Gangelt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Gangelt
Gangelt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gangelt hervorgehoben
50.983055555556660Koordinaten: 50° 59′ N, 6° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Heinsberg
Höhe: 60 m ü. NHN
Fläche: 48,72 km²
Einwohner: 11.452 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 235 Einwohner je km²
Postleitzahl: 52538
Vorwahl: 02454
Kfz-Kennzeichen: HS, ERK, GK
Gemeindeschlüssel: 05 3 70 008
Gemeindegliederung: 19 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Burgstr. 10
52538 Gangelt
Webpräsenz: www.gangelt.de
Bürgermeister: Bernhard Tholen (CDU)
Lage der Gemeinde Gangelt im Kreis Heinsberg
Niederlande Kreis Düren Kreis Viersen Mönchengladbach Rhein-Erft-Kreis Rhein-Neuss-Kreis Städteregion Aachen Erkelenz Gangelt Geilenkirchen Heinsberg Hückelhoven Selfkant Übach-Palenberg Waldfeucht Wassenberg WegbergKarte
Über dieses Bild

Gangelt ist eine Gemeinde im nordrhein-westfälischen Kreis Heinsberg. Der Ort mit seinem noch die spätmittelalterliche, befestigte Kleinstadt widerspiegelnden Ortskern liegt an der Grenze zu den Niederlanden im äußersten Westen der Bundesrepublik am Rande des Nordrandes des Rodebachtales.

Geografie[Bearbeiten]

Gewässer[Bearbeiten]

Neben dem bereits erwähnten Rodebach durchfließ der Saeffeler Bach das Gemeindegebiet. Beide in Ost-West-Richtung fließende Gewässer sind Zuflüsse der nahe gelegenen Maas.


Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Waldfeucht Heinsberg
Selfkant Windrose klein.svg Geilenkirchen
Sittard Onderbanken Übach-Palenberg


Gemeindegliederung[Bearbeiten]

In der folgenden Tabelle wird die Gemeindegliederung (insgesamt 19 Ortsteile) mit den Einwohnerzahlen vom 25. Februar 2013 (Informationen des Einwohnermeldeamtes) angegeben:

Ortsteil Einwohner insgesamt weibliche Einwohner männliche Einwohner
Birgden 2.990 1.511 1.479
Breberen 848 443 405
Broichhoven 153 79 74
Brüxgen 494 250 244
Buscherheide 119 58 61
Gangelt 2.595 1.423 1.172
Harzelt 177 93 84
Hastenrath 516 267 249
Hohenbusch 39 15 24
Kievelberg 29 15 14
Kreuzrath 540 259 281
Langbroich 625 305 320
Mindergangelt 242 117 125
Nachbarheid 124 60 64
Niederbusch 553 248 305
Schierwaldenrath 617 300 317
Schümm 94 45 49
Stahe 952 464 488
Vinteln 54 26 28
Gemeinde Gangelt 11.761 5.978 5.783


Geschichte[Bearbeiten]

Stadtansicht im Codex Welser um 1720

Der Ortsname hat keltische Ursprünge. 828 n. Chr. wurde Gangelt zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Ort war damals ein Königsgut. Später gehörte Gangelt den Herren von Heinsberg. 1301 wird Gangelt als Oppidum (Städtchen) bezeichnet. 1364 existierte eine Burg, Burg Gangelt. Spätestens 1420 bestand eine Stadtbefestigung mit vollständig die Stadt umschließender Stadtmauer und drei Toren. 1472 wurde das Herzogtum Jülich Landesherr. Ende des 18. Jahrhunderts verlor Gangelt den Status einer Stadt.

Notgeld[Bearbeiten]

In der Zeit der großen Inflation von 1921 druckte Gangelt, wie auch die meisten anderen Städte, Notgeld zur Stabilisierung der Lage. Auf der Rückseite der Noten wurden Motive aus der Geschichte Gangelts gewählt:

  • Gangolphus, ein fränkischer Edelmann, weilte bei der Ausbreitung des Christentums in Gangelt (um 750 n. Chr.)
  • Gerwardus, der königliche Schreiber Karls des Großen, übernachtet auf seiner Durchreise von Nymwegen nach Aachen in Gangelt (um 827 n. Chr.)
  • Auf den folgenden beiden Notgeldscheinen folgt eine Sage:
„Es lästert der Graf mit frevelndem Munde, das Unglück sich naht zur selbigen Stunde“. „Mit Mauern und Zinnen und Dienertroß – Versunken ist plötzlich das Grafenschloß“
  • Gangelt wird befestigt (1250)
  • Goldprägung in Städtischer Münze um 1360
  • Erstürmung Gangelts durch die Burgunder (1543)
  • Auf den folgenden beiden Notgeldscheinen folgt wieder eine Sage:
Diesmal ist die bekannteste Gangelter Sage abgelichtet, die des Gangelter Muhre Penn. „Mit einer Möhre verschließen das Tor, die Wächter ganz ohne Gewissen. Schnatternd kommen die Gänse hervor, verzehren den leckeren Bissen.“ – „Das Tor ist offen, der Feind dringt ein und macht die Wächter erbeben. Die Stadt erleidet viel Schmach und Pein, muss aber sich doch drin ergeben.“
  • Gangelt wurde im Dreißigjährigen Krieg von den Hessen erobert und ausgeplündert (um 1643).
  • Die Franzosen besetzen in ihren Raubfeldzügen auch Gangelt (1765).
  • In den Befreiungszügen gegen Napoleon kampieren die Kosaken auch in Gangelt (1814).
Gangelter Notgeld

Religionen[Bearbeiten]

Die meisten Gangelter sind katholisch. Trotzdem spielten andere Religionen und Konfessionen schon immer eine wichtige Rolle in der Geschichte Gangelts.

  • Jüdische Gemeinde Gangelt
Die ersten Juden wohnten nachweislich 1654 in Gangelt. Seit etwa 1820 besitzt Gangelt eine Synagoge, die nicht von den örtlichen Nationalsozialisten während der Reichspogromnacht 1938 verbrannt wurde, weil das Gotteshaus an einer Häuserzeile lag. Dafür wurde es verwüstet, sein Inventar sowie wertvolle Kultgegenstände geplündert. Die Ruine ist bis heute erhalten (Heinsberger Str.). Seit 1877 besitzt Gangelt ebenfalls einen jüdischen Friedhof.
  • Evangelische Kirchengemeinde Gangelt
  • New Baptist Church
  • Katholische Pfarrgemeinde St. Nikolaus Gangelt
  • Die Genossenschaft der Armen Dienstmägde Jesu Christi in Gangelt
Am 29. September 1869 kamen die ersten Schwestern der Armen Dienstmägde Jesu Christi nach Gangelt und eröffneten ihre Niederlassung im Peulenschen Haus, dem heutigen Pfarrheim neben der Pfarrkirche St. Nikolaus.
In den Jahren 1873/74 wurde dann ein Krankenhaus in der Bruchstraße errichtet, in dem neben den regulären Kranken am 13. November 1875 auch „eine arme Geistesschwache“ aufgenommen und behandelt wurde. 1935 wurde ein Kindergarten in der Neustraße (heutige Wallstraße) errichtet, der später an die katholische Pfarrgemeinde übertragen wurde.
Am Rathaus der Gemeinde Gangelt wurde am 9. November 1991 eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Opfer von Holocaust und „Euthanasie“ in der Zeit der NS-Herrschaft in Gangelt enthüllt:
Wir gedenken der jüdischen Mitbürger und der Behinderten und Kranken,
die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft geworden sind.
Die Opfer mahnen uns.
Mit dem in der NS-Zeit neu gegründeten staatlichen Gesundheitsamt des Kreises Geilenkirchen-Heinsberg entwickelte sich ab 1935 eine institutionelle Zusammenarbeit mit der Anstalt Gangelt als auch mit dem „Erbgesundheitsgericht“ Aachen, das zur Vereinfachung des Zwangssterilisationsverfahrens im Sinne der nationalsozialistischen „Rassenhygiene“ nachweislich zwischen September 1935 bis August 1942 routinemäßig in der Anstalt tagte.[2] Die Patienten der Anstalt Gangelt wurden nach dem "Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" vom 14. Juli 1933 in der Regel im Krankenhaus Heinsberg zwangssterilisiert.[3]
Insgesamt wurden zwischen 1937 und 1944 nachweislich 258 Patientinnen, unter ihnen 26 minderjährige Mädchen, aus „planwirtschaftlichen“ bzw. „zwingenden kriegswichtigen Gründen“ in andere Anstalten transportiert. Die Anstalten waren 1. die für die Tötungen von geistig und körperlich schwer behinderten Kindern und Jugendlichen vorgesehenen „Kinderfachabteilungen“ (Kinder-Euthanasie) Waldniel, Lüneburg, Uchtspringe, Ueckermünde und Brandenburg-Görden, 2. die Mordanstalten Hadamar, Eichberg, Kaufbeuren, Niedernhart/Linz (Österreich), Gugging/Wien, Wiesengrund/Pilsen (Tschechien) und Meseritz-Obrawalde (Polen). Der weitaus größte Teil dieser Gangelter Psychiatrie-Patientinnen fand im nationalsozialistischen Tötungsprogramm „Aktion T4“, dem Mord an geistig Behinderten und psychisch Kranken, den gewaltsamen Tod. Am heutigen Psychiatrischen Krankenhaus Gangelt gibt es keine Erinnerung an die Opfer der „Euthanasie“. (Literatur/Quellen: siehe unter H. Seipolt)
Die Armen Dienstmägde Jesu Christi in Gangelt betreiben heute neben den Gangelter Einrichtungen Maria Hilf auch einen Kindergarten in Gangelt.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1969 wurden die damaligen Gemeinden Birgden, Breberen-Schümm und Schierwaldenrath eingegliedert.[4]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2009[5]
Wahlbeteiligung: 57,4 % (2004: 66,0 %)
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
65,4 %
15,2 %
11,0 %
8,4 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-0,7 %p
-7,8 %p
+11,0 %p
-2,5 %p
  • CDU: 21 Sitze (±0)
  • SPD: 5 Sitze (–2)
  • UWG: 3 Sitze (+3)
  • FDP: 3 Sitze (–1)

(Stand: Kommunalwahl am 30. August 2009)

Parteien[Bearbeiten]

  • Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) – Gemeindeverband Gangelt
  • Freie Demokratische Partei (FDP) – Ortsverband Gangelt
  • Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) – Ortsverein Gangelt
  • Junge Union Deutschlands (JU) – Gemeindeverband Gangelt
  • Gemeinschaft Politisch Interessierter Jugendlicher Gangelts (GPIJG)

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1812–1857 Hermann Josef Claeßen
  • 1857–1884 Engelbert Stick
  • 1885–1915 Franz Josef Savels
  • 1915–1923 Ferdinand Nießen
  • 1924–1933 Dr. Franz Laumen
  • 1933–1935 Edmund Scholl (kommissarischer Bürgermeister)
  • 1935–1946 Hubert Staßen
  • 1946–1969 Dr. Hermann von den Driesch
  • 1969–1997 Heinrich Aretz
  • seit 1997 Bernhard Tholen

Wappen und Banner[Bearbeiten]

Blasonierung:Das Wappen enthält einen in Gold nach rechts gewandten, aufsteigenden, gekrönten, rot bewehrten, schwarzen, zweigeschwänzten Löwen, belegt mit einem silbernen Schrägrechtsbalken. Dem Wappen liegt das aus dem 12. Jahrhundert stammende Gerichts- und Schöffensiegel zugrunde.

Das Banner der Gemeinde Gangelt ist geteilt von Schwarz nach Gold (Gelb) und trägt in der Mitte des Tuches das Wappen." Die Hauptsatzung gibt nur Auskunft über eine Flagge, aber nicht über deren Gestaltung. Es werden Banner mit und ohne Wappen gezeigt.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

Theatergruppe Kreuzrath; Langbröker Selfkanttheater

Museen[Bearbeiten]

Der Güterschuppen der ehemaligen Geilenkirchener Kreisbahnen in Gangelt, letztes erhaltenes Betriebsgebäude der Bahn
Die Selfkantbahn
  • Die Selfkantbahn ist eine Museumsbahn, die auf einem Reststück des nördlichen Streckenastes der Geilenkirchener Kreisbahnen zwischen Schierwaldenrath und Gillrath mit historischem Rollmaterial betrieben wird.
  • Die Museumsmühle Breberen, eine Turmwindmühle, ist über 150 Jahre alt und immer noch voll funktionstüchtig. Die Getreidemühle gehört zu den so genannten Turmwindmühlen, ein seltener Mühlentyp, bei dem Turmhaube und Flügelkreuz flexibel sind und sich so immer in den Wind drehen können. Auch die zweiteiligen stromlinienförmigen Flügel mit beweglichem Heckteil sind ganz auf die optimale Windnutzung eingestellt, eine Technik, die man in den 1930er Jahren bei Flugzeugen abgeschaut hat.
  • Das Dorf- und Feuerwehrmuseum Birgden zeigt auf etwa 100 m² Exponate des dörflichen Lebens und der Feuerwehr. Neben alten Feuerwehrfahrzeugen sind auch andere Maschinen und Gegenstände aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs ausgestellt.

Bauwerke[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

  • Der 700 ha umfassende Natur- und Landschaftspark Rodebach / Roode Beek wird gemeinsam mit der benachbarten niederländischen Gemeinde Onderbanken entwickelt.
  • Der Wildpark Gangelt ist ein Hochwild-Freigehege mit Falknerei und Imkerei

Sport[Bearbeiten]

Das Freizeitzentrum Gangelt umfasst ein beheiztes Freibad, Minigolf und einen Kahnweiher. Weiterhin gibt es in der Gemeinde Gangelt eine Vielzahl von Sportvereinen, wie zum Beispiel der SV 1920 Breberen, TC Gangelt und der SG Gangelt-Hastenrath.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

In Gangelt findet in großen Teilen des historischen Ortskerns jährlich am 1. Advent ein Nikolausmarkt statt.

Infrastruktur und Wirtschaft[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Zu den einzelnen Ortsteilen und Nachbarstädten bestehen Busverbindungen. Die Bundesstraße 56 führt in Ost-West Richtung durch das Gemeindegebiet. Die ehemalige schmalspurige Geilenkirchener Kreisbahn tangierte das Gemeindegebiet, auf einem Restteilstück findet der museale Bahnverkehr der Selfkantbahn statt.

Medien[Bearbeiten]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Betreuungseinrichtungen für Kinder
    • Kindertagesstätte KinderReich Gangelt
    • Kath. Kindergarten Gangelt
    • Gemeinde-Kindergarten Villa Kunterbunt Stahe
    • Kath. Kindergarten Birgden
    • Kindergarten Lindenbau Breberen e.V.
    • Kindergarten Regenbogen e.V. Schierwaldenrath
  • Freiwillige Feuerwehr
    • Den Brandschutz stellen in der Gemeinde Gangelt 8 Löschgruppen sicher, die in 3 Zügen organisiert sind:
      • Zug I : Gangelt, Stahe
      • Zug II: Birgden, Kreuzrath, Schierwaldenrath
      • Zug III: Breberen, Langbroich, Hastenrath

Bildung[Bearbeiten]

  • Realschule des Schulverbandes Selfkant in Gangelt
  • Gemeinschaftshauptschule Gangelt
  • Nikolaus-Schule Breberen
  • Kath. Grundschule II Birgden
  • Mercator-Schule Gangelt (Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen)

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Mercatordenkmal in Gangelt

Geboren in der Gemeinde Gangelt[Bearbeiten]

mit Gangelt verbunden[Bearbeiten]

  • Gerhard Mercator (* 1512; † 1594), Geograph und Kosmograph. zeichnete 1569 die Merkatorkarte; seine Eltern stammten aus Gangelt, wo er seine Kindheit verbrachte.
  • Werner Eggerath (* 1900; † 1977), Kommunist, Ministerpräsident des Landes Thüringen; in seiner Erzählung Der Aufstand zu Mindersted schildert er seine politische Agitation in Gangelt um 1926.

Literatur[Bearbeiten]

  • Klaus Fink, Die ehemalige Stadt Gangelt unter Heinsberg, Brabant und Jülich. Herausgegeben von der Gemeindeverwaltung Gangelt. Geilenkirchen 1975.
  • Gangelt im 20. Jahrhundert – Ein historischer Rückblick über 100 Jahre Gangelter Zeitgeschichte. Hrsg.: Interessengemeinschaft 100 Jahre Gangelt. Heinsberg 1999.
  • Gangelt gestern & heute – Blick durch die Zeitgeschichte, Herausgeber: Interessengemeinschaft 100 Jahre Gangelt, 2003
  • Der Selfkantkreis Geilenkirchen - Heinsberg
  • Peter H. Meurer, Das Kartenbild der Heimatregion bei Gerhard Mercator, in Heimatkalender des Kreises Heinsberg, Kreis Heinsberg 2000, Seite 24 ff
  • A.M.P.P. Janssen, Gangelt und Umgebung im Jahr 1641, in Heimatkalender des Kreises Heinsberg, Kreis Heinsberg 2000, Seite 42 ff
  • Theo Schreiber, Gangelt im Spiegel amtlicher topographischer Karten, in Heimatkalender des Kreises Heinsberg, Kreis Heinsberg 2000, Seite 66 ff
  • Dem Menschen Dienen, Chronik des Krankenhauses Maria Hilf
  • Geben ohne zu zählen, Das Leben der Mutter Katharina Kasper
  • Carmen Klosterjeck – Carmen Weiss – ISBN 3-937675-04-3 Eine Bewohnerin der Gangelter Einrichtungen – einer Institution für Menschen mit geistiger Behinderung- schreibt über ihr Leben und ihre Erfahrungen im und mit den Gangelter Einrichtungen, in der sie seit 53 Jahren als Bewohnerin lebt.
  • Harry Seipolt: Veronika A. zum Beispiel. Eine Gangelter Psychiatrie-Patientin im Strudel der Vernichtung "lebensunwerten Lebens", in: Ralf Seidel/Wolfgang Franz Werner (Hgg.): Psychiatrie im Abgrund. Spurensuche und Standortbestimmung nach den NS-Psychiatrie-Verbrechen. Köln 1991, S. 53 - 73. ISBN 3-7927-1283-0
  • Harry Seipolt: Zwangssterilisation und NS-„Euthanasie“ in der Region Aachen. Alano Herodot, Aachen 1995, ISBN 978-3-89399-217-1.
  • Horst Seferens: Tat-Beobachtungen. Die Entrechtung, Vertreibung und Ermordung der jüdischen Kaufmannsfamilie Josephs aus Gangelt während der NS-Regimes, in: Heimatkalender des Kreises Heinsberg, Jg. 1993, S. 113–121.
  • Artikel Gangelt (Bearb. H. Seipolt). In: Ulrike PUVOGEL/Martin STANKOWSKI: Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Schriftenreihe der Bundeszentrale für Politische Bildung, Band I: 2. Auflage. Bundeszentrale für Politische Bildung, Bonn 1995, S. 549 - 550. ISBN 3-89331-208-0

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gangelt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 31. Juli 2013. (Hilfe dazu)
  2. Quelle: Hauptstaatsarchiv Düsseldorf (Schloß Kalkum): Rep. 216 – Gerichte (Erbgesundheits-Obergericht Köln), Nr. 149 und Nr. 264 u. ö. - Vgl. auch H. Seipolt, Veronika A. zum Beispiel. Eine Gangelter Psychiatrie-Patientin im Strudel der Vernichtung "lebensunwerten Lebens", a. a. O., S. 63. Anm. 48.
  3. Quelle: Hauptstaatsarchiv Düsseldorf (Schloß Kalkum), Generalakten der Abt. 9 vom Amtsgericht Aachen, Erbgesundheitssachen 1934 – Dezember 1935, XVI Nr. 1, Rep. 216/305, S. 179. Vgl. auch Harry Seipolt: Zwangssterilisation und NS-„Euthanasie“ in der Region Aachen, a. a. O., S. 39, 50, 74, 99.
  4.  Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 101.
  5. http://www.wahlergebnisse.nrw.de/kommunalwahlen/2009/Gem_raete/c370008kw0900.html