Gabriel Acacius Coussa

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Gabriel Acacius Kardinal Coussa BA (* 3. August 1897 in Aleppo; † 29. Juli 1962) war ein Erzbischof der melkitisch-griechisch-katholischen Kirche, Experte in Kanonischem Recht und Kurienkardinal.

Leben[Bearbeiten]

Coussa wurde am 20. Dezember 1920 zum Ordenspriester der Basilianer von Aleppo geweiht. Am 3. März 1946 wurde er von Pius XII. zum Sekretär der Kommission zur authentischen Interpretation des Kodex des Kanonischen Rechtes bei der römischen Kurie ernannt. Coussa war Berater von Angelo Giuseppe Roncalli, dem späteren Papst Johannes XXIII. Dieser ernannte ihn 1961 zum Titularerzbischof von Hierapolis für die melkitische Kirche und zum Prosekretär für die Kongregation für die Orientalischen Kirchen. Ein Jahr später, 1962, wurde er Sekretär derselben Kongregation und erhielt im Konsistorium vom 19. März desselben Jahres von Johannes XXIII. den Kardinalshut und kurz darauf die Ernennung zum Kardinalpriester von Sant’Atanasio dei Greci. Kardinal Coussa verstarb bereits im folgenden Sommer.

Weblinks[Bearbeiten]