Güferhorn

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Güferhorn
Güferhorn, Furggeltihorn, Zervreilahorn und Pizzo Cassinello (v.l.n.r) aufgenommen von der Staumauer des Zervreilasees

Güferhorn, Furggeltihorn, Zervreilahorn und Pizzo Cassinello (v.l.n.r) aufgenommen von der Staumauer des Zervreilasees

Höhe 3'379 m ü. M.
Lage Kanton Graubünden, Schweiz
Gebirge Adula-Alpen
Koordinaten 724680 / 15252946.5124527777789.06333379Koordinaten: 46° 30′ 45″ N, 9° 3′ 48″ O; CH1903: 724680 / 152529
Topo-Karte Swisstopo 1:25000 Blatt 1253 Olivonedep3
Güferhorn (Graubünden)
Güferhorn
Erstbesteigung 1806 Placidus A. Spescha und J.A. Schmid vom Canaltal aus
Normalweg Läntahütte-Westgrat-Gipfel
Logo von Valserwasser. Das Landschaftsbild zeigt Zervreilahorn, Furggeltihorn und Güferhorn (v.l.n.r.), aufgenommen von der Staumauer des Zervreilasees, allerdings spiegelverkehrt (vergleiche oberes Bild).

Logo von Valserwasser. Das Landschaftsbild zeigt Zervreilahorn, Furggeltihorn und Güferhorn (v.l.n.r.), aufgenommen von der Staumauer des Zervreilasees, allerdings spiegelverkehrt (vergleiche oberes Bild).bdep2

Das Güferhorn ist mit 3'379 m ü. M. Höhe (in älteren Karten und Führern 3'383 m ü. M. ) der zweithöchste Berg in den Adula-Alpen. Es gehört zur Adula-Gruppe, deren höchste Spitze das Rheinwaldhorn ist. Diese Gruppe befindet zwischen dem Kanton Tessin und dem Kanton Graubünden. Das Güferhorn ist zusammen mit Zervreilahorn und Furggeltihorn auf der Etikette des Valserwassers abgebildet (siehe Bild in der Infobox).

Bedeutung[Bearbeiten]

Das Güferhorn ist ein im Winter und Sommer nicht selten begangenes Tourenziel. Ausgangspunkt ist meist die Läntahütte. Die Aufstiege im Sommer sind allerdings durch die Gletscherveränderungen nicht einfacher geworden.

Name[Bearbeiten]

Güfer ist die Mehrzahl von Gufer (Halde grober Blöcke im Walserdeutsch, das im Valsertal nördlich des Güferhorns gesprochen wird).[1]

Gletscher[Bearbeiten]

Die Nordflanke des Güferhorns bildet der ausgedehnte Güfergletscher mit einer Länge von ca. 2 Kilometern.

Nationalpark[Bearbeiten]

Das Güferhorn soll Teil des geplanten Parc Adula werden. Der Gipfel würde am Rand der Kernzone des Parks liegen[2].

Erstbesteigung[Bearbeiten]

Die erste dokumentierte Besteigung erfolgte 1806 durch den Disentiser "Bergsteigermönch" Placidus a Spescha über das Canaltal und den Güfergletscher. Diese Route ist heute wegen des Gletscherrückgangs ungebräuchlich.[1]

Wichtigste Routen[Bearbeiten]

  • Läntahütte 2090m - Läntalücke 2979m - Westgrat - Gipfel (Normalweg), L, ca. 4h, zum Aufstieg bis zur Läntalücke die Hinweise in der Läntahütte beachten!
  • Läntahütte 2090m - Güferlücke 2863m - Güfergletscher - Nordgrat - Gipfel, EB/WS, ca. 4h
  • Zapporthütte 2276m - Clubhüttentälli - Südostflanke - Ostgrat - Gipfel, WS, ca. 3,5h

Galerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Güferhorn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Clubführer Bündner Alpen 2, 5.Aufl. 1996, s. 307/308
  2. http://www.parcadula.ch/images/perimeter_parc_adula-large.jpg Parc Adula: Nationalparkprojekt (Karte), abgerufen am 30. November 2011