Głogów Małopolski

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Głogów
Małopolski
Wappen von Głogów Małopolski
GłogówMałopolski (Polen)
GłogówMałopolski
Głogów
Małopolski
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Karpatenvorland
Landkreis: Rzeszów
Fläche: 13,73 km²
Geographische Lage: 50° 9′ N, 21° 58′ O50.14972222222221.967222222222Koordinaten: 50° 8′ 59″ N, 21° 58′ 2″ O
Einwohner: 6117
(31. Dez. 2013)[1]
Postleitzahl: 36-060
Telefonvorwahl: (+48) 17
Wirtschaft und Verkehr
Straße: E371/DK9 RzeszówRadom
Schienenweg: RzeszówDębica
Nächster int. Flughafen: Rzeszów-Jasionka
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 13 Schulzenämter
Fläche: 145,76 km²
Einwohner: 19.223
(31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 132 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1816063
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Kazimierz Rokita
Adresse: Rynek 1
36-060 Głogów Małopolski
Webpräsenz: www.glogow-mlp.pl

Głogów Małopolski ist eine Stadt in Polen in der Wojewodschaft Karpatenvorland.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Głogów Małopolski liegt etwa zwölf Kilometer nördlich von Rzeszów in der Tiefebende von Sandomierz.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 22. April 1570 erteilte Krzysztof Głowa die Anweisung das an der Stelle des heutigen Głogów Małopolski eine Stadt errichtet werden soll, welche nach ihm Głowów genannt werden sollte. Dies war die erste polnische Stadt die nach einem Stadtplan im Stil der Renaissance errichtet wurde. Das Zentrum der Stadt bildete ein quadratischer Markt mit einer Seitenlänge von 168 Metern. Das Stadtrecht erhielt Głowów mit einer Urkunde vom 31. Mai 1578 nach Magdeburger Recht verliehen. Nach einem Überfall der Tataren wurde die Stadt von Mauern umgeben und die Straßen führten nur noch über Stadttore nach Außen. Am 20. April 1630 wurde die, hölzerne, Kirche der Stadt eingeweiht. Das Rathaus, ebenfalls aus Holz, wurde 1636 fertiggestellt. Während der Teilungen Polens war Głogów Małopolski Teil Österreichs. Im September 1939 wurde die Stadt von der Wehrmacht besetzt. Die Besetzung dauerte bis zum Einmarsch der Roten Armee am 30. Juli 1944. Am 22. Juli 1960 erfolgte der Anschluss an das Schienennetz mit Verbindung ins nahegelegene Rzeszów.

Gemeinde[Bearbeiten]

Zur Stadt- und Landgemeinde gehören neben Głogów Małopolski selbst folgende 13 Schulzenämter[2]; Wysoka Głogowska (2219), Budy Głogowskie (1806), Przewrotne (1726), Miłocin (1352), Rudna Mała (1307), Pogwizdów Nowy (884), Styków (838), Zabajka (628), Rogoźnica (577), Pogwizdów Stary (462), Lipie (451), Hucisko (424) und Wola Cicha (349).

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

In der Gemeinde sind 3554 in der Landwirtschaft tätig was 21 Prozent der Bevölkerung entspricht (2007). Die Mehrheit davon in Landwirtschaftsbetrieben mit einer Fläche von maximal fünf Hektar.[3] Zum 30. Oktober 2004 waren in der Stadt Głogów Małopolski 320 Einwohner arbeitslos gemeldet, in der Gemeinde 909.

Verkehr[Bearbeiten]

Głogów Małopolski liegt an der Europastraße 371 zugleich Landesstraße 9 (Droga krajowa 9) welche von Radom über Tarnobrzeg nach Rzeszów und weiter nach Barwinek führt.

Der nächste internationale Flughafen ist der Flughafen Rzeszów-Jasionka welcher etwa sechs Kilometer südöstlich der Stadt liegt.

Seit 1960 verfügt Głogów Małopolski über einen Bahnanschluss und hat damit Direktverbindungen nach Rzeszów und Dębica.

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Głogów Małopolski – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 19. Juni 2014.
  2. In Klammern jeweils die Zahl der Einwohner zum 31. Mai 2007, Wpisał: Administrator 05.04.2007. Dane demograficzne (Version vom 12. Februar 2008 im Internet Archive)
  3. Wpisał: Administrator 05.04.2007. Dane demograficzne (Version vom 12. Februar 2008 im Internet Archive)