Leuchtdichtefaktor

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Der Leuchtdichtefaktor wird zur Beurteilung des Abstrahlverhaltens (Reflexionsverhaltens) von Bildwänden verwendet. Er definiert sich aus dem Verhältnis der Leuchtdichte einer Bildwandprobe zur Leuchtdichte einer vollkommen streuenden und reflektierenden Fläche. Eine solche Fläche wird auch als Weiß-Standard bezeichnet.

Der Leuchtdichtefaktor kann immer nur für eine einzige Betrachtungsrichtung angegeben werden. Um das Reflexionsverhalten einer Lichtbildwand zu kennzeichnen, benötigt man also eine Tabelle von Leuchtdichtefaktoren in Abhängigkeit zu einer gewissen Betrachtungsrichtung. Grafisch veranschaulicht man eine solche Zuordnung in Form einer sogenannten Leuchtdichtefaktor-Indikatrix.

Ein Leuchtdichtefaktor von 1,5 bedeutet, dass eine bestimmte Bildwand in eine bestimmte Richtung 1,5 fach stärker reflektiert als eine Standard-Weiß-Fläche. Das Licht wird in diese Richtung sozusagen verstärkt.

In zahlreichen deutschsprachigen Datenblättern zu Projektions-Bildwänden wird der Leuchtdichtefaktor auch als „Gain-Faktor“ bezeichnet. In der englischen Sprache ist der Begriff „Screen Gain“ gebräuchlich.

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