Günter Jaenicke

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Dieser Artikel behandelt den deutschen Politiker Günter Jaenicke. Zum deutschen Rechtswissenschaftler und Völkerrechtler siehe Günther Jaenicke.

Günter Jaenicke (* 27. November 1937 in Tilsit/Ostpreußen) ist ein ehemaliger CDU-Kommunalpolitiker und war von 1974 bis 1976 Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig.

[Bearbeiten] Leben

In Tilsit geboren, musste er als Siebenjähriger im Oktober 1944 mit seinen Eltern den landwirtschaftlichen Betrieb in Ostpreußen verlassen. Über Pillau und Sassnitz führte die Vertreibung nach Hermannsburg bei Celle, wo Günter zur Schule ging und 1958 das Abitur machte. Im selben Jahr zog Jaenicke nach Braunschweig.

1968 wurde er für die CDU erstmals in den Rat der Stadt Braunschweig gewählt, dem er ohne Unterbrechung bis 1987 angehörte.

Von 1974 bis 1976 war er Oberbürgermeister, danach bis 1981 Erster Bürgermeister der Stadt Braunschweig. Als Präsident des Fußballclubs Eintracht Braunschweig wirkte er von 1978 bis 1980, in dem er - wie viele Vorgänger und Nachfolger - mit Querelen zu kämpfen hatte.

1984 wurde Günter Jaenicke mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

1987 wählte ihn der Rat zum hauptamtlichen Dezernenten für Krankenhaus, Feuerwehr, Katastrophen- und Zivilschutz. Zuletzt war Jaenicke bis 2002 Bau-, und Umweltschutz-Dezernent.

Nach 37-jähriger Zugehörigkeit trat er im Jahre 2000 aus der CDU aus.

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