Gabel (Werkzeug)

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Gabel, Urartu-Kultur (Anatolien, 1. Jtsd. v. Chr.)

Eine Gabel, niederdeutsch Forke, ist ein Werkzeug mit einem Stiel und mehreren langen, meist spitzen Fortsätzen, den Zinken.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Zur Benennung

Wie die meisten bäuerlichen Gerätschaften haben die unterschiedlichen Bauformen der Gabeln in den diversen Dialekten und Mundarten verschiedene Namen, die sich in ihrer Anwendung überschneiden. In neuerer Zeit werden diese von genormten Handelsnamen überlagert. Der englische Begriff für Gabel lautet Fork, und ist mit dem niederdeutschen Begriff Forke eng verwandt.

[Bearbeiten] Geschichte

Gabelförmige Geräte sind alt, und ursprünglich hölzern, wohl wurden natürliche Astgabeln genutzt.

Landwirtschaftliche Arbeitsgeräte Gabel bestehen im Allgemeinen aus einer Aufnahmefläche, die mit zwei bis sechs leicht gebogenen Zinken versehen ist und einem in etwa mannslangen, 1½–2 m messenden Stiel. Sie sind für das Einstechen, Aufnehmen und den kurzzeitigen Transport von meist organischem, mehr oder minder lockerem Material vorgesehen.

Während landwirtschaftliche Gabeln ursprünglich ganz aus Holz gefertigt wurden, entstanden schon im Mittelalter Formen mit einem aus Eisen gefertigten Gabelteil. Heutige Gabelstiele bestehen meistens aus dampfgebogenem Eschenholz.

Als landwirtschaftliche Geräte wird zwischen Grabegabel, Steingabel, Dung- oder Mistgabel, Heugabel, Mulchgabel, Rosengabel, Bollengabel, Krail, Kartoffel- und Rübengabel (10 und mehr Zinken mit kugelförmigen Enden um ein Verletzen der Rüben zu verhindern) unterschieden. Ferner werden Koksgabeln und Steingabeln– schaufelförmige Gabeln mit neun oder mehr Zinken, die mit einem stabilen Stiel mit T- oder D-Griff versehen sind – verwendet, um Koks, Kohle oder Schotter zu schaufeln.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Gabeln/Forken (Werkzeug) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

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