Gablitz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gablitz
Wappen von Gablitz
Gablitz (Österreich)
Gablitz
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Wien-Umgebung
Kfz-Kennzeichen: WU
Fläche: 18,15 km²
Koordinaten: 48° 14′ N, 16° 9′ O48.22583333333316.146666666667284Koordinaten: 48° 13′ 33″ N, 16° 8′ 48″ O
Höhe: 284 m ü. A.
Einwohner: 4.747 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 262 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3003
Vorwahl: 02231
Gemeindekennziffer: 3 24 03
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Linzer Straße 99
3003 Gablitz
Website: www.gablitz.gv.at
Politik
Bürgermeister: Michael Cech (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(25 Mitglieder)
14
8
2
1
14 
Von 25 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Gablitz im Bezirk Wien-Umgebung
Ebergassing Fischamend Gablitz Gerasdorf Gramatneusiedl Himberg Klein-Neusiedl Klosterneuburg Lanzendorf Leopoldsdorf (Bezirk Wien-Umgebung) Maria-Lanzendorf Mauerbach Moosbrunn Pressbaum Purkersdorf Rauchenwarth Schwadorf Schwechat Tullnerbach Wolfsgraben Zwölfaxing Wien NiederösterreichLage der Gemeinde Gablitz im Bezirk Wien-Umgebung (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Gablitz ist eine Marktgemeinde mit 4747 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk Wien-Umgebung in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Gablitz liegt circa fünf Kilometer westlich der Wiener Stadtgrenze im Wienerwald in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 18,16 km². Davon sind 71,9 Prozent bewaldet.

Zu Gablitz gehören die Siedlungen Allhang, Buchgraben, Fischergraben, Hauersteig, Hochbuch, Höbersbach und Laabach.

Der tiefste Punkt des Gemeindegebietes befindet sich am Übertritt des Gablitzbaches nach Purkersdorf mit etwa 260 m ü. A., der höchste Punkt ist der Troppberg mit 542 m ü. A.

Benachbarte Gemeinden sind (im Uhrzeigersinn): Tulbing, Mauerbach, Hadersdorf-Weidlingau (14. Wiener Gemeindebezirk), Purkersdorf, Tullnerbach und Sieghartskirchen.

Geschichte[Bearbeiten]

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

In der Antike gehörte die Region zur römischen Provinz Pannonien. Über die Gründung von Gablitz existieren keine genauen Angaben. Der Ortsname „Gablitz“ weist, wie andere Siedlungsnamen mit der Endung -itz, ice, auf einen slawischen Ursprung, vermutlich 7./8. Jahrhundert, hin und bedeutet vermutlich "Apfelbach" oder "kleine Kapelle".

Am 16. Mai 1006[1] wurde der heute zu Gablitz gehörige Ortsteil Laabach als „Loupach“, damals zu Ollern "Alarun" gehörend, erstmals erwähnt. (Ollern und Umgebung waren seit 1033 im Besitz des Erzbistums Freising).

Im Klosterneuburger Traditionsbuch wird „Hainricum de Gabliz“ als Zensuale (Zinsbauer) des "Ulricus de Vrindorf" (Freundorf) erwähnt. Als Zeuge scheint auch „Hartrudus des Sahfingan“ (vermutlich Hartrud von Sachsengang) auf. Die Sachsenganger waren Lehensträger von Freising. Diese Eintragung - ohne Jahreszahl - ist möglicherweise Ende des 12. Jahrhunderts einzuordnen.

1311 erhielt der Wiener Bürger Greif (Griffo) die Ansiedlung in Gablitz samt einen Wald beim Rozwärtingergraben von Bischof Emicho von Freising als Lehen. „Er hatte es vom Mauerbacher erworben, der das Besagte wiederum von Herrn Leopold von Sachsengang zu Lehen hatte, und jener Herr von Sachsenganger hatte es wiederum vom Herrn Bischof. Und so kam es schließlich durch Kauf in die Hand des genannten Greif.“

1337 verkauften „Jans der Greyffe, Bürger zu Wien und seine Frau Anna“ mit Einwilligung des Freisinger Bischof den Hof in Gablitz samt Mühle, Wald, Obstgarten und behausten Holden an Herzog Otto den Fröhlichen.

1380 belehnte Albrecht III. den Wiener Bürger Paul Ernst mit dem Hof in Gablitz. Knapp 20 Jahre später (1398) schien der Wiener Ratsbürger Michael Menschen auf, der den Hof in Gablitz, Felder, Dorf und Mühle an Leutold von Chreusbach verkaufte. 1410 verkaufte er den Hof, zwei Hofstätten und die Mühle zu Gablitz Ulrich und Cecilia Missinger, die mit dem Gut von Herzog Leopold belehnt wurden. Schon ein Jahr später – 1411 – übergaben die Missinger das Gut der Kartause Mauerbach. Damit waren das Dorf, der Hof und die Mühle bis auf weiteres als herzogliches Lehen bei der Kartause Mauerbach.

1529 wurden zahlreiche Häuser und die Rosenkranzkapelle von den Türken zerstört. 1575 scheinen in Gablitz 11 Urlehen (15 Familien) und einige Waldarbeiter auf, 1619 sind es 25, 1657 waren 27 Lehen registriert.

1621 erhielt Sophie Strauß "Straussin von Hadersdorf" das Dorf Gablitz mit 16 Untertanen als herzogliches Lehen, ihre Nachkommen verpfändeten den Ort an den Wiener Ratsbürger Hans Wolfstrigl. Dieser ließ 1642 das Dach der Kirche decken, worauf es zum Konflikt mit dem Prior der Kartause Mauerbach kam. 1648 verkaufte Wolfstrigl die 18 Häuser (Untertanen) an die Kartause, wo sie bis 1782verblieben. An und in der Gablitzer Kirche ist das Mauerbacher Wappen mit Jahreszahl 1642 zu sehen. Auf dem ehemaligen Wirtschaftshof/Klostergasthof (Kirchengasse) ist ebenfalls ein Mauerbacher Wappen sichtbar.

Während der zweiten Türkenbelagerung Wiens wurde das Dorf Gablitz verwüstet. Im 17. und 18. Jahrhundert scheinen im Grundbuch des Waldamtes Purkersdorf erstmals adelige Grundbesitzer auf, etwa der

  • Geheime Rat und Hofkammerpräsident Christoph Ignaz Freiherr von und zu Lilienberg, Erbherr auf Hacking und Schloß Winterspach in Laab (* 1628 Wien † 1685), der das Gablitzer Gut "Blumensuch" nannte
  • Graf und Gräfin Sallaburg
  • Graf Albrechtsburg
  • Johann Heinrich von Schmidt
  • Graf Meraviglia u.a.m.

Die Gablitzer Bevölkerung setzte sich damals aus bäuerlichen Untertanen und Waldarbeitern (Hüttlern) zusammen.

Im 19. und 20. Jahrhundert war Gablitz ein beliebter Sommerfrischeort. Ab 1900 wurde der Ort von Bürgern aus Wien und aus anderen Teilen des Habsburgerreiches als Sommerfrische entdeckt, Villen wurden erbaut und der Ort wurde durch vielfältige Initiativen belebt. Zahlreiche Vereine wie der Verschönerungsverein (1874), Kirchenbauverein, Gablitzer Männerchor, Athletenclub, Arbeiterbibliothek usw. entstanden.

Ein spitzzüngiges Sprichwort über Gablitz, das die Haupterwerbsquellen des Ortes in jener Zeit nennt, nämlich Bierbrauen und Viehzucht, wird in einem Wanderführer aus dem Biedermeier, dem Werk Wien's Umgebungen auf zwanzig Stunden im Umkreise von Adolf Schmidl aus dem Jahre 1835, zitiert:

Auf der halben Berghöhe trifft man nach einer halben Stunde das Dörfchen Gablitz, durch ein großes Bräuhaus bekannt, welches zu einem volksthümlichen Sprüchworte Veranlassung gab. Die hiesige Ochsenmästung steht in besonderem Rufe, und so heißt es von einem albernen Menschen: »Er habe auf der hohen Schule zu Gablitz studirt«.[2]

1868 war Gablitz Teil des Bezirks Sechshaus, ab 1890 des Bezirks Hietzing-Umgebung. 1938 wurde der Ort im Gegensatz zu Purkersdorf nicht Groß-Wien angeschlossen, sondern dem Landrat St. Pölten zugeteilt, welches 1945 in der Bezirkshauptmannschaft St. Pölten aufging.

Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte rege Bautätigkeit in Gablitz ein. 1956 wurde die Gemeinde der Bezirkshauptmannschaft Wien-Umgebung zugeordnet. 1977 wurde die Gemeinde zum Markt erhoben.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Ergebnis der Volkszählung 2001: 4393 Einwohner.

  • 1694: 260 Einwohner
  • 1783: 406 Einwohner (inkl. Ortsteile Laabach, Hauersteig, Hochbuch und Buchgraben)
  • 1834: 429 Einwohner
  • 1869: 753 Einwohner
  • 1880: 903
  • 1890: 1084
  • 1900: 1315
  • 1910: 1882
  • 1923: 1795
  • 1934: 1963
  • 1951: 2061
  • 1961: 2057
  • 1971: 2556
  • 1981: 2962
  • 1991: 3840 (3784)
  • 2001: 4408 (4393)[3]

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister der Marktgemeinde ist Michael Cech, Amtsleiter Hannes Fronz. Im Gemeinderat gibt es seit 14. März 2010 bei insgesamt 25 Sitzen folgende Mandatsverteilung: Liste ÖVP 14, Liste SPÖ 8, Liste Grüne 2, FPÖ 1, andere Parteien haben keine Sitze.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Im Jahr 2001 gab es 246 nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten, 1999 gab es acht land- und forstwirtschaftliche Betriebe. 2001 betrug die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort 1945. Die Erwerbsquote lag bei 46,05 Prozent (2001).

Als Hauptwohnort wird Gablitz von den Bewohnern wegen seiner Landschaft, Infrastruktur und Kinderfreundlichkeit (Kindergärten, Volksschule, Hort, Theater) geschätzt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Gablitz
  • Hochram-Alpe
  • Kaiserdenkmal - Hauptstraße, 1985 errichtet
  • Römerstein (Fundort Rabenstein) Linzerstraße (Raika)

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger:

  • Freiherr Oscar von Lasserzollheim (k.k. Bezirkshauptmann von Sechshaus)
  • Walter Neumayer (* 21. Februar 1934; † 2. März 2011) war von 1970 bis 2007 Vizebürgermeister der Marktgemeinde Gablitz
  • Berthold Weiss (1922-2009), Gründer des Heimatmuseums und des Feuerwehrmuseums Gablitz, Begründer der IPA- Internationale Police Association LG NÖ

Mit Bezug zur Gemeinde:

  • Heinrich Rieger (1868–1942) und Bertha Rieger (1870–1944) waren von 1900 bis zu ihrer Deportation Besitzer der Sommervilla Gablitz, Linzerstraße 99 und bedeutende Kunstsammler. Heinrich Rieger war Zahnarzt in 1070 Wien, Mariahilfer Straße 124. Die Kunstsammlung wurde 1921 amtlich registriert, noch heute sind viele Werke verschollen, einige befinden sich in der Sammlung Leopold. Eine Tafel am Gemeindeamt, Linzerstraße 99, erinnert an Heinrich und Bertha Rieger.
  • Ferdinand Ebner, 1912 bis 1923 als Volksschullehrer in Gablitz tätig. In dieser Zeit schrieb er seine bedeutendsten philosophischen Werke. Der Zwölftonmusiker Josef Matthias Hauer widmete ihm seine 1. Symphonie. Befreundet war Ferdinand Ebner mit dem Künstlerpaar Hildegard Jone und Joseph Humplik. Ferdinand Ebner starb 1931 in Gablitz, wo er am Ortsfriedhof begraben ist. Der Grabstein wurde von Josef Humplik gestaltet. Im Heimatmuseum Gablitz befindet sich sein Schreibtisch, Bücherkasten und eine Büste. Sein Nachlass (Schriften, Tagebücher, Briefwechsel) sind im Brenner Archiv Innsbruck verwahrt und werden ua. vom Internationalen F. Ebner-Verein erforscht.
  • Fritz Grünbaum (1880–1941). Der bekannte Kabarettist hielt sich u.a. bis 1914 in Gablitz auf, wo seine erste Frau Carli Naglmüller, Besitzerin des Hauses Hauptstr. 34 war. Gemeinsam mit ihr trat er 1912 zu Gunsten des Gablitzer Rettungscorps, einer Teilorganisation der Gablitzer Freiwilligen Feuerwehr, im Gasthaus Stadlmaier, Linzerstr. 80, auf. Über Antrag des Gemeindearztes Dr. Julius Singer wurde er 1913 zum Ehrenmitglied des Gablitzer Rettungs Corps ernannt.
  • Karoline Nagelmüller-Grünbaum (1884-1930), Schauspielerin und Sängerin, war von 1906 bis 1928 Haus- und Grundbesitzerin in Gablitz, Hauptstraße 34.
  • Auf dem Areal Linzerstraße 78 (heute Parkplatz) stand ein 1887 erbautes Haus, das aus zwei Zimmer-Küche-Wohnungen bestand. Es war zwischen 1900 und 1911 und 1915 bis 1917 im Besitz des "Internationalen Artisten Clubs zum lustigen Ritter in Wien" und bis 1932 im Eigentum von Josef Koller, der Mitbegründer des Intern. Artistenclubs war. Koller gilt als Initiator der Künstlervereinigung. Zweck des Artistenvereins war die Unterstützung alter, kranker und erwerbsloser Künstler. Im Volksmund wurde das Haus "Künstlerheim" genannt.
  • Der Landschafts- und Genrenmaler Josef Wenzel Sühs (auch Süss, Süsz, Süß) (1864–1937) wohnte ab 1925 in Gablitz, Ferdinand Ebner Gasse 4 (damals Schulgasse 4).
  • Josef Weiniger (1881-1942) war Chirurg, Begründer und bis 1938 Leiter des "Pflege- und Erholungsheim für Nerven- und Gemütskranke" in Gablitz, Kirchengasse 10 (im Volksmund "narrische Villa" genannt).
  • Der Schauspieler Josef Egger (1887–1966) ist in Gablitz gestorben. Sein Grab befindet sich auf dem örtlichen Friedhof.
  • Die Opernsängerin Gertrude Grob-Prandl (1917–1995) hatte Gablitz ab 1960 zu ihrem Sommersitz gewählt: Ihr gehörte die heute so genannte "Künstlervilla" Linzerstraße 96.
  • Arnulf Neuwirth (1912–2012) war ein österreichischer Maler, Grafiker und Kunstkritiker, der von seiner Geburt 1912 bis 1918 in Gablitz lebte.
  • Der Fußballnationalspieler Stefan Maierhofer kommt aus Gablitz wo er beim Ortsansässigen SV Gablitz mit dem Fußballspielen begann.
  • Die Juristin und parteiunabhängige ehemalige Bundesministerin für Justiz Claudia Bandion-Ortner lebt mit ihrer Familie in Gablitz.

Literatur[Bearbeiten]

  • Karl Brunner: Österreichische Geschichte 907-1156 Herzogtümer und Marken. Vom Ungarnsturm bis ins 12. Jahrhundert. Überreuter Verlag, Wien 1974.
  • Rudolf Büttner: Befestigungsanlagen im Wienerwald um die Jahrtausendwende. Mitteilungen der Kommission für Burgenforschung Nr. 7. Sonderdruck Österr. Akademie der Wissenschaften, 25/1956. Rohrer, Wien 1957.
  • Lisa Fischer: irgendwo. Wien, Theresienstadt und die Welt. Die Sammlung Heinrich Rieger. Czernin Verlag, Wien 2008.
  • Renate Grimmlinger: Ferdinand Ebner: Zeitgeist, Kunst und Frauen. Luise Karpischek. Maria Mizera. Hildegard Jone. 2007, ISBN 978-3-9502336-0-5. (über Gemeindeamt Gablitz zu beziehen)
  • R. Grimmlinger, A. Haunschmid: Auf Spurensuche in Gablitz. 2011. (Broschüre Museum Gablitz)
  • Renate Grimmlinger: Eine kurze Geschichte von Gablitz für Kinder. 2011. (Broschüre Museum Gablitz)
  • Renate Grimmlinger: Historischer Spaziergang durch Gablitz. 2002. (Broschüre Museum Gablitz)
  • Fleur Leutgeb: Dr. Josef Weiniger und die Geschichte der Heil- und Pflegeanstalt in Gablitz. 2012. (Broschüre Museum Gablitz)
  • Andreas Meiller: Regesten zur Geschichte der Markgrafen und Herzöge aus dem Hause Babenberg. Aus Urkunden und Saalbüchern. gesammelt und erläutert von Andreas von Meiller, Doctor der Rechte und Official des k.u.k Hof- und Staatsarchivs. Wilhelm Braumüller, Wien 1850.
  • Anton Schachinger: Der Wienerwald. Eine landeskundliche Darstellung. Forschungen zur Landeskunde von Niederösterreich, Herausgegeben vom Verein für Landeskunde und Heimatschutz von NÖ und Wien, geleitet von Karl Lechner. Band 1/2. Wien 1934.
  • zur Bedeutung "Gablitz/Kaeplic/Kaplice": Schreiben von Stáni ústredni Archiv v Praze, Praha 1, Malé Strana, Kamalitska 2, vom 4. Juli 1986, Zl. SÚA 1596/10-1986 an das Heimatmuseum Gablitz: "Kaplice“ bedeutet im Alttschechischen Kleine Kapelle. Weigl (Historisches Ortsnamenbuch 1956) leitet den Namen aus dem Slawischen (Kroatischen) „Kapljica“ – Tröpfchenbach – ab.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gablitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Erstnennung von Loupach/Laabach vom 16. Mai 1006: Bitterlich Theodor, Band 2, München 1909, 1464, S. 315ff
  2. Adolf Schmidl: Wien's Umgebungen auf zwanzig Stunden im Umkreise. Nach eigenen Wanderungen geschildert von Adolf Schmidl. Gedruckt und im Verlage bei Carl Gerold, Wien 1835, S. 308.
  3. alle Angaben aus Volkszählungen bzw.  Kurt Klein: Historisches Ortslexikon. Statistische Dokumentation zur Bevölkerungs- und Siedlungsgeschichte. Niederösterreich, 4. Teil. Waidhofen an der Thaya, Wiener Neustadt (Land), Wien-Umgebung, Zwettl, 30. Juni 2010, S. 52 (http://www.oeaw.ac.at/vid/download/histortslexikon/Ortslexikon_Niederoesterreich_Teil_4.pdf, abgerufen am 23. September 2011).