Günther Grabbert

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Günther Grabbert, teilweise auch Günter, (* 15. Januar 1931 in Schwerin; † 15. Dezember 2010 in Leipzig[1]) war ein deutscher Schauspieler.

Karriere[Bearbeiten]

Besonders im DDR-Kino war Grabbert, eigentlich Mitglied des Leipziger Schauspielhauses, ein viel beschäftigter Darsteller, so unter anderem 1962 in Beschreibung eines Sommers nach Karl-Heinz Jakobs.

Als Synchronsprecher lieh er unter anderem Lex Barker seine deutsche Stimme.

Auf der Theaterbühne spielte Günther Grabbert nahezu alle großen Rollen – sowohl Faust als auch Mephisto, Richard III., Karl Moor, König Lear, Peer Gynt, Galileo Galilei, Goya, Nathan und Falstaff.

Als Rezitator war er mit eigenen literarischen Programmen – nach der Wende in ganz Deutschland – unterwegs, u. a. mit Texten von Goethe, Schiller, Ringelnatz und Wilhelm Busch, zumeist begleitet von dem Gitarristen Frank Fröhlich. Auch auf Sprechplatten und Hörbüchern wurde seine Vortragskunst festgehalten. Eine seiner ersten Veröffentlichungen war diesbezüglich eine Schallplatte mit Josef Čapeks Geschichten vom Hündchen und vom Kätzchen.

Im Jahr 1986 erhielt er als Mitglied des Schauspielerkollektivs des Fernsehfilms Ernst Thälmann den Nationalpreis II. Klasse für Kunst und Literatur.

Auch nach der Wiedervereinigung war Grabbert weiterhin in Film und Fernsehen zu sehen. Er wohnte bis zuletzt im Leipziger Stadtteil Gohlis.

Filmografie[Bearbeiten]

Diskographie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.tagesschau.de/kultur/grabbert104.html