Gabriele von Baumberg

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Gabriele von Baumberg, (auch Bamberg) verh. Batsányi (auch Bacsányi) (* 24. März 1768 in Wien; † 24. Juli 1839 in Linz) war eine österreichische Schriftstellerin und Dichterin.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Gabriele von Baumberg wuchs als Tochter eines österreichischen Staatsbeamten auf. Sie erhielt eine humanistische Ausbildung und war schon früh von Literatur fasziniert. Ihr Interesse führte dazu, dass sie in den literarischen Kreisen Wiens verkehrte. Sie heiratete den ungarischen Schriftsteller János Batsányi 1805. Nachdem dieser die Proklamation Napoleons ins Ungarische übersetzt hatte, musste er, als Verräter, mit ihr nach Paris flüchten.

Nach Ende der Kriege wurde János Batsányi an Österreich ausgeliefert, wo er zuerst in Wien inhaftiert, dann in Linz in der Verbannung war. Gabriele von Baumberg begleitete ihren Mann nach Wien und Linz, wo sie auch im Jahre 1839 verstarb.

Zeit ihres Leben schrieb sie kurze Prosa und Gedichte.

[Bearbeiten] Werke

  • Sämmtliche Gedichte (1800), online.
  • Gedichtband Amor und Hymen (1807)

[Bearbeiten] Literatur

  • Bacsányi Gabriele von. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 1, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1957, S. 42.
  • Wolfram Seidler: Gabriele Baumberg (1766–1839), ihr Nachlass in der Bibliothek der Ungarischen Akademie der Wissenschaften. In: István Németh, András Vizkelety (Hrsg.): Ex libris et manuscriptis. Quellen, Editionen, Untersuchungen zur österreichischen und ungarischen Geistesgeschichte. Akad. Kiadó, Budapest 1994, ISBN 963-05-6680-X, S. 79–90 (Schriftenreihe des Komitees Österreich-Ungarn 3).

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Gabriele von Baumberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Gabriele von Baumberg – Quellen und Volltexte
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