Göttinger Digitalisierungszentrum

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Ein Scanner des GDZ im Einsatz

Das Göttinger Digitalisierungszentrum (GDZ) ist eine Einrichtung der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB Göttingen) zur Retrodigitalisierung und Langzeitarchivierung historischer Buchbestände. Es wurde 1997 gegründet und unter der Federführung von Elmar Mittler unter der Leitung von Norbert Lossau mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft zu einem internationalen Kompetenz- und Servicezentrum für Bibliotheken und wissenschaftliche Institutionen auf dem Feld der Retrodigitalisierung ausgebaut. Die Leitung hat heute Ralf Stockmann inne.

Zu den wichtigsten Projekten des GDZ zählen die Digitalisierung und Erschließung der Göttinger Gutenberg-Bibel, die Beteiligung am Angebot von DigiZeitschriften und mit dem DigiWunschbuch das gebührenpflichtige Digitalisieren von Büchern aus dem Bestand der SUB (oder Einsendungen) im Auftrag von Einzelpersonen und/oder Körperschaften. Die digitalen Sammlungen des GDZ enthalten Autobiographien, Reiseschriften (Itineraria), Karten, Mathematika, Nord-Amerikana, Sibirica, Wissenschaftsgeschichte, Zoologika und Varia, insgesamt über 12.000 Bücher, darunter 1392 Digiwunschbücher (Stand: 3. Juli 2009).

Die technische Ausstattung des GDZ umfasst zurzeit (Stand: Oktober 2010) neun Scanner, darunter fünf Tischscanner, einen Scan Robot, einen Buchscanner, einen Kartenscanner und einen Grazer Buchtisch.

Weblinks [Bearbeiten]