Galeazzo II. Visconti

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Galeazzo II., Darstellung aus dem 18. Jahrhundert

Galeazzo II. Visconti (* um 1320; † 4. August 1378) aus der Familie Visconti war der zweite Sohn des Stefano Visconti. Bei der Aufteilung des Herrschaftsgebiets der Familie nach dem Tod des Kardinals Giovanni Visconti 1354 bekam er Pavia.

Galeazzo war vornehm und gutaussehend, Förderer Francesco Petrarcas, Gründer der Universität Pavia und ein begabter Diplomat. Er hatte am 10. September 1350 Bianca Maria von Savoyen geheiratet († 31. Dezember 1387), die Tochter des Grafen Aimone, und hatte mit ihr zwei Kinder:

  • Gian Galeazzo Visconti (1351–1402), sein Nachfolger, den Galeazzo II. im Juni 1360 mit Isabella von Frankreich (* 1. Oktober 1348; † 11. September 1379), Tochter des Königs Johann II. von Frankreich (regierte 1350–1364) verheiratete, und
  • Violante Visconti († 1382)
∞ 1) 25. April 1368 Lionel, Herzog von Clarence (* 1338, † 7. Oktober 1368), einen Sohn des englischen Königs Eduard III. (regierte 1327–1377), was die Viscontis eine Aussteuer von 200.000 Goldflorin kostete;
∞ 2) 1377 Otto II. Markgraf von Montferrat (1361–1378)
∞ 3) 1381 Luigi Visconti († 1385), Sohn des Bernabò Visconti

Literatur[Bearbeiten]