Gaius Iulius Quadratus Bassus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Gaius Iulius Quadratus Bassus (* um 60 n. Chr.; † um 118 n. Chr. in Dakien) war ein antiker römischer Politiker und Heerführer des späten 1. und frühen 2. Jahrhunderts n. Chr.

Der romanisierte Galater von königlicher Abstammung bekleidete zunächst ritterliche Offiziersränge und die Quästur, bevor er von 76 bis 78 Statthalter der Provinz Creta et Cyrene war. Nach seiner Rückkehr nach Rom war er Ädil und im Jahr 82 Prätor, 83 Legat der legio XI Claudia. Nach der Teilnahme am Dakerkrieg Domitians war er etwa von 90 bis 92 Statthalter in Judäa. Unter Trajan war Quadratus Bassus von Mai bis August 105 n. Chr. Suffektkonsul. Als comes des Kaisers und Legat nahm er am 2. Dakerkrieg Trajans teil. Anschließend (etwa 107–112) war er Statthalter der Provinz Cappadocia et Galatia, anschließend von Syria, von wo aus er am Partherkrieg Trajans teilnahm. 117/118 übernahm er die Statthalterschaft von Dakien, wo er starb. Er wurde in Pergamon beigesetzt

Gaius Iulius Bassus, Konsul im Jahr 139, war wahrscheinlich sein Sohn.

Literatur[Bearbeiten]