Günter Steffens

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Günter Steffens (* 8. August 1922 in Köln; † 6. Dezember 1985 in Heidelberg) war ein deutscher Schriftsteller.

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Leben[Bearbeiten]

Günter Steffens wuchs in seiner Geburtsstadt Köln auf. Er besuchte eine Realschule bis zur Mittleren Reife. Danach begann er, an der Kunstgewerbeschule in Köln und an der Kunstakademie Düsseldorf Malerei zu studieren. Von 1942 bis 1945 nahm er als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil. Danach arbeitete er zeitweise als Porträtmaler und von 1949 bis 1971 als Werbetexter für Werbeagenturen in Frankfurt am Main und Hamburg. Als Ehemann einer Tochter Ernst Rowohlts gehörte er zur Hamburger Schickeria.

Durch den Krebstod seiner Frau, mit der er zuletzt an wechselnden Orten in Europa gelebt hatte, wurde Steffens aus der Bahn geworfen. Der anschließende soziale Abstieg und seine Verwahrlosung ist ein Hauptthema von Steffens’ zweitem Roman. Steffens lebte von 1974 bis 1979 unter bedrückenden materiellen Verhältnissen in Köln, später dann in Heidelberg, wo er einem Herzversagen erlag.

Von Günter Steffens, der bereits 1949 angefangen hatte zu schreiben, wurden, bedingt durch eine selbstkritische Haltung des Autors gegenüber den eigenen Texten, zu Lebzeiten nur drei Bücher veröffentlicht. Steffens’ erster Roman stellt einen Versuch in der Technik des Nouveau roman dar. Die Annäherung an das Glück ist dagegen ein autobiografisches Protokoll über den Tod eines geliebten Menschen und den Zerfall einer Persönlichkeit. Während dieser Roman bei der Kritik noch großen Zuspruch fand und als Beispiel für einen „neuen Realismus“ gelobt wurde, sind Steffens’ Werke heute weitgehend in Vergessenheit geraten.

Werke[Bearbeiten]

  • Der Platz. Köln 1965.
  • Die Annäherung an das Glück. Köln 1976.
  • Der Rest. Köln 1981.

Weblinks[Bearbeiten]