Göscheneralpsee

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Göscheneralpsee
Dammagletscher03.JPG
Lage: Kanton Uri
Zuflüsse: Chelenreuss, Dammareuss
Abflüsse: Älper Reuss, Göschenerreuss
Göscheneralpsee (Uri)
Göscheneralpsee
Koordinaten 680064 / 16653746.6452777777788.4844444444444Koordinaten: 46° 38′ 43″ N, 8° 29′ 4″ O; CH1903: 680064 / 166537
Daten zum Bauwerk
Sperrentyp: Steinschüttdamm
Bauzeit: 1960
Höhe des Absperrbauwerks: 155 m
Höhe über Gewässersohle: 106 m
Bauwerksvolumen: 9.300.000 m³
Kronenlänge: 540 m
Betreiber: Kraftwerk Göschenen AG, Göschenen
Daten zum Stausee
Höhenlage (bei Stauziel) 1'792 m ü. M.
Wasseroberfläche 1,32 km²
Stauseelänge 2,3 km
Speicherraum 75.000.000 m³
Gesamtstauraum: 76.000.000 m³
Einzugsgebiet 42,3 km²
Bemessungshochwasser: 300 m³/s
Besonderheiten:

Höchster Steinschüttdamm der Schweiz

Karte Göscheneralpsee.png
Detailkarte

Der Göscheneralpsee ist ein Stausee im Kanton Uri in der Gemeinde Göschenen.

Lage[Bearbeiten]

Zu erreichen ist der Stausee von Göschenen her durch das Göschener Tal. Das Göschener Tal liegt zwischen dem Sustenpass und dem Furkapass.

Eingebettet ist der See zwischen dem Sustenhorn (3503 m hoch), dem Dammastock (3630 m) und dem Galenstock (3586 m).

Geschichte[Bearbeiten]

Fertiggestellt wurde der Staudamm Göscheneralp im Jahre 1960. Die Wohnhäuser und die Kirche wurden überflutet. Die frühere Siedlung Göscheneralp, namentlich Hinteralp, neun Kilometer westlich von Göschenen, ist im Stausee verschwunden. Ihre Bewohner siedelten in den zur Gemeinde Göschenen gehörenden Weiler Gwüest um.[1]

Das Kraftwerk nutzt zudem das Wasser der Voralpreuss aus dem Voralptal, welches wie auch dasjenige der Furkareuss beim Furkapass gefasst und durch Stollen zugeleitet wird. Zum Wasser der Furkareuss stösst auch noch das Wasser aus dem Lochbergbach.

Technische Daten des Staudamms[Bearbeiten]

  • Länge Basis: 700 m
  • Bruttogefälle: 700 m
  • Mittlere jährliche Energieproduktion: 270 Mio kWh

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Fritz Ringwald:Das Kraftwerk Göschenen. Geographische Studie über die Nutzbarmachung der Reuss. In: Geographica Helvetica 18 (1963), S. 305 ff. (Digitalisat)

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Georg Kaufmann: Hinteralp und Gwüest: Siedlungsgeschichte der Göscheneralp. Gisler, Altdorf 1998, ISBN 978-3952120859.