Günther Dollinger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Günther Dollinger (* 2. August 1960 in Kempten (Allgäu)) ist ein deutscher Physiker und Professor an der Universität der Bundeswehr München.

Wissenschaftlicher Hintergrund[Bearbeiten]

Günther Dollinger promovierte bei Hans-Joachim Körner an der TU München mit einer Arbeit über die Abscheidung dünner Kohlenstofffolien. 1998 habilitierte er sich an der TU München mit einer Arbeit zur „elastic recoil detection“ (ERD), einem Verfahren zur Elementanalytik dünner Schichten. Derzeit ist er an der Bundeswehruniversität München am Institut für Angewandte Physik und Messtechnik der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik als Institutsleiter beschäftigt. Er ist Mitglied des Munich-Centre for Advanced Photonics (Fakultät für Physik, LMU München) sowie des Maier-Leibnitz-Laboratoriums der Universität München und der Technischen Universität München. Als renommierter Wissenschaftler ist er auch als Gastprofessor bei internationalen Projekten beteiligt. So war er unter anderem nach seiner Promotion und Habilitation zu Forschungszwecken an einem Teilchenbeschleuniger in Südafrika tätig.

Forschung[Bearbeiten]

Zusammen mit seiner Forschungsgruppe entwickelte Günther Dollinger am Lehrstuhl für Experimentalphysik der TU München in Garching ein neuartiges Mikroskopieverfahren zur Materialanalyse, mit dem räumliche Wasserstoffverteilungen in mikrostrukturierten Proben erstmals dreidimensional dargestellt und analysiert werden können. [1].

Auszeichnung[Bearbeiten]

1990 erhielt Günther Dollinger den Promotions- und Habilitationspreis des Bundes der Freunde der Technischen Universität München, für seine Dissertation „Kohlenstoffolien als Stripper für schwere Ionen“. [2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Prof. Dr. Günther Dollinger. Dreidimensionale Wasserstoffmikroskopie an Diamantschichten
  2. Prof. Dr. Günther Dollinger Kohlenstoffolien als Stripper für schwere Ionen

Weblinks[Bearbeiten]