Günstedt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Günstedt
Günstedt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Günstedt hervorgehoben
51.22444444444411.078333333333133Koordinaten: 51° 13′ N, 11° 5′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Sömmerda
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Kindelbrück
Höhe: 133 m ü. NHN
Fläche: 12,58 km²
Einwohner: 736 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99631
Vorwahl: 036374
Kfz-Kennzeichen: SÖM
Gemeindeschlüssel: 16 0 68 022
Adresse der Verbandsverwaltung: Puschkinplatz 1
99638 Kindelbrück
Webpräsenz: www.guenstedt.de
Bürgermeisterin: Claudia Knirsch (BBG)
Lage der Gemeinde Günstedt im Landkreis Sömmerda
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Über dieses Bild
Kirche St. Petri-Pauli

Günstedt ist eine Gemeinde im Landkreis Sömmerda in Thüringen. Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft Kindelbrück an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Kindelbrück hat.

Geografie[Bearbeiten]

Günstedt liegt am Nordrand des Thüringer Beckens. Durch den Ort fließt die Schwarzburgische Helbe.

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals wurde die Gemeinde im Jahr 802 urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Weißensee. Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam er zu Preußen und wurde 1816 dem Landkreis Weißensee im Regierungsbezirk Erfurt der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem er bis 1944 gehörte.[2]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat aus Günstedt setzt sich aus 8 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

(Stand: Kommunalwahl am 27. Juni 2004)

Bürgermeister[Bearbeiten]

Die ehrenamtliche Bürgermeisterin Claudia Knirsch wurde am 27. Juni 2004 gewählt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Kirche "St. Petri-Pauli", mit 300 Jahre alten Deckengemälden. Die Kirche ist ein Architekturdenkmal und wurde auch mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz erneuert.


Ansichten[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Während des Zweiten Weltkrieges mussten etwa 100 Kriegsgefangene, Militärinternierte und verschleppte Zivilpersonen aus von Deutschland besetzten Gebieten in der Landwirtschaft Zwangsarbeit verrichten.[3]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2. Der Landkreis Weißensee im Gemeindeverzeichnis 1900
  3. Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 270, ISBN 3-88864-343-0

Weblinks[Bearbeiten]


 Commons: Günstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien