Géo Voumard

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Géo Voumard (* 2. Dezember 1920 in Biel/Bienne[1]; † 3. September 2008 in Sion) war ein Schweizer Komponist, Arrangeur, Pianist und Radiojournalist. Zusammen mit Claude Nobs und René Langel begründete er 1967 das Montreux Jazz Festival.

Leben[Bearbeiten]

Voumard, der bereits als Teenager öffentlich auftrat, wurde 1944 Arrangeur und Pianist in der Hazy Osterwald Bigband. Nach der 1948 erfolgten Umstellung der Bigband auf ein Sextett gründete Voumard ein eigenes Jazz-Trio. Nach Touren durch Europa war er ab 1952 Pianist und Komponist bei Radio Lausanne, zudem leitete er verschiedene Musiksendungen. Von 1966 bis 1983 war er Leiter des Bereichs bei Radio Lausanne.

1956 gewann Voumard zusammen mit Emile Gardaz als Komponist des Liedes „Refrain“, gesungen von Lys Assia, den ersten Eurovision Song Contest in Lugano.[2]

Diskografische Hinweise[Bearbeiten]

  • Flavio Ambrosetti Sextet, 1943
  • Geo Voumard Trio with Mers Eddy and His Strings – Piano, Strings And Sound
  • Géo Voumard – 25 Ans De Jazz, 1953–1977
  • Géo Voumard Trio – Geo Voumard Trio
  • Hazy Osterwald – Big Bands Of Europe Vol. Ii, 1946–1948
  • Various – The Golden Swing Years, 1942–1947

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bieler Tagblatt: „Musiker Géo Voumard verstorben“, 3. September 2008
  2. Die Presse: „„Montreux Jazz Festival“-Mitbegründer Voumard tot“, 4. September 2008