Götz von Fromberg

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Götz-Werner von Fromberg (* 15. Januar 1949 in Hannover) ist ein in Hannover ansässiger Rechtsanwalt und Notar. Durch öffentlichkeitswirksame Mandate ist er über die niedersächsische Landeshauptstadt hinaus bekannt geworden. So schlossen unter seiner Vermittlung die Hells Angels mit den konkurrierenden Bandidos einen „Friedensvertrag“.[1] Fromberg selbst besitzt Immobilien im Hannoverschen Steintorviertel (einem Rechteck, gebildet aus Reuter-, Goethe-, Reitwallstraße sowie Am Marstall), dem örtlichen Rotlicht-Bezirk, der von den Hells Angels kontrolliert wird.[2] Der Chef der Hells Angels in Hannover, Frank Hanebuth, zählt zu Frombergs Freunden. Eine Freundschaft verbindet Fromberg auch mit dem ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder, der als Rechtsanwalt in Bürogemeinschaft mit der Kanzlei v. Fromberg & Collegen tätig war.[3]

Vom 31. August 2005 bis zum 16. Juli 2006 war Fromberg der zwölfte Präsident des Sportvereins Hannover 96. Nach Unstimmigkeiten in der Vereinsführung legte Fromberg die Präsidentschaft nieder. Mit Martin Kind wurde sein Vorgänger auch Nachfolger in diesem Amt.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. M. Voltmer, J. Godau: Heute Friedenspakt beim Star-Anwalt. In: Bild, 26. Mai 2010.
  2. Philip Eppelsheim: Artikel Netzwerke in Hannover: Ein Nachmittag im Steintorviertel., faz.net, 30. November 2010, abgerufen am 7. Juni 2013
  3. Anwalt Schröder ist ausgezogen. In: Hannoversche Allgemeine, 9. September 2010, abgefragt am 30. November 2010.
  4. Michael Richter: Turbulenzen bei 96. In: Kicker, 7. Juli 2006.