Güby

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Güby
Güby
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Güby hervorgehoben
54.4844444444449.665833333333333Koordinaten: 54° 29′ N, 9° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Schlei-Ostsee
Höhe: 33 m ü. NHN
Fläche: 11,89 km²
Einwohner: 700 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner je km²
Postleitzahl: 24357
Vorwahl: 04354
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 067
Adresse der Amtsverwaltung: Holm 13
24340 Eckernförde
Webpräsenz: www.amt-schlei-ostsee.de
Bürgermeister: Manfred Pohl (BFG)
Lage der Gemeinde Güby im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Karte

Güby (dänisch: Gyby; plattdeutsch: Güüv[2]) ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein. Ahrensberg-Louisenlund (dänisch Arensberg-Louisenlund), Esprehm (dänisch Esbrem) und Wolfskrug (dänisch Volfkro) liegen im Gemeindegebiet.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Güby liegt etwa 8 km östlich von Schleswig an der Bundesstraße 76 von Schleswig nach Eckernförde.

Politik[Bearbeiten]

Von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft BFG seit der Kommunalwahl 2013 sechs Sitze und die CDU fünf.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Über blau-silbernen Wellen ein grüner Dreiberg. Darüber in Gold vier grüne Eichenblätter nebeneinander, die mittleren etwas erhöht.“[3]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Wassersport und Tourismus sind zu einem wichtigen Wirtschaftszweig der Gemeinde geworden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Liste der Kulturdenkmale in Güby stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Louisenlund[Bearbeiten]

Louisenlund

Das klassizistische Schloss von Louisenlund an der Großen Breite der Schlei, das in einem weitläufigen englischen Park liegt, wurde zwischen 1772 und 1776 als Sommerresidenz des Landgrafen Carl von Hessen erbaut. Der Architekt Hermann von Motz hat es um 1790 erheblich erweitert und unter anderem eine Orangerie angebaut. Sein heutiges Aussehen erhielt das Gebäude unter den Herzögen von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg.

Heute ist Louisenlund als Stiftung Louisenlund ein Internat, das 1949 als staatlich anerkanntes Gymnasium in freier Trägerschaft gegründet wurde und aus dem bekannte Segelsportler hervorgegangen sind. Trotz mehrfacher Umbauten sind auch im Inneren einige Besonderheiten erhalten, wie zum Beispiel die Stuckdecken im Herrenhaus.

Westlich des Guts sind auch heute noch die Reste eines Meierhofs aus dem 17. Jahrhundert mit Nebengebäuden aus dem 18. Jahrhundert erhalten.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Güby – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2013 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. [1]
  3. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein