Gällivare
| Gällivare | ||||
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| Basisdaten | ||||
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| Staat: | Schweden | |||
| Provinz (län): | Norrbottens län | |||
| Historische Provinz (landskap): | Lappland | |||
| Gemeinde (kommun): | Gällivare | |||
| Koordinaten: | 67° 8′ N, 20° 40′ O67.13333333333320.660277777778Koordinaten: 67° 8′ N, 20° 40′ O | |||
| Einwohner: | 8.449 (31. Dezember 2010)[1] | |||
| Fläche: | 7,48 km² | |||
| Bevölkerungsdichte: | 1.130 Einwohner je km² | |||
| Postleitzahl: | 982 01 - 982 99 | |||
Gällivare [ˈjɛlivɑːrə] (nordsamisch: Jiellevárri oder Váhčir, lulesamisch:Jiellevárre oder Váhtjer, meänkieli: Jellivaara, finnisch: Jällivaara) ist ein Ort (tätort) in der nordschwedischen Provinz Norrbottens län und der historischen Provinz Lappland. Der Hauptort der Gemeinde Gällivare liegt 70 Kilometer nördlich des Polarkreises.
Inhaltsverzeichnis |
Klima [Bearbeiten]
Gällivare liegt in der subarktischen Klimazone. Die Durchschnittstemperatur liegt von Oktober bis April unter 0°C. Eine bleibende Schneedecke bildet sich für gewöhnlich zwischen Mitte Oktober und Mitte November und der letzte Schnee verschwindet oftmals erst im Mai. In der Klimaklassifikation nach Köppen und Geiger lässt sich Gällivare dem Typ Dfc zuordnen, da drei Monate eine Durchschnittstemperatur von über 10°C aufweisen und die Durchschnittstemperatur des kältesten Monats unter -3°C liegt.
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Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Gällivare
Quelle: SMHI
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Geschichte [Bearbeiten]
Der drei Kilometer nördlich und auf südlicher Hügellage gelegene Nachbarort Malmberget war ursprünglich der Hauptort der Siedlung. Durch den massiven Eisenerzabbau mussten allerdings Teile des Ortes umgesiedelt werden und die neu entstandene Siedlung bildet das heute größere Gällivare.
Bedeutung hat Gällivare vor allem als Verkehrsknotenpunkt der Erzbahn Luleå–Gällivare–Kiruna–Narvik, als Endpunkt der Inlandsbahn sowie der Europastraße 45 (Inlandsvägen) und der Europastraße 10 mit entsprechenden Buslinien. Damit ist der Ort der Ausgangspunkt für Besuche der schwedischen Nationalparks Muddus, Sarek, Padjelanta und Stora Sjöfallet.
Zusammen mit den Nachbarorten Malmberget und Koskullskulle finden sich hier zahlreiche Gruben und Verarbeitungsanlagen für Eisenerz. Vom Berg Dundret (823 m) ist die Mitternachtssonne vom 2. Juni bis 12. Juli zu sehen. Es gibt einen Campingplatz. Der im Blockhausstil erbaute Bahnhof hat einmal einen Preis als schönster schwedischer Bahnhof erhalten.
Wirtschaft [Bearbeiten]
Die deutsche Solarworld AG besitzt hier das Tochterunternehmen Gällivare Photovoltaic, das 2007 teilweise an die schwedische Investmentgesellschaft Borevind AB verkauft wurde. Die hannoversche Vertriebsgesellschaft alfasolar besitzt hier das Tochterunternehmen ArcticSolar. Bei ArcticSolar und GPV werden Solarmodule hergestellt.
Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]
- Lina Andersson, Skilangläuferin
- Thomas Fogdö, ehemaliger Skirennläufer
- Sofia Jannok, Sängerin
- Charlotte Kalla, Skilanglauf-Olympiasiegerin
- Sofia Mattsson, Weltmeisterin im Ringen
- Geldona Morina, Fußballspielerin
- Nils Nilsson Skum, samischer Künstler
Galerie [Bearbeiten]
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Blick zum Dundret
Einzelnachweise [Bearbeiten]
Tätorter: Gällivare | Hakkas | Koskullskulle | Malmberget | Tjautjas | Ullatti
Småorter: Dokkas | Leipojärvi | Markitta | Mettä Dokkas | Nattavaara | Nattavaara by | Nilivaara | Puoltikasvaara | Skaulo