Günter-Grass-Stiftung

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Die Günter-Grass-Stiftung Bremen ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Bremen. Gegründet wurde sie von Unternehmen und der Stadt Bremen. Ihr Ziel ist es, Ton- und Filmdokumente von, mit und über den Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass in einem Archiv zu sammeln, zu dokumentieren und der Forschung zugänglich zu machen.

Grass, dessen Name und Werk für diese Stiftung wegleitend ist, gründete seinerseits 1997 die Otto-Pankok-Stiftung.

Ein Betrag von 500.000 Euro des Stiftungskapitals stammt aus einer Spende des E.on-Konzerns. [1]

Für zeitgenössische erzählerische Prosa, Lyrik oder Essayistik vergibt die Stiftung alle zwei Jahre den internationalen Albatros Literaturpreis, der mit 40.000 Euro dotiert ist, 25.000 Euro für den Autor, 15.000 Euro für den Übersetzer des jeweiligen Autors.

Kongress Essen und Trinken[Bearbeiten]

2006 veranstaltete die Deutsche Akademie für Kulinaristik mit der Günter-Grass-Stiftung einen Kongress in Bremen zum Thema „Essen und Trinken im Werk von Günter Grass“.[2] Die Tagungsbeiträge sind von Volker Neuhaus, dem damaligen Wissenschaftlichen Leiter des audiovisuellen Archivs, und Anselm Weyer, dem damaligen Wissenschaftlichen Mitarbeiter des Archivs, der auch die begleitende Ausstellung kuratierte, herausgegeben worden im Band „Küchenzettel. Essen und Trinken im Werk von Günter Grass“[3].

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Verkauf der bremischen Stadtwerke-Aktien
  2. „Menschen sind Tiere, die kochen können“, Deutschlandfunk, September 2006
  3. [1]