Gabriel von Hackl
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Gabriel (von) Hackl (* 24. März 1843 in Marburg an der Drau; † 5. Juni 1926 in München) war ein deutscher Maler des Historismus.
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[Bearbeiten] Leben und Werk
Hackl wurde als Sohn eines Chirurgen geboren. Seine Schulzeit verbrachte er am Gymnasium seiner Heimatstadt und an der Städtischen Schule in Graz. Auf Wunsch seines Vaters studierte er an der Universität Wien Anatomie, Archäologie und Zeichnen. 1865 ging er nach München, um an der Akademie der Bildenden Künste bei Alexander Wagner und Carl Theodor von Piloty zu studieren. Anschließend nahm er eine Stelle an der Münchner Kunstgewerbeschule an. [1] Er war mit Sophie von Hackl, geborene Schmid, verheiratet.
1878 wurde er Professor und Leiter der Zeichenklasse an der Münchner Kunstakademie, eine Position, die er bis 1919 inne hatte. Er war unter anderen Kollege von Franz von Stuck und Wilhelm von Diez. Er war Mitglied der 1896 gegründeten Luitpold-Gruppe, einer Abspaltung der Münchner Künstlergenossenschaft, der auch die Maler Hugo Bürgel (als Präsident), Walter Firle, Fritz Baer, Karl Marr, Johann Sperl und Wilhelm Leibl angehörten. [2] Durch seine Lehre förderte von Hackl zahlreiche bekannte Künstler in ihrem Schaffen, hatte aber mit seinem eigenen Werk keinen nachhaltigen Erfolg. Gelegentlich werden Arbeiten des Künstler im Auktionshandel angeboten. [3]
[Bearbeiten] Bekannte Schüler (Auswahl)
- 1880 Pius Ferdinand Messerschmitt
- 1884 Albin Egger-Lienz
- 1885 Max Slevogt
- 1887 Richard Riemerschmid
- 1888 Leo Putz
- 1889 Wilhelm Thöny
- 1890 Franz Marc
- 1891 Hans von Hayek
- 1897 Hans Purrmann
[Bearbeiten] Arbeiten in öffentlichen Sammlungen
- Museum Georg Schäfer, Schweinfurt
- Kunsthistorisches Museum, Wien
- Neue Pinakothek, München
- Steiermärkisches Landesmuseum Joanneum, Graz
[Bearbeiten] Ausstellungen
- 1891: Jahresausstellung der Genossenschaft der Bildenden Künstler Wiens und der Gesellschaft der Freunde Junger Kunst, Baden-Baden
- 2006: Zur Natur des Menschen. Genremalerei des 19. und frühen 20. Jahrhunderts , Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz
[Bearbeiten] Literatur
- Thieme, Vollmer, Becker: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, Seemann, 1922
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Ulrich Thieme, Hans Vollmer, Felix Becker: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, Seemann, 1922, S. 416
- ↑ Boris Röhrl, Wilhelm Leibl: Leben und Werk, Georg Olms, 1994, ISBN 3-48709864-4
- ↑ Gemälde bei artnet
[Bearbeiten] Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hackl, Gabriel von |
| ALTERNATIVNAMEN | Hackl, Gabriel |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler |
| GEBURTSDATUM | 24. März 1843 |
| GEBURTSORT | Maribor |
| STERBEDATUM | 5. Juni 1926 |
| STERBEORT | München |

