Gabriel Auguste Daubrée

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gabriel Auguste Daubrée

Gabriel Auguste Daubrée (* 25. Juni 1814 in Metz; † 29. Mai 1896 in Paris) war ein französischer Geologe. Er gilt als ein Mitbegründer der experimentellen Geologie und der Meteoritenforschung.

Daubrée wurde 1838 Professor für Mineralogie und Geologie an der Universität Straßburg und 1861 Professor für Geologie am Muséum national d’histoire naturelle in Paris.

Er untersuchte den Ursprung und die Formation der Gesteine und arbeitete über die Klassifizierung und Zusammensetzung von Meteoriten. Daubrée vermutete bereits 1866, dass Nickeleisen ein allgemeiner Bestandteil von Planeten sowie des Erdkerns ist.

Ehrungen[Bearbeiten]

1880 wurde er mit der Wollaston-Medaille der Geological Society of London ausgezeichnet.

Nach ihm sind die Minerale Daubréelith und Daubréeit benannt sowie der Mondkrater Daubrée.