Gainan Saidchushin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gainan Saidchushin 1960.jpg

Gainan Saidchushin, engl. Transkription Gaynan Saydhuzhin, (* 30. Juni 1937 in Tscheljabinsk, Sowjetunion) ist ein ehemaliger sowjetischer Radrennfahrer.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten]

Nach dem ersten großen Erfolg als Etappensieger bei der UdSSR-Rundfahrt 1957 startete der gebürtige Tatare 1958 bei der Ägypten -Rundfahrt erstmals in der Nationalmannschaft der Sowjetunion, wo er ebenfalls Etappensieger werden konnte. Sein Friedensfahrt-Debüt gab er 1960, gewann auch hier eine Etappe und wurde Gesamtsechster. Der Staatsprofi vom sowjetischen Armee-Sportklub trat bis 1970 bei internationalen Straßenrennen in Erscheinung. Die beeindruckendste Bilanz hinterließ er bei der jährlichen Dreiländer-Etappenfahrt Internationale Friedensfahrt. Innerhalb von elf Jahren startete Saidchushin bei neun Friedensfahrten, kam sechsmal unter die ersten Zehn und gewann das größte Amateurradrennen 1962. 1965 wurde er Vierter und gewann das Violette Trikot des aktivsten Fahrers, 1967 belegte er den 10. und 1968 den 4. Platz. 1969 war er Zweitbester der Bergwertung und 9. der Gesamteinzelwertung. Viermal stand er als Etappensieger und dreimal mit dem sowjetischen Team als Sieger der Mannschaftswertung auf dem Podest.

Zweimal trat Saidchushin bei den Radwettbewerben der Olympischen Spiele an. 1960 in Rom wurde er im Einzelstraßenrennen eingesetzt und wurde als schlechtester Sowjetfahrer 34. 1964 in Tokio kam er zwar nur auf den 41. Platz, war aber in einer schwachen Sowjetmannschaft bester Fahrer. Bei den Straßenradweltmeisterschaften der Amateure stand Saidchushin nur einmal auf dem Siegertreppchen, 1963 als Dritter mit der sowjetischen Mannschaft im 100-km-Mannschaftszeitfahren.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gainan Saidkhuzhin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien