Günter Springer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Günter Springer (* 15. April 1922 in Berlin) ist ein deutscher Politiker und Staatswissenschaftler.

[Bearbeiten] Politischer Werdegang

Der gelernte Buchdrucker war von 1940 bis 1945 Soldat. Nach Ende des zweiten Weltkrieges begann seine politische Betätigung als Leiter des antifaschistischen Kreisjugendausschusses Beeskow-Storkow. Es folgte die Tätigkeit als Sachbearbeiter des Gewerbeamtes und der Kreiskohlenstelle im Landratsamt Beeskow, zusätzlich übernahm er die Leitung des Jugendreferats. 1946 wurde er zum Mitglied des Kreistages und zum Stadtverordneten der Stadt Beeskow gewählt. Dann wurde er Kreisjugendleiter der FDJ des Kreises Beeskow-Storkow und 1947 Leiter des Informationsdienstes des Landratsamtes und verantwortlicher Redakteur der Beeskower Kreisnachrichten. 1949 nahm er an einem 4-Monatslehrgang an der Deutschen Verwaltungsakademie Forst Zinna teil und wurde zum Leiter einer Sonderkontrollkommission der Landesregierung Brandenburg ernannt. Anschließend war er persönlicher Referent des Innenministers des Landes Brandenburg und im Oktober 1949 Kreisrat für Inneres und stellvertretender Landrat Beeskow-Storkow. Im Mai 1950 wurde er Landrat des Kreises Senftenberg. Es folgte im Juli 1951 das Amt eines Ministerialdirektors in der Landesregierung Brandenburg und Springer wurde Leiter der Hauptabteilung für Erfassung und Aufkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse.Im August 1952 wurde er Sekretär des Rates des Bezirkes Frankfurt/Oder.

[Bearbeiten] Wissenschaftliche Karriere

Nach dem Fernstudium an der Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft wurde Springer 1954 Diplom-Staatswissenschaftler. 1955 wurde er Vorsitzender des Rates des Bezirkes Frankfurt/Oder und 1960 folgte die Berufung zum Direktor des Instituts für Verwaltungsorganisation u. Bürotechnik in Leipzig. Im Juli 1968 erfolgte die Verteidigung der Dissertation an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zum Doktor der Rechtswissenschaft. Es folgte 1971 die Verleihung der "faculta docendi", die Berufung zum Honorarprofessor für sozialistische Verwaltungsorganisation an der Akademie für Staats- u. Rechtswissenschaften der DDR. Dann 1979 die Berufung zum Ordentlichen Professor. Im Januar 1981 erfolgte die Entbindung von der Funktion als Direktor des Instituts für Verwaltungsorganisation (Leipzig) an der Akademie für Staats- u. Rechtswissenschaft, zugleich vorzeitige Emeritierung aus gesundheitlichen Gründen. Seit 1981 ist Springer im Ruhestand.

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge