Gölä

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Gölä (rechts) mit Rapper Bligg
Gölä (rechts) mit Rapper Bligg
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Uf u dervo
  CH 1 23.08.1998 (111 Wo.)
Wildi Ross
  CH 1 20.06.1999 (67 Wo.)
Volksmusig
  CH 2 20.08.2000 (21 Wo.)
Gölä III
  CH 1 21.10.2001 (24 Wo.)
Live 02
  CH 3 19.05.2002 (14 Wo.)
Burn
  CH 5 28.03.2004 (8 Wo.)
Gimme a Band
  CH 31 28.08.2005 (4 Wo.)
Rock & Roll
  CH 25 18.02.2007 (4 Wo.)
Tättoo - Best of Bärndütsch / So Damn Sexy
  CH 1 18.05.2008 (29 Wo.)
Z'Läbe fägt
  CH 1 16.11.2008 (47 Wo.)
The Greatest Hits Sessions (mit den Bellamy Brothers)
  CH 1 12.09.2010 (29 Wo.)
BB&G Platinum (mit den Bellamy Brothers)
  CH 29 02.10.2011 (8 Wo.)
100 % Mundart Stadion Thun
  CH 9 18.12.2011 (10 Wo.)
Ängu u Dämone I
  CH 1 24.06.2012 (23 Wo.)
Ängu u Dämone II
  CH 1 22.07.2012 (19 Wo.)
Ängu u Dämone (Doppelalbum)
  CH 58 02.12.2012 (2 Wo.)
Die schönsten Mundart-Balladen – Nashville-Aufnahmen
  CH 1 11.05.2014 (… Wo.)
Singles[1]
Keini Träne meh
  CH 7 23.08.1998 (28 Wo.)
Schwan
  CH 29 06.12.1998 (18 Wo.)
I hätt no viu blöder ta
  CH 3 23.05.1999 (14 Wo.)
Gfüeu
  CH 14 14.10.2001 (6 Wo.)
Nacht
  CH 25 14.10.2001 (3 Wo.)
Nimm mi mit
  CH 33 14.10.2001 (2 Wo.)
Aues wär so liecht
  CH 19 05.05.2002 (7 Wo.)
D'Stadt
  CH 6 27.04.2008 (37 Wo.)
I ha di gärn
  CH 1 19.10.2008 (28 Wo.)
Wider Summer
  CH 96 22.03.2009 (1 Wo.)
Indianer
  CH 53 12.04.2009 (2 Wo.)
Uf und dervo (2009)
  CH 62 20.09.2009 (5 Wo.)
Nümm elei (mit Sandee)
  CH 24 01.11.2009 (6 Wo.)
Let Your Love Flow (mit den Bellamy Brothers)
  CH 45 12.09.2010 (1 Wo.)
Ängu u Dämone
  CH 50 22.07.2012 (… Wo.)
Dr Himu brönnt
  CH 27 30.03.2014 (… Wo.)
Ds erscht Mau
  CH 73 11.05.2014 (… Wo.)
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Gölä (* 7. Juni 1968 in Thun; eigentlich Marco Pfeuti) ist ein Schweizer Rockmusiker.

Leben[Bearbeiten]

Gölä wuchs in Oppligen in der Nähe von Thun auf. Nach einem Englandaufenthalt absolvierte er eine Malerlehre. Während der Lehre gründete er die Band Joshua, in der er englisch sang.

1998 suchte er eine Band, um ein paar berndeutsche „Lumpeliedli“ aufzunehmen. Zusammen mit Zlatko „Slädu“ Perica (Gitarre), Thomas „TJ“ Gyger (Keyboard), Urs Frei (Schlagzeug) und René Maurer (Bass) entstand die Gruppe Gölä & Band. Unterstützung bekamen die fünf Musiker von den beiden Schwestern Sandra (seit 2003 erfolgreich als Solokünstlerin unter dem Namen Sandee) und Barbara Moser als Backing Vocals. Die Band konnte bei Sound Service einen Plattenvertrag für drei Mundartalben abschliessen.

Ihr erstes Album Uf u dervo (= „Auf und davon“) wurde mit über 250.000 verkauften Exemplaren und fünffacher Platin-Auszeichnung zum bislang erfolgreichsten Schweizer Mundart-Album. Auf einen solchen Erfolg war die Band nicht vorbereitet. Gölä sagt, er wisse noch heute nicht, warum die CD einen solchen Erfolg hatte. Tom Metzger von Sound Service übernahm das Management der Band.

Am 6. März 1999 wurden Gölä & Band anlässlich des Prix Walo als beste Rockband[2] des Jahres sowie Gölä als Publikumsliebling[3] 1998 ausgezeichnet. Erstmals wurde hier einem Künstler diese doppelte Ehre zuteil.

Im selben Jahr erschien die zweite CD, Wildi Ross („Wilde Pferde“). Wildi Ross hielt sich neun Wochen auf Platz 1 der Hitparade. Zudem gelang es für drei Wochen beide Alben in den Top 10 zu halten. Dem Release des Albums folgte eine Open-Air-Tour durch die Schweiz. Das Konzert im Zillertal als Vorgruppe der Schürzenjäger vor über 30.000 Leuten sowie das Konzert am Gurtenfestival waren zwei der vielen Höhepunkte dieses Sommers.

Im Winter 1999/2000 folgte die grösste und letzte Tour der Band. Am 1. April 2000 fand im Forum Fribourg das erste „Abschiedskonzert“ der Band statt. Anschliessend bereiste Gölä mit seinem Sohn Mike Australien. Die wachsende Popularität, aber auch kritische Medienberichte sowie verschiedene Lebensauffassungen führten zu einem Bruch der Band-Einigkeit. Noch während Gölä in Neuseeland weilte, löste er die Band auf.

Nach seiner Rückkehr beschlossen die verbleibenden drei Musiker (Gölä, TJ und Slädu) die mit der Plattenfirma vertraglich vereinbarte dritte CD zu produzieren (Gölä III). Nach dem grossen Erfolg und nur drei weiteren Konzerten, unter anderem im Zürcher Hallenstadion mit DJ Bobo und Marc Storace, löste sich die Band 2002 endgültig auf. 2004 formierte sie sich unter dem Namen Burn neu. Die Lieder von Burn sind nicht mehr berndeutsch, sondern englisch gesungen. Die CD konnte nicht an alte Erfolge anknüpfen.

Es blieb die einzige CD unter dem Namen Burn. Am 22. August 2005 erschien Göläs neues Album Gimme a Band unter dem Namen Gölä, jedoch ausschliesslich mit englischen Songs. TJ und Slädu waren nicht mehr Teil der Band. Konzerte wollte er jedoch keine geben. Das Album war nicht ausgesprochen erfolgreich und viele seiner Fans wünschten sich lauthals den „Mundart-Gölä“ zurück.

Anfang Februar 2007 präsentierte Gölä anlässlich seines Auftritts am Art on Ice im Zürcher Hallenstadion sein neustes Album Rock & Roll. Seine Auftritte in Zürich und Lausanne waren erfolgreich und sein Album erschien Mitte Februar und landete auf Platz 25 der Schweizer Albumcharts.

Gölä ist seit dem 28. Dezember 2012 verheiratet. [4] Das Paar hat zwei gemeinsame Töchter. [5] Aus früheren Beziehungen hat der Sänger zwei leibliche Söhne.[6]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1998: Doppel-Platin für Uf u dervo[7]
  • 1999: Vierfach-Platin für Uf u dervo [8]
  • 1999: Dreifach-Platin für Wildi Ross
  • 2000: Fünffach-Platin für Uf u dervo[9]
  • 2000: Dreifach-Platin für Wildi Ross
  • 2001: Doppelplatin für III [10]
  • 2002: Gold für Live02 [11]
  • 2008: Platin für Tättoo - Best of Bärndütsch [12]
  • 2008: Doppelplatin für Z'Läbä fägt [12]

Diskografie[Bearbeiten]

  • 1998: Uf u dervo
  • 1999: Wildi Ross
  • 2000: Volksmusig (2 CDs)
  • 2001: Gölä III
  • 2002: Gölä III – Live02
  • 2004: Burn
  • 2005: Gimme a Band
  • 2007: Rock & Roll
  • 2008: Tättoo – Best of Bärndütsch / So Damn Sexy (2 CDs)
  • 2008: Z’Läbe fägt
  • 2009: Z’Läbe fägt – Platinum Tour Edition 09 (2 CDs)
  • 2010: The Greatest Hits Sessions (mit den Bellamy Brothers)
  • 2011: BB&G Platinum (mit den Bellamy Brothers)
  • 2011: 100% Mundart Stadion Thun (CD + DVD)
  • 2012: Ängu u Dämone 1 / 2
  • 2014: Die schönsten Mundart-Balladen – Nashville-Aufnahmen

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b CH-Chartdiskografie
  2. http://www.prixwalo.ch/index.php?id=33
  3. http://www.prixwalo.ch/index.php?id=34
  4. Der Büezer und die Verkäuferin verloben sich: Göläs Herz sagt Ja zu Heidi. Blick.ch, abgerufen am 13. Oktober 2012.
  5. N... hat jetzt eine Schwester. Blick.ch, abgerufen am 2. Mai 2014.
  6. Gölä. Schweizer Fernsehen, abgerufen am 13. Oktober 2012.
  7. http://hitparade.ch/awards.asp?year=1998
  8. http://hitparade.ch/awards.asp?year=1999
  9. http://hitparade.ch/awards.asp?year=2000
  10. http://hitparade.ch/awards.asp?year=2001
  11. http://hitparade.ch/awards.asp?year=2002
  12. a b http://hitparade.ch/awards.asp?year=2008

Literatur[Bearbeiten]

  • Dieter Liechti: Gölä – I hätt no viu blöder ta. Die ungeschminkte Gölä-Story (mit Audio-CD Lumpeliedli). Orell Füssli, Zürich 2004, ISBN 3-280-06046-X

Weblinks[Bearbeiten]