Game over

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Spiel Torus Trooper mit Game-over-Hinweis

Game over (deutsch Das Spiel ist aus oder einfach Spielende) lautet in vielen Computerspielen bei Spielende die Nachricht an den Spieler.

Geschichte[Bearbeiten]

Der kurze Satz ist vor allem bekannt durch Arcade-Spiele und deren Umsetzungen auf Heimcomputern, insbesondere in den 1980er Jahren. Bereits das erste Arcade-Spiel mit Mikroprozessor, Gun Fight (1975), verfügte über die Game-over-Anzeige. Auch gab es diese bei Spielen mit Vektorgrafik. Der genaue Ursprung ist wahrscheinlich nicht mehr zu ermitteln. Bereits 1950 gab es ein Patent von einem Flipperautomaten, der das Spielende durch eine Lampe anzeigte. Möglicherweise wurde es auch schon zuvor bei mechanischen und elektromechanischen Arcade-Spielen so eingesetzt, z.B. mit hintergrundbeleuchteten Displays oder einfachen Tafeln mit diesem oder ähnlichem Text.

Zu Beginn seiner Verwendung kennzeichnete Game over das Ende des Spiels, unabhängig davon, ob der Spieler gewonnen hatte oder nicht. Viele heutige Computerspiele bieten dagegen bei erfolgreichem Spielabschluss umfangreiche Videosequenzen und Abspänne, während Game over das Scheitern des Spielers mitteilt.

Nicht immer musste das Ableben der Spielfigur oder das Scheitern des Spielers sofort zu einem Game over führen. Auswege waren während des Spieles gefundene Extraleben oder, besonders bei Flipperautomaten, durch hohe Punktzahlen oder schwierige Spielkombinationen erspielte credits.

Auf Arcade- und Flipperautomaten wurde Game over oft auch gezeigt, wenn gerade niemand spielte, meist mittig und blinkend, aber nicht ständig. In der Regel wurden kurze Spielabschnitte oder Teile des letzten Spieles angezeigt, teils mit Geräuschen, um Kunden anzulocken (attract mode).

In Verbindung damit existiert dabei teilweise auch eine Continue-Funktion, die nach einem mit Game over angekündigten Spielende ein Weiterspielen nach Münzeinwurf ermöglichte. Bei PC- und Konsolenspielen ermöglicht hingegen das freie oder automatisierte Abspeichern des Spielstandes (Savegame) das Weiterspielen nach einem Game over.

Redewendung[Bearbeiten]

Der Ausdruck hat mit der zunehmenden Popularität von Computerspielen auch an Relevanz außerhalb der Spielergemeinde gewonnen. Er wird umgangssprachlich benutzt, um ein abruptes Ende, ähnlich dem, das die Spielfigur in einem Computerspiel ereilen kann, zu bezeichnen.

  • Game Over!Jigsaw und (später) seine Helfer in der Saw-Reihe zum jeweils letzten Opfer.
  • Der Titel der deutschsprachigen Ausgabe des Romans Gridiron von Philip Kerr lautet Game over. Es wird beschrieben, wie die intelligente Steuerung eines Gebäudes sich gegen die Menschen wendet, nachdem sie mit dem Programm eines Computerspiels kontaminiert wurde.

Weblinks[Bearbeiten]