GJ 380

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Stern
GJ 380
Beobachtungsdaten
ÄquinoktiumJ2000.0, Epoche: J2000.0
Sternbild Großer Bär
Rektaszension 10h 11m 22,14s [1]
Deklination +49° 27′ 15,3″ [1]
Typisierung
Spektralklasse K8 V
B−V-Farbindex 1,36 [2]
U−B-Farbindex 1,28 [2]
R−I-Index 0,60 [2]
Astrometrie
Radialgeschwindigkeit (-25.73 ± 0,1) km/s
Parallaxe (213,2 ± 2,7) mas [2]
Entfernung (15,3 ± 0,2) Lj
(4,69 ± 0,06) pc
Eigenbewegung [3]
Rek.-Anteil: (-1362,32 ± 0,43) mas/a
Dekl.-Anteil: (-504,52 ± 0,32) mas/a
Physikalische Eigenschaften
Andere Bezeichnungen
und Katalogeinträge
Bonner Durchmusterung BD +50 1725
Henry-Draper-Katalog HD 88230 [1]
Gliese-Katalog GJ 380 [2]
Hipparcos-Katalog HIP 49908 [3]
SAO-Katalog SAO 43223 [4]
Tycho-Katalog TYC 3437-811-1[5]
2MASS 2MASS J10112218+4927153
Weitere Bezeichnungen 1RXS J101124.1+492718 • 2MASS J10112218+4927153 • CCDM J10114+4927A • GC 13987 • IRAS 10082+4942 • UBV 9470 • USNO-B1.0 1394-00210100
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Der Stern GJ 380 ist ein später oranger Hauptreihenstern der Spektralklasse K8 V. Er liegt im Sternbild Großer Bär und gehört mit ca. 15 Lichtjahren Entfernung zu den erdnächsten Sternen.

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Eigenschaften[Bearbeiten]

Der Stern hat etwa 67 % der Sonnenmasse, 60 % des Sonnenradius und die Oberflächentemperatur liegt bei nur 4000 K. Damit leuchtet er orange-rot. Dieser Stern hat nur etwa 4,6 % der Sonnenleuchtkraft. GJ 380 ist ein Flare-Stern, aber im Vergleich zu anderen Flare-Sternen ist er sehr leuchtkräftig. Er hat eine Rotationsgeschwindigkeit von etwa 2,8 km/s.

Es wird vermutet, dass GJ 380 einen Planeten hat, aber dessen Existenz ist nicht gesichert.

Energieerzeugung und weitere Entwicklung[Bearbeiten]

GJ 380 gehört zu den Hauptreihensternen, die ihre Energie durch die Proton-Proton-Kette erzeugen. Er wandelt in seinem Kern Wasserstoff zu Helium um und ist dabei relativ stabil. Da der Stern nur 67 % der Sonnenmasse hat, wird er viel länger auf der Hauptreihe verweilen als die Sonne; während die Sonne etwa 10 Milliarden Jahre auf der Hauptreihe verweilt, werden es bei GJ 380 etwa 25 Milliarden Jahre sein. Danach wird er eine Kerntemperatur von etwa 100 Millionen Grad Celsius erreichen und im Kern wird dann das Heliumbrennen beginnen; in den äußeren Schichten das Wasserstoffbrennen. Der Stern bläht sich zu einem Roten Riesen auf. Da GJ 380 mehr als 0,5 Sonnenmassen hat ist der Stern in der Lage, Helium durch den Drei-Alpha-Prozess zu erzeugen. Später, wenn der Stern sein Helium aufgebraucht hat, wird er seine äußeren Schichten in Form eines Planetarischen Nebels abstoßen und zurück bleibt ein Weißer Zwerg, der dann zu einen Schwarzen Zwerg erkaltet.

Quellen[Bearbeiten]

  1. SIMBAD-Datenbank
  2. a b c d Nearby Stars, Preliminary 3rd Version (Gliese+ 1991)
  3. Hipparcos, the New Reduction