G'bakka

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Bwaka ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zum gleichnamigen Schwert siehe Bwaka (Schwert)

Die G'bakka, auch Bwaka, Ngbaka, sind ein Volk in der Zentralafrikanischen Republik und im Nordwesten des Kongo. Sie sind in beiden Ländern eine Minderheit. In der Zentralafrikanischen Republik stellen sie 4 % der Bevölkerung. Da sie traditionell die Flussregion am Ubangi bewohnen, hatten sie früh Kontakt mit den französischen Kolonialisten.[1]

Der ehemalige Präsident und Kaiser des Zentralafrikanischen Kaiserreiches, Jean-Bédel Bokassa, war ein G'bakka, ebenso wie der erste Präsident, David Dacko sowie der Premierminister Barthélemy Boganda.[2] Die G'bakka sprechen die Sprache Ngbaka Ma'bo, insgesamt gibt es rund 300.000 G'bakka.[2] Ein weiterer bekannter G'bakka ist der kongolesische Sänger Koffi Olomide.

Zu ihren Musikinstrumenten gehören große Schlitztrommeln, die an ihren Enden mit Büffel- oder Antilopenköpfen verziert sind,[3] die Winkelharfe kondi und ein U-förmiger, einsaitiger Musikbogen.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Peter Stalker:A Guide to Countries of the World, Verlag OUP Oxford, 2010 ISBN 9780199580729, S. 58 [1]
  2. a b Appiah, Gates (Hrsg.): Africana. 1999, S. 1278.
  3. Tribal African Art. Ngbaka. Democratic Republic of the Congo, Central African Republic. African Art Museum