Garachico

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Gemeinde Garachico
Wappen Karte der Kanarischen Inseln
Wappen von Garachico
Garachico (Kanarische Inseln)
DEC
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Kanarische Inseln
Provinz: Santa Cruz de Tenerife
Insel: Teneriffa
Koordinaten 28° 23′ N, 16° 43′ W28.375-16.71666666666710Koordinaten: 28° 23′ N, 16° 43′ W
Höhe: 10 msnm
Fläche: 29,28 km²
Einwohner: 5446 (1. Jan. 2007)
Bevölkerungsdichte: 186 Einwohner/km²
Postleitzahl: E–38450
Gemeindenummer (INE): 38 0159
Verwaltung
Bürgermeister: Ramón Miranda Adán (CC) (Stand 2005)
Adresse der Gemeindeverwaltung: Plaza la Libertad, 1
38450 Garachico
Lage der Gemeinde

Garachico ist eine Stadt im Nordwesten der Kanareninsel Teneriffa mit 5.682 Einwohnern (Stand 2005). Garachico ist mit Santa Cruz de Tenerife über die Straße Buenavista del Norte - Icod de los Vinos und TF-42 verbunden.

Nachbargemeinden sind Icod de los Vinos im Osten, Santiago del Teide im Süden und Los Silos sowie El Tanque im Westen.

Die Gemeinde Garachico hat eine Ausdehnung von 29,28 km² auf einer durchschnittlichen Höhe von 10 m über dem Meeresspiegel.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Bevölkerungsdichte
1991 5.993 204,7 Ew./km²
1996 5.728 195,6 Ew./km²
2001 5.307 181,3 Ew./km²
2002 5.742 196,1 Ew./km²
2003 5.756 196,6 Ew./km²
2004 5.671 193,7 Ew./km²
2005 5.682 194,1 Ew./km²
2006 5.543 189,3 Ew./km²
2007 5.446 186,0 Ew./km²

[Bearbeiten] Geschichte

Die Stadt Garachico mit ihrem Hafen wurden unmittelbar nach der Eroberung Teneriffas 1496 vom Genueser Bankier Christobal de Ponte gegründet. Erste wirtschaftliche Grundlage Garachicos war das Zuckerrohr und seine Verarbeitung. 1520 wurde mit dem Bau der Eremita de Santa Ana , als Hauptkirche, begonnen. Im 16. und 17. Jahrhundert entwickelte sich Garachico zum wichtigsten Hafen der Insel, zu dessen Sicherung gegen u.a. englische Freibeuter 1575 die heute noch intakte Hafenfestung das Castillo de San Miguel errichtet wurde. Wesentlich für die damalige Geschäftigkeit war der Export des Malvasia- Weins insbesondere nach England. Der Wohlstand aus dem Handel jener Epoche erlaubte großzügige Stiftungen; im 18. Jahrhundert existierten fünf Klostergemeinschaften.

1645 war das erste Schicksalsjahr in einer Folge von Katastrophen als durch eine gewaltige Sturmflut ca. 80 Menschen getötet und 40 Schiffe versenkt wurden. Für Handel und Wohlstand wirkten sich auch die Unruhen von 1666 negativ aus, als gegen die englischen Kaufleute aufgebrachte Einheimische die im Hafen von Garachico zur Verschiffung bereitstehende Weinfässer zerschlugen. 1697 wütete eine Feuersbrunst in der Stadt und zerstörte über hundert Häuser. Das Ende Garachicos als Handelszentrum kam aber am 5. Mai 1706 mit dem Ausbruch des oberhalb des Ortes gelegenen Montaña del Estrecho (Volcán Garachico), in dessen Verlauf die Lavamassen den Hafen Garachicos zum größten Teil verschütteten. Danach zogen die Händler nach Puerto de la Orotava, dem heutigen Puerto de la Cruz.

[Bearbeiten] Quellen

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Garachico – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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