Gabriele Hiller-Ohm

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Gabriele Hiller-Ohm (2008)

Gabriele Hiller-Ohm (geb. Ohm; * 28. Februar 1953 in Lübeck) ist eine deutsche Politikerin (SPD). Sie ist seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Nach dem Abitur studierte Gabriele Hiller-Ohm zunächst Germanistik, Geschichte und Pädagogik an der Universität Hamburg und absolvierte dann eine Ausbildung zur Elektroinstallateurin. Sie war ab 1982 als Redakteurin tätig und wechselte 1987 als Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an die Fachhochschule Lübeck. 1997 übernahm sie hier die Leitung des Büros für die Teilnahme der FH Lübeck am europäischen Berufsbildungs- und Mobilitätsprogramm „Leonardo Da Vinci“.

Gabriele Hiller-Ohm ist geschieden und hat zwei Kinder. Ihr Mann Reinhold Hiller ist ebenfalls in der SPD politisch aktiv und ist 2002 aus dem Bundestag ausgeschieden.

Partei[Bearbeiten]

Sie ist seit 1983 Mitglied der SPD. Von 2008-2014 war Gabriele Hiller-Ohm stellvertretende Vorsitzende des SPD-Kreisverbands Lübeck. Seit 2013 ist sie Vorsitzende der Lübecker Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF).

Abgeordnete[Bearbeiten]

Gabriele Hiller-Ohm gehörte von 1990 bis 2002 der Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck an und war hier von 1999 bis 2002 Vorsitzende der SPD-Fraktion.

Seit 2002 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie ist Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales sowie im Ausschuss für Tourismus, seit dem 18. Bundestag ist sie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft.[1] Seit 2014 ist Gabriele Hiller-Ohm Vorsitzende der Arbeitsgruppe Tourismus und damit tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion. Seit 2005 ist sie stellvertretende Sprecherin der Landesgruppe Schleswig-Holstein in der SPD-Bundestagsfraktion.

Gabriele Hiller-Ohm zog stets als direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Lübeck in den Bundestag ein. Bei ihrer ersten Bundestagswahl 2002 erhielt sie 50,8 Prozent der Erststimmen. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte sie hier 49,7 Prozent der Erststimmen. Bei der Bundestagswahl 2009 erhielt sie erneut das Direktmandat mit 36,7 Prozent der Erststimmen.[2] Bei der Bundestagswahl 2013 erreichte sie 40,7 Prozent der Erststimmen.[3]

Literatur[Bearbeiten]

  • Karl-Ernst Sinner: Tradition und Fortschritt. Senat und Bürgermeister der Hansestadt Lübeck 1918-2007, Band 46 der Reihe B der Veröffentlichungen zur Geschichte der Hansestadt Lübeck herausgegeben vom Archiv der Hansestadt Lübeck, Lübeck 2008, S. 115

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gabriele Hiller-Ohm – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mitglieder des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft bundestag.de, online, abgerufen am 18. September 2014
  2. SPD bleibt stärkste Kraft in Lübeck. In: Lübecker Nachrichten. Wahlsonderausgabe vom 28. September 2009, S. 15
  3. Ergebnis Bundestagswahl 2013 Erststimme. Stadt Lübeck, abgerufen am 3. Mai 2014.