Günter Krings
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Günter Krings (* 7. August 1969 in Rheydt) ist ein deutscher Politiker (CDU).
Er ist seit 2006 Vorsitzender des Parlamentarischen Beirates für nachhaltige Entwicklung des Deutschen Bundestages.
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[Bearbeiten] Leben und Beruf
Nach dem Abitur 1989 am Hugo-Junkers-Gymnasium in Mönchengladbach-Rheydt absolvierte Krings ein Studium der Rechtswissenschaft an der Universität zu Köln, welches er 1994 mit dem ersten juristischen Staatsexamen beendete. Anschließend studierte er als Fulbright-Stipendiat US-amerikanisches und internationales Recht an der Temple University in Philadelphia und erwarb hier 1995 den Grad eines Master of Laws (LL.M.). Nach dem Referendariat legte Krings 1997 auch das zweite Staatsexamen ab und war danach als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Staatsrecht an der Universität Köln tätig. 2002 erfolgte hier auch seine Promotion zum Dr. jur. mit der Arbeit „Grund und Grenzen grundrechtlicher Schutzansprüche - Die subjektiv-rechtliche Rekonstruktion der grundrechtlichen Schutzpflichten und ihre Auswirkung auf die verfassungsrechtliche Fundierung des Verbrauchervertragsrechts“. Krings war von 1997 bis 2002 Dozent für Öffentliches Recht an der Kölner Journalistenschule und ist seit 1998 als Rechtsanwalt zugelassen. Von 2001 bis 2002 hatte er außerdem einen Lehrauftrag für Staatsrecht an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen.
[Bearbeiten] Partei
Krings trat 1983 in die Junge Union (JU) und 1985 auch in die CDU ein und war von 1992 bis 2003 Vorsitzender des JU-Bezirksverbandes Niederrhein. Er ist seit 1998 stellvertretender Vorsitzender des CDU-Bezirksverbandes Niederrhein und seit 2002 des CDU-Kreisverbandes Mönchengladbach. Krings ist außerdem seit 1995 stellvertretender Landesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises von CDU/CSU in Nordrhein-Westfalen. Seit Oktober 2008 ist Günter Krings Justiziar der CDU/CSU Bundestagsfraktion.
[Bearbeiten] Abgeordneter
Krings ist seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages und war hier von 2002 bis 2005 Vorsitzender der Jungen Gruppe in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Er gehört seit Januar 2006 dem Vorstand der CDU/CSU-Fraktion an. Er war von März bis Juni 2006 stellvertretender Vorsitzender des Unterausschusses Neue Medien des Ausschusses für Kultur und Medien und ist seit Juni 2006 Vorsitzender des Parlamentarischen Beirates für nachhaltige Entwicklung.
Krings ist seit dem Jahr 2007 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Gesetzgebung.
Günter Krings ist stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Mönchengladbach in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte er hier 47,9 % der Erststimmen.
Seit 2007 vertritt er die CDU/CSU-Abgeordneten der Europa-Union Deutschland im Vorstand der Parlamentarischen Gruppe des überparteilichen Vereins.
[Bearbeiten] Weblinks
- Website von Günter Krings
- Polixea Profil von Günther Krings
- Biografie beim Deutschen Bundestag
- Lebenslauf bei der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
- Literatur von und über Günter Krings im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Krings, Günter |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (CDU) |
| GEBURTSDATUM | 7. August 1969 |
| GEBURTSORT | Rheydt |

