällivare.

Gällivare [ˈjɛlivɑːrə] (nordsamisch: Jiellevárri oder Váhčir, lulesamisch:Jiellevárre oder Váhtjer, meänkieli: Jellivaara, finnisch: Jällivaara) ist ein Ort (tätort) in der nordschwedischen Provinz Norrbottens län und der historischen Provinz Lappland. Der Hauptort der Gemeinde Gällivare liegt 70 Kilometer nördlich des Polarkreises.

Bedeutung hat Gällivare vor allem als Verkehrsknotenpunkt an der Bahnlinie Luleå - Gällivare - Kiruna - Narvik (Erzbahn), an der Inlandsbahn (nördlicher Endpunkt) sowie an der Europastraße 45 (Inlandsvägen) und der Europastraße 10 mit entsprechenden Buslinien. Damit ist der Ort der Ausgangspunkt für Besuche der schwedischen Nationalparks Muddus, Sarek, Padjelanta und Stora Sjöfallet.

Zusammen mit den Nachbarorten Malmberget und Koskullskulle finden sich hier zahlreiche Gruben und Verarbeitungsanlagen für Eisenerz. Vom Berg Dundret (823 m) ist die Mitternachtssonne vom 2. Juni bis 12. Juli zu sehen. Es gibt einen Campingplatz. Der im Blockhausstil erbaute Bahnhof hat einmal einen Preis als schönster schwedischer Bahnhof erhalten.

Der drei Kilometer nördlich und auf südlicher Hügellage gelegene Nachbarort Malmberget war ursprünglich der Hauptort der Siedlung. Durch den massiven Eisenerzabbau mussten allerdings Teile des Ortes umgesiedelt werden und die neu entstandene Siedlung bildet das heute größere Gällivare.

[Bearbeiten] Wirtschaft

Die deutsche Solarworld AG besitzt hier das Tochterunternehmen GPV (Gällivare Photovoltaic), das 2007 teilweise an die schwedische Investmentgesellschaft Borevind AB verkauft wurde. Die hannoversche Vertriebsgesellschaft alfasolar besitzt hier das Tochterunternehmen ArcticSolar. Bei ArcticSolar und GPV werden Solarmodule hergestellt.

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Quellen

  1. Tätorternas landareal, folkmängd och invånare
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