Oberglogau

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Oberglogau
Głogówek
Wappen von Głogówek
OberglogauGłogówek (Polen)
OberglogauGłogówek
Oberglogau
Głogówek
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Opole
Landkreis: Prudnik
Fläche: 22,06 km²
Geographische Lage: 50° 22′ N, 17° 52′ O50.36666666666717.866666666667Koordinaten: 50° 22′ 0″ N, 17° 52′ 0″ O
Einwohner: 5761
(30. Jun. 2014)[1]
Postleitzahl: 48-250
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OPR
Wirtschaft und Verkehr
Straße: BytomPrudnik
Nächster int. Flughafen: Flughafen Katowice
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 29 Ortschaften
Fläche: 170,06 km²
Einwohner: 13.661
(30. Jun. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 80 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1610023
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Andrzej Kałamarz
Adresse: Rynek 1
48-250 Głogówek
Webpräsenz: www.glogowek.pl
Blick auf Oberglogau

Oberglogau (polnisch Głogówek [gwɔ'guvɛk], früher auch: Klein Glogau oder Kraut Glogau, schlesisch: Kraut Glôge, tschechisch: Malý Hlohov; auch Horní Hlohov) ist eine Stadt im Powiat Prudnicki in Polen. Sie gehört zur Woiwodschaft Oppeln in Oberschlesien. Die Stadt liegt etwa 35 km südlich von Oppeln und 10 km von der Grenze zu Tschechien entfernt. Der Name der Stadt stammt vom głóg, zu deutsch Weißdorn, der zur Zeit der Gründung der Stadt sehr häufig in der Gegend vorkam. Seit 2009 ist Oberglogau offiziell zweisprachig (Polnisch und Deutsch).

Geschichte[Bearbeiten]

Mittelalter[Bearbeiten]

Das alte Schlosstor mit dem 1595 erbauten Gefängnisturm
Lithographie von Oberglogau aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts

Dass die erste Erwähnung einer Siedlung auf dem Gebiet des heutigen Głogówek aus dem Jahr 1076 stammt, ist eine moderne Legende. Die hier viel zitierten „russischen Quellen“ beziehen sich mit Sicherheit auf die Stadt Glogau in Niederschlesien, die bereits im Jahre 1010 als „urbs Glogua“ urkundlich erwähnt wird und nachweislich eine Kastellanei war. Eine Erwähnung Glogaus in Niederschlesien in russischen Quellen ist zudem für das Jahr 1076 nachvollziehbar. Damals befand sich Boleslaus von Polen im Konflikt mit Wratislaus von Böhmen, den er mit russischen Hilfstruppen in dessen Marken Lausitz und Meißen angriff. Auf diesem Feldzug kann die Kastellanei Groß-Glogau natürlich ein Stützpunkt gewesen sein, Oberglogau in Oberschlesien hingegen kaum.[2]

In den schlesischen Quellen findet sich ein erster urkundlicher Hinweis auf Oberglogau in den Jahren 1212/14, als unter den Zehntdörfern des Klosters Leubus im Distrikt von Jaroslaw der Ort „Glogov“ genannt wird. Dass die Urkunde von Dörfern spricht, die künftig von „terminis Glogov et Ierozlauie, que nunc Cazemiria dicitur, usque ad fluvios Stradunam et Ozoblog, ubi in Odoram hii duo amnes fluunt“ (deutsch: „von den Grenzen Oberglogaus und Jaroslaws, das nun Casimir genannt wird, bis an die Flüsse Straduna und Hotzenplotz (Osobłoga), wo diese in die Oder münden“)[3] aus gegründet würden, bestätigt die schon damals hohe Bedeutung des Ortes (Ober-)Glogau sowie einen Zusammenhang mit dem Gebiet zwischen Hotzenplotz und Straduna. Damals werden hier allerdings nur eine Burg und ein Markt (Suburbium) vorhanden gewesen sein.

Die deutsche Stadt entstand vermutlich im Jahr 1225.[4] Das Stadtrecht soll Oberglogau/Głogówek, das zum Herzogtum Oppeln gehörte, im Jahre 1275 erhalten haben. Die entsprechende Urkunde ist nach Angaben des Schlesischen Urkundenbuches jedoch eine Fälschung. Die in der Urkunde genannten 12 Ratsleute sind viel zu viele für diese Zeit, selbst Breslau hatte damals nur 5 Ratsleute! Dennoch wird die Gründung etwa zu dieser Zeit erfolgt sein. Die Urkunden der Stadt[5] zeigen aber deutlich, dass es sich im Mittelalter um eine deutschrechtliche Gründung mit deutschen Siedlern handelte.

Im Jahr 1327 kam die Stadt zusammen mit dem Herzogtum Oppeln als ein Lehen an die Krone Böhmen. 1373 wurde das Stadtrecht erneuert, diesmal nach Magdeburger Recht. 1379 errichtete Herzog Heinrich von Falkenberg der Pfarrkirche St. Bartholomäus ein Kollegiatsstift. Nur wenig später baute Herzog Wladislaus II. von Oppeln in der Nähe der Stadt ein Paulinerkloster als Tochterkloster von Tschenstochau.

1425 übertrug Herzog Bolko IV. Oberglogau seinem gleichnamigen Sohn Bolko V., der sich Herr auf Klein Glogau und Prudnik nannte. Als am 13. März 1428 ein Hussitenheer Oberglogau stürmte, gelang es Bolko, dieses vor weiteren Überfällen zu schützen. Anschließend ging er als einziger schlesischer Fürst zu den Hussiten über. Nach seinem Tod 1460 wurde diese Herrschaft wieder mit dem Herzogtum Oppeln verbunden.

16. und 17. Jahrhundert[Bearbeiten]

Das Schloss der Reichsgrafen von Oppersdorff
Schlosshof

Im Jahre 1562 erhielt Hans von Oppersdorff von Kaiser Ferdinand I. Oberglogau als Pfand. Bis zum Jahre 1935 befand sich das Majorat Oberglogau im Besitz derer von Oppersdorff. Die katholische Adelsfamilie vollzog im Dreißigjährigen Krieg auch die Gegenreformation in Oberglogau.[6] 1582 vernichtete ein Großbrand weite Teile der Stadt. Weitere schwere Zerstörungen brachten die Schweden im Dreißigjährigen Krieg 1643. Vom 17. Oktober 1655 bis zum 18. Dezember 1655 suchte der polnische König Jan Kasimir mit seiner Frau Maria Ludwiga Zuflucht im Schloss von Oberglogau.

18. Jahrhundert[Bearbeiten]

Mit dem Ersten Schlesischen Krieg kam Oberglogau 1742 unter die preußische Herrschaft. 1765 wütete in dem Ort ein großes Feuer.

19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Gründerzeitliche Wohnhäuser aus dem Ende des 19. Jahrhunderts

Eine weitere wichtige Person kam 1806 nach Oberglogau: Ludwig van Beethoven weilte im Oberglogauer Schloss und widmete seine 4. Sinfonie dem Grafen von Oppersdorff.

1858 lebten 3937 Menschen in der Stadt, die 1876 an das preußische Eisenbahnnetz angeschlossen wurde. Seit 1889 erschien die Oberglogauer Zeitung.

1895 gab es 5706 Einwohner, davon 299 Militärpersonen, die teilweise Polnisch (sog. Wasserpolnische Dialekt 568 Personen), Deutsch (2670 Pers.) oder beide Sprachen (2468 Pers.) beherrschten.

20. Jahrhundert[Bearbeiten]

Am 20. März 1921 sollte eine Volksabstimmung über die weitere staatliche Zugehörigkeit Oberschlesiens entscheiden. Nur der Westteil des Kreises Neustadt O.S. mit Oberglogau gehörte zum oberschlesischen Abstimmungsgebiet. Der Besitzer des Fideikommisses Oberglogau, Hans Georg Graf von Oppersdorff, sprach sich für eine Abtretung an Polen aus, da Oberschlesien „im katholischen Polen besser geborgen [sei] als im protestantischen, glaubenslosen Norddeutschland.“[7] Gleichwohl wurden in Oberglogau 4995 Stimmen (95,9 %) für den Verbleib bei Deutschland abgegeben und 215 Stimmen waren für den Anschluss an Polen. In Schloss Oberglogau waren es 100 zu 11 Stimmen. Mit dem ganzen Kreisgebiet verblieb Oberglogau in der Weimarer Republik.[8]

1936 lebten in Oberglogau 7.742 Menschen. Nach der Einnahme durch die Rote Armee war die Kleinstadt zu etwa 40 % zerstört und wurde unter polnische Verwaltung gestellt, die den Namen Głogówek einführte.

Im Gegensatz zu anderen Städten Schlesiens wurde nicht die gesamte deutsche Bevölkerung vertrieben, so dass sich in der Stadt und der Gemeinde eine deutsche Minderheit halten konnte. Bei der letzten Volkszählung in Polen 2002 bezeichneten sich 24,83 % der Gemeindebevölkerung als Deutsche und 1,45 % als „Schlesier“.[9] Seit 2009 ist die Gemeinde offiziell zweisprachig, zum 1. Dezember 2009 führte sie bis auf die vier Ortsteile Kazimierz (Kasimir), Racławice Śląskie (Deutsch Rasselwitz), Szonów (Schönau) und Tomice (Thomnitz) zweisprachige Ortsbezeichnungen ein. In diesen Orten stellten polnische Nachkriegsumsiedler und Siedler aus anderen Teilen Polens die Mehrheit, die sich im Jahre 2009 keine zweisprachigen Ortsschilder wünschten.[10]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Bevölkerung der Gemeinde Oberglogau nach Nationalitäten laut der letzten polnischen Volkszählung 2002[11]

Nationalitäten in Zülz
Nationalität Anzahl Anteil
Polnisch 10451 69,1%
Deutsch 3757 24,8%
Schlesisch 219 1,4%
keine Angabe 679 4,4%

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das Rathaus in Głogówek
Die Bartholomäuskirche
Blick auf die St. Nikolaikirche
Friedhof mit der Friedhofskirche zum heiligen Kreuz
  • Das heutige Rathaus wurde 1608 auf dem gleichen Standort eines bereits im Jahr 1359 erwähnten Rathauses erbaut. 1774 erhielt das Rathaus seine noch heute zu sehenden Verzierungen an den Außenwänden. Zum Rathaus zählt auch der sechseckige Turm. Dessen Turmhelm wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt, aber Mitte der 1950er Jahren wieder originalgetreu rekonstruiert. Die letzte Renovierung des Gebäudes erfolgte im Jahr 2002. An den südlichen Ecken befinden sich die Statuen des Hl. Florian und des Hl. Johann Nepomuk. An der nördlichen Fassade ist ein Flachrelief mit der Darstellung der Justitia und Saturn zu betrachten. Beides stammt vom mährischen Bildhauer Johann Schubert. Im Rathaus befinden sich heute das Arbeitsamt, das Standesamt und das Stadtamt[12].
  • Das Schloss der Reichsgrafen von Oppersdorff wurde im 16./17. Jahrhundert auf den Grundmauern der Burg aus dem 13. Jahrhundert erbaut. 2005 wurde das Gebäude an einen privaten Investor verkauft. Das Gebäude verfiel weiter und so wurde es 2013 nach einem Gerichtsbeschluss wieder an die Gemeinde übertragen. Diese will das Gebäude mit Hilfe von privaten Investoren restaurieren und nutzen.[13] Sehenswert sind ebenfalls das im Barockstil erbaute Schlosstor, sowie der Schlosspark.
  • Die St. Bartholomäuskirche wurde im 14. Jahrhundert das erste Mal erwähnt. Die im Gotikstil erbaute Kirche war bis 1810 Kollegiatstift. Der Innenraum der Kirche wurde durch den aus Kojetín stammenden Barockmaler Franz Anton Sebastini gestaltet.
  • Die Franziskanerkirche mitsamt der dazugehörenden Klosteranlage stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
  • Die Mariensäule wurde 1617 auf nördlichen Seite des Rings aufgestellt.[14]
  • Die Nikolaikirche wurde 1773 durch die Familie von Oppersdorff gestiftet. Sie wurde im barocken Stil erbaut.[15]
  • 1705 wurde die hölzerne Friedhofskirche zum heiligen Kreuz erbaut. [16]
  • Wasserkunst aus dem 16. Jahrhundert

In der Umgebung:

Verkehr[Bearbeiten]

Am Bahnhof Głogówek halten Regionalzüge der Przewozy Regionalne von Kędzierzyn-Koźle nach Nysa oder auch weiter nach Brzeg. Weiterhin fahren tagsüber stündlich Busse der PKS w Głubczycach Sp. z o.o. nach Oppeln.

Gemeinde[Bearbeiten]

Die Stadt- und Landgemeinde Oberglogau umfasst eine Fläche von 170,06 km² und eine Einwohnerzahl von 13.661 (Stand 30. Juni 2014).

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Daneben umfasst die Gemeinde weitere Ortschaften, die nicht den Status eines Ortsteils haben: Die Weiler von Zowaden Neuvorwerk (Bud), Golschowitz (Golczowice; 1936–45: Goldenau), Mutzkau (Mucków), und Syßlau (Sysłów; 1936–45: Schüslau) sowie Twardawa-Małkowice (Vorwerk Kleinau)

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

  • Johann Stanety (Giovanni Stanetti) (1663–1726), Bildhauer
  • Johann Sedlatzeck (1789–1866), Flötist
  • Eduard von Oppersdorff (1800–1889), Reichstags- und Landtagsabgeordneter
  • Wilhelm Fraenkel (1844–1916), Architekt und Stadtbaumeister (Sacher-Hotel Wien)
  • Karl Zuschneid (1856–1926), Musikwissenschaftler, 1907–17 Direktor der Hochschule für Musik in Mannheim
  • Hans Georg von Oppersdorff (1866–1948), deutscher Politiker
  • Gerhard Strecke (1880–1968), Komponist
  • Albert Willimsky (1890–1940), katholischer Geistlicher
  • Rafał Urban (1893-1972), polnischer Schriftsteller
  • Hildegard von der Gablentz (1901–1961), deutsche Politikerin (CDU)
  • Walter Ofiera (1911–1995), deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
  • Joachim Georg Görlich (1931–2009), deutscher Musikpädagoge, Dirigent, Komponist und Journalist
  • Siegfried Tann (* 1942), deutscher Kommunalpolitiker (CDU)
  • Peter Peschel (* 1972), ehemaliger deutscher Fußballspieler

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Denkmal für Ludwig van Beethoven in Oberglogau
  • Jan Cybis (1897–1972), polnischer Maler, geboren in Fröbel

Personen, die mit der Stadt in Verbindung stehen[Bearbeiten]

  • Nikolaus von Cosel (* um 1390; † nach 1423), Theologe und Franziskaner-Minorit. Er gilt als der früheste deutsche Schriftsteller Oberschlesiens.
  • Ludwig van Beethoven (* 1770; † 1827), deutscher Komponist. Er lebte 1806 im Schloss von Oberglogau und schenkte dem Grafen von Oppersdorff die IV. Symphonie in B-dur op. 60.
  • Der Großvater der US-amerikanischen Schauspielerin Uma Thurman, Friedrich Karl Johannes von Schlebrügge, wurde am 21. November 1886 in Oberglogau geboren und emigrierte in den 1930ern nach Schweden.
  • Die Urgroßmutter von John Kerry, seit Februar 2013 der 68. Außenminister der USA, Mathilde Fränkel, wurde am 14. August 1845 in Oberglogau geboren.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ralph Wrobel: Das Kloster Wiese-Pauliner bei Oberglogau in den „Regestra Perceptarum et Expensarum …“ von 1711. In: Archiv für schlesische Kirchengeschichte, Bd. 70 (2012), S. 159–181.

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Głogówek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2014. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 24. Dezember 2014.
  2. Gotthold Rhode: Kleine Geschichte Polens. Darmstadt 1965, S. 24–25.
  3. Schlesische Regesten, Nr. 154 oder Schlesisches Urkundenbuch, Bd. 1, Nr. 143.
  4. 700 Jahre Oberglogau in Oberschlesien. Kurznachrichten in der Vossischen Zeitung, 30. Juni 1925, Morgen-Ausgabe, S.&nsp,9.
  5. Schlesische Regesten oder Schlesisches Urkundenbuch.
  6. Vgl. Chronologie der Historischen Kommission für den Kreis Neustadt/Oberschlesien
  7. Zitiert nach: Gunnar Anger: Oppersdorff, Hans Georg Graf von. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 21, Bautz, Nordhausen 2003, ISBN 3-88309-110-3, Sp. 1095–1112.
  8. Vgl. Ergebnisse der Volksabstimmung abger. am 6. Februar 2011
  9. Vgl. dat.prosilesia.net (Version vom 26. März 2009 im Internet Archive)
  10. Vgl. nto.pl
  11. Vgl. Polnisches Statistisches Amt
  12. D. Emmerling (2011): Rathäuser der Städte der Woiwodschaft Opolskie. Schlesischer Verlag. S. 25
  13. Zamki w Polsce – serwis historyczno-krajoznawczy, GŁOGÓWEK - Gotycki zamek książęcy, później rozbudowany, abgerufen am 25. September 2013
  14. http://www.glogowek.pl/index.php?option=com_content&view=article&id=70&Itemid=71
  15. D. Emmerling (2011): Rathäuser der Städte der Woiwodschaft Opolskie. Schlesischer Verlag. S. 25
  16. http://www.glogowek.pl/index.php?option=com_content&view=article&id=70&Itemid=71