Gamma-Glutamylcarboxylase
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Gamma-Glutamylcarboxylase | ||
|---|---|---|
|
— |
||
| Größe | 758 Aminosäuren | |
| Struktur | Monomer; multipass Membranprotein | |
| Kofaktor | Vitamin K | |
| Bezeichner | ||
| Gen-Name | GGCX | |
| Externe IDs | OMIM: 137167 UniProt: P38435 | |
| Enzymklassifikation | ||
| EC, Kategorie | 6.4.-.- Ligase | |
| Reaktionsart | Carboxylierung | |
| Substrat | X-Glu-Y (Protein) | |
| Produkte | X-Gla-Y (Calcium-bindendes Protein) | |
Die γ-Glutamylcarboxylase (oder kurz: GGCX) ist ein Enzym, welches mithilfe des Kofaktors Vitamin K spezielle Glutamylreste verschiedener Vitamin-K-abhängiger Proteine posttranslational in der Gamma-Position carboxyliert und diese Proteine so aktiviert. Hierzu gehören Gerinnungsfaktoren (I, II, VII, IX, X) wie gerinnungshemmende Faktoren wie die Proteine C und S aber auch Proteine wie Osteocalcin und Matrix-Gla-Protein oder Liganden für Rezeptor-Tyrosinkinasen wie z. B. Gas6. Diese Carboxylierung wird für die Proteinfunktionen, zum Beispiel der Gerinnungsfaktoren benötigt, weil sie ihre Bindungsfähigkeit für Calcium und ihre Bindung an Phospholipide erlaubt.
GGCX ist ein Membranenzym des rauhen endoplasmatischen Retikulums. GGCX enthält 758 Aminosäuren, ist beim Menschen im Chromosom 2 Genlocus p12 kodiert. Das Gen enthält 15 Exons.

