Galeazzi-Fraktur
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Klassifikation nach ICD-10 | ||
|---|---|---|
| S52.31 | Galeazzi-Fraktur | |
| ICD-10 online (WHO-Version 2006) | ||
Unter einer Galeazzi-Fraktur (nach dem italienischen Chirurgen Riccardo Galeazzi, 1866 bis 1952) versteht man den Bruch des distalen Radius (der körperfernen Speiche) mit Riss der Membrana interossea und der Bandverbindung mit der Ulna (Elle) und dadurch verursachter Subluxation (Verrenkung) der Elle. Verursacht wird eine Galeazzi-Fraktur durch Gewalteinwirkung auf den auswärts gedrehten Unterarm.
Die Therapie einer Galeazzi-Fraktur besteht in einer operativen Stabilisierung des Bruches durch Metallplatten und einer Naht der Bänder. Anschließend muss der Arm im Gips ruhiggestellt werden.
[Bearbeiten] Siehe auch
| Bitte den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten! |

