Gaißau

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Wappen Karte
Wappen von Gaißau
Gaißau (Österreich)
DEC
Gaißau
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Vorarlberg
Politischer Bezirk Bregenz (B)
Fläche 5,32 km²
Koordinaten 47° 28′ N, 9° 35′ O47.4666666666679.5833333333333400Koordinaten: 47° 28′ 0″ N, 9° 35′ 0″ O
Höhe 400 m ü. A.
Einwohner 1627 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 306 Einwohner je km²
Postleitzahl 6974
Vorwahl 05578
Gemeindekennziffer 8 02 14
AT342
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Kirchstraße 3
6974 Gaißau
Offizielle Website
Politik
Bürgermeister Reinhold Eberle
Gemeindevertretung (2005)
(15 Mitglieder)
10 ÖVP, 3 SPÖ, 2 FPÖ
Lage der Gemeinde Gaißau
Karte

Gaißau ist eine Gemeinde im Nordwesten des österreichischen Bundeslandes Vorarlberg.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Gaißau liegt zwischen dem in Mäandern dahinfließenden Alten Rhein und dem Bodensee, direkt an der Landesgrenze zur Schweiz zwischen 400 Metern Höhe im Ortszentrum und 396 Metern am Bodenseeufer. 7,7 % der Fläche sind bewaldet. Von den 532 ha Gesamtfläche sind 179 ha Gewässeranteil.

Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden in Gaißau.

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Frühgeschichte

Die erstmalige urkundliche Erwähnung von Gaißau fand um 900 u.Z. in einer Beschreibung des Gemeindebezirkes "Mark der Höchster" statt.

Genauere Bezeichnungen über "Gaysowe" beginnen erst im 14. Jahrhundert, als die Au zwischen Rheineck (heute auf dem Gebiet der Schweiz), St. Margrethen und Höchst zur "Mark Höchst" gehörend, über die Grafen von Feldkirch zu Österreich kam. Nach den neuesten Geschichtsforschungen ist erwiesen, dass "Gaißow bi Rinegg" ein Doppelhof war.

Der Name Gaißau entstand um 1400 u.Z. und steht seitdem für das heutige Gemeindegebiet.

[Bearbeiten] Wechselnder Besitz und Zugehörigkeit

Die ursprünglichen Besitzer waren die Herren von Rheineck, später ging der Besitz an das Kloster St. Gallen über. Auch nach dem Frieden von Basel im Jahre 1499 behielt das Kloster St. Gallen die meisten Rechte bis zur Auflösung 1798. Im Archiv des Klosters ist zu lesen: "Gaißawer gehörent zue Höchst in die Pfarrkirchen, zue Bregentz in Krieg, zue Rorschach ins Gricht, zue Gaißaw in Kirchhoff, zu Veldtkich an Galgen."

Seit 1500 ist Gaißau jedoch eigenständig. 1755 bestätigte der Abt von St. Gallen die Gemeindeordnung, hatte jedoch das letzte Wort bei Gemeindebeschlüssen. 1798 wechselte Gaißau endgültig unter die vollständige Hoheit Österreichs.

[Bearbeiten] Jüngere Änderungen

Wurde die Gemeinde vor 1934 von einem Ammann, Hauptmann oder Vorsteher geleitet, so war dies ab 1934 ein Bürgermeister.

Bis zum 31. Dezember 1929 war Gaißau der Bezirkshauptmannschaft Feldkirch und dem Bezirksgericht Dornbirn zugeordnet, wechselte aus verkehrstechnischen Gründen am 1. Jänner 1930 aber in die Zuständigkeit der Bezirkshauptmannschaft und des Bezirksgerichtes Bregenz.

Bevölkerungsentwicklung

Volkszählung Einwohner
2006 1568
2001 1486
1991 1160
1981 1045
1971 916

Quelle: Bevölkerungsentwicklung 1869 - 2007 der Statistik Austria

Am 31. Dezember 2002 hatte die Gemeinde 1.550 Einwohner (inkl. Zweitwohnsitze). Der Ausländeranteil lag 2002 bei 11,5%. Im Jahre 2007 hatte die Gemeinde 1.650 Einwohner.

[Bearbeiten] Politik

Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern. Die Zusammensetzung nach der Wahl 2005 ist ÖVP: 10 Sitze, SPÖ 3 Sitze, FPÖ 2 Sitze. Bürgermeister ist Reinhold Eberle. Die Gemeindeeinnahmen aus Steuern und sonstigen Abgaben lagen 2001 bei 1.206.969 €, die gemeindlichen Ausgaben bei 1.989.042 €. Der Schuldenstand betrug 2001 805.014 €.

In Gaißau gab es im Jahr 2003 17 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 237 Beschäftigten und 9 Lehrlingen. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 551. Landwirtschaft spielt eine wichtige Rolle. Der Anteil der landwirtschaftlichen Flächen an der Gesamtfläche liegt bei 48,3 %.

In Gaißau gibt es (Stand Januar 2003) 99 Schüler. Zusätzlich gibt es auch noch einen Kindergarten.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Hier geboren

[Bearbeiten] Weblinks

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