Görzke
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Potsdam-Mittelmark | |
| Amt: | Ziesar | |
| Höhe: | 100 m ü. NN | |
| Fläche: | 75,21 km² | |
| Einwohner: |
1.345 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 18 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 14828 | |
| Vorwahl: | 033847 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PM | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 69 224 | |
| Gemeindegliederung: | Görzke und 4 Ortsteile | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Breiter Weg 32 14793 Ziesar |
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| Bürgermeister: | Jürgen Bartlog (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Görzke im Landkreis Potsdam-Mittelmark | ||
Görzke ist eine Gemeinde im Westen des brandenburgischen Landkreises Potsdam-Mittelmark. Die Gemeinde gehört zum Amt Ziesar.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Die Gemeinde Görzke liegt im Hohen Fläming im gleichnamigen Naturpark am Flüsschen Buckau, etwa 35 Kilometer südwestlich von Brandenburg an der Havel. Die westliche Gemeindegrenze bildet die Landesgrenze zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Zur Gemeinde gehören neben dem Ort Görzke die Ortsteile:
- Hohenlobbese
- Börnecke
- Dangelsdorf mit der gleichnamigen Wüstung Dangelsdorf
- Wutzow
[Bearbeiten] Geschichte
Urkundlich erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahr 1161 als Gorceke. Der Name stammt aus der slawischen Zeit der Mark Brandenburg und bedeutet laut Fischer Siedlung an einem Berg. Um 1250 erhielt Görzke das Stadtrecht und wurde mit einer Stadtmauer umgeben. 1283 verlieh man dem Ort die eigene Gerichtsbarkeit und 1285 das Münzrecht. Seit 1680 gehört die Stadt zum brandenburg-preußischen Herzogtum Magdeburg und lag im damaligen Jerichower Kreis.
Görzke weist eine lange Tradition als Handwerkerort auf. 1706 schlossen sich die Töpfer des Ortes zu einer Innung zusammen und belieferten die umliegenden Dörfer und Städte mit Tonwaren. Diese Tradition kann alljährlich beim Töpfermarkt bewundert werden. Dieser Markt findet immer am Ostersonnabend und -sonntag statt.
In einer Puppenfabrik des Ortes wurde Ende der 1950er Jahre die Sandmännchenfigur hergestellt.
[Bearbeiten] Eingemeindungen
Hohenlobbese wurde am 1. März 2002 eingemeindet.[2]
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen wurde am 20. Dezember 1999 genehmigt.
Blasonierung: „In Grün eine bewurzelte silberne Linde überdeckt von einem blauen Herzschild, belegt mit drei schrägrechten silbernen Bolzenpfeilen (Familienwappen von Schierstedt).“[3]
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
In der Liste der Baudenkmale in Görzke stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Baudenkmale.
[Bearbeiten] Bauwerke
Bedeutendstes Bauwerk des Ortes ist die evangelische Dorfkirche, ein spätromanischer Feldsteinbau aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Die Kirche lag am Zugang zur ehemaligen Burg an der gleichfalls restlos abgetragenen Stadtmauer.
[Bearbeiten] Musik
Bekannt ist der Ort für das dort ansässige Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr, das 1975 gegründet wurde.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Durch den Ort führt die Bundesstraße 107.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Friedrich Wilhelm Dunckelberg (1773–1844), Baumeister
- Eva Zeller (geb. 1923), Schriftstellerin
[Bearbeiten] Literatur
- Reinhard E. Fischer: Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin, Band 13 der Brandenburgischen Historischen Studien im Auftrag der Brandenburgischen Historischen Kommission, be.bra wissenschaft verlag Berlin-Brandenburg 2005, ISBN 3-937233-30-X, ISSN 1860-2436, Seite 66
[Bearbeiten] Quellenangaben
- ↑ Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2010 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden (PDF; 31,71 KB), Stand 31. Dezember 2010. (Hilfe dazu)
- ↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002
- ↑ Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
[Bearbeiten] Weblinks
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