Gabriel Orozco

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Gabriel Orozco (* 27. April 1962 in Xalapa, Veracruz) ist ein mexikanischer Konzeptkünstler.

Leben[Bearbeiten]

Orozco begann seine Ausbildung an der Escuela Nacional de Artes Plasticas (ENAP), der Academia de San Carlos, in Mexiko-Stadt und ging anschließend nach Madrid, um sich im Circulo de Bellas Artes in den Jahren 1986 und 1987 fortzubilden. Seit 1991 lebt er mit seiner Familie als Wanderer zwischen Paris, New York und Mexiko-Stadt.

Werk[Bearbeiten]

Orozcos Arbeiten erkunden die Dinge des täglichen Lebens, binden oft die Besucher mit ein, sind Installationen mit verblüffenden Aussagen (zum Beispiel die Installation La D. S.), Zeichnungen, Fotografien und Skulpturen. Orozco nahm dreimal, in den Jahren 1993, 2003 und 2005, an der Biennale di Venezia teil, war zweimal Teilnehmer der Whitney Biennial und in der Documenta X (1997) und der Documenta 11 im Jahre 2002 vertreten.

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1987: Preis in der Seccio Espacios Alternativos des Salon Nacional de Artes Plasticas, Mexiko-Stadt
  • 1995: Aufenthaltsstipendium für Berlin des DAAD
  • 2006: Preis der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenkassen (Blau-Orange-Preis)

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Kaspar König und Angelika Nollert, Nachwort von Daniel Birnbaum: Chacahua. Ausstellung Nr. 91 im Portikus, 1999.
  • Buchhandlung König, Köln: Gabriel Orozco. 2007, ISBN 978-3-86560-166-7.
  • Yves-Alain Bois: Gabriel Orozco. MIT Press, Cambridge Massachusetts, USA, ISBN 978-0-262013185.
  • Bernhard Mendes Bürgi: Gabriel Orozco. Hatje-Cantz, Ostfildern 2010, ISBN 978-3-7757-2510-1.
  • Bernhard Bürgi: Gabriel Orozco. Kunsthalle Zürich, 1996.
  • Jessica Morgan: Gabriel Orozco, Tate Britain, London, ISBN 978-1-85437-912-2

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ein Walgerippe am Bodensee in Kunstzeitung September 2013, Seite 14