Martin Garrix

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Garrix)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Martin Garrix (Midsummer White, 2013)
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
EPs[1]
Gold Skies
  US 171 26.07.2014 (… Wo.)
Singles[1]
Animals
  NL 3 20.07.2013 (46 Wo.)
  DE 4 16.08.2013 (56 Wo.)
  AT 6 16.08.2013 (38 Wo.)
  CH 2 11.08.2013 (44 Wo.)
  UK 1 23.11.2013 (19 Wo.)
  US 21 05.10.2013 (34 Wo.)
Wizard (mit Jay Hardway)
  NL 13 07.12.2013 (9 Wo.)
  DE 30 28.02.2014 (11 Wo.)
  AT 34 14.02.2014 (6 Wo.)
  CH 29 23.02.2014 (4 Wo.)
  UK 7 05.04.2014 (4 Wo.)
Tremor (mit Dimitri Vegas & Like Mike)
  NL 32 07.06.2014 (5 Wo.)
  AT 55 18.07.2014 (… Wo.)
  UK 30 05.07.2014 (1 Wo.)
Gold Skies (mit Sander van Doorn & Dvbbs)
  NL 33 26.07.2014 (… Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Martin Garrix (* 14. Mai 1996 in Amsterdam; eigentlich Martijn Garritsen) ist ein niederländischer DJ des Electro House und Dutch House. Er ist außerdem unter seinem zweiten Künstlernamen GRX bekannt.

Karriere[Bearbeiten]

Kindheit[Bearbeiten]

Martin Garrix lernte ab dem Alter von vier Jahren das Gitarrespielen. Als er acht Jahre alt war, fasste er den Entschluss, später einmal DJ zu werden, nachdem er Tiësto bei den Olympischen Spielen in Athen gesehen hatte. Zurzeit besucht Garrix die Hermann Brood Academy, eine spezielle Schule für Musikproduktion.

2012: Musikalische Anfänge[Bearbeiten]

Um im Musikbusiness Fuß zu fassen, produzierte Martin Garrix einen Track als Ghost Producer. Wie er dem DJ Magazine 2013 verriet, wurde dieser Song, dessen Namen er nicht sagen darf, von Spinnin' Records veröffentlicht und wurde ein großer Erfolg.[2] "Sie [Spinnin' Records - Anm.] fanden heraus, dass ich ihn gemacht habe, und luden mich in ihr Büro ein und ich spielte ihnen meine anderen Sachen vor", erzählte Garrix in dem Interview. Daraufhin sei er bei Spinnin' Records unter Vertrag genommen worden. Zunächst folgte im September 2012 die Solo-Single Keygen. Gemeinsam mit Julian Jordan veröffentlichte Garrix dann im November 2012 den Track BFAM. Im selben Jahr produzierte er außerdem für Christina Aguilera einen Remix des Liedes Your Body, der auf der Deluxe-Version ihres Albums Lotus veröffentlicht wurde, sowie einen Remix für Roy Gates' Titel Midnight Sun 2.0.

2013: Musikalischer Durchbruch, Animals & Wizard[Bearbeiten]

Im Februar 2013 veröffentlichte Martin Garrix zusammen mit Sidney Samson den Track Torrent, welcher auf dem Label Musical Freedom, einem Sublabel von Spinnin' Records, erschien. Im März brachte Garrix dann gleich zwei Tracks heraus: Einen Remix des Songs Stellar von Daddy's Groove, sowie eine Zusammenarbeit mit Jay Hardway mit dem Namen Error 404. Wenige Wochen bevor Martin Garrix' zweite Solo-Single Animals erschien, wurde noch ein Track, der in Zusammenarbeit mit TV Noise entstand und Just Some Loops heißt, veröffentlicht. Ende September erschien der Martin Garrix Remix von Project T, einem Track von Sander van Doorn, Dimitri Vegas und Like Mike.

Ein kommerzieller Erfolg gelang ihm mit seiner zweiten Soloveröffentlichung Animals. Die Single erschien am 17. Juni 2013 und stieg bis auf Platz 3 der niederländischen Charts. In Belgien und Großbritannien erreichte sie Platz 1.[1] Auch in anderen europäischen Ländern konnte sich Animals als Hit etablieren. Es erreichte die Top 5 in der Schweiz, in Frankreich, in Deutschland, in Österreich und in Schweden.[3]

Da einige Leute Martin Garrix vorwarfen, Animals nicht selbst produziert zu haben, sah dieser sich dazu veranlasst, in einem fast 70-minütigen Video zu zeigen, wie er den Track gemacht hat.[4] In einem weiteren Video des Future Music Magazine, in dem der niederländische DJ erklärt, wie er seine Hitsingle produziert hat[5], sieht man, dass er teilweise gecrackte Software benutzt, was ihm nochmal einiges an Kritik einbrachte.[6] Laut Martin Garrix basiert die Melodie in Animals auf einem seiner alten Tracks, die er nie veröffentlicht hat. Außerdem sei der Titel vom dem Lied What It Is des US-amerikanischen Rappers Busta Rhymes inspiriert. Zu Animals erschienen Remixe von Grum, Victor Niglio, Isaac, Oliver Heldens, Jay Ronko und Botnek.

Am 2. Dezember 2013 veröffentlichte Martin Garrix zusammen mit Jay Hardway die Single Wizard. Auch sie konnte in vielen Ländern hohe Positionierungen in den Charts erreichen. In den Niederlanden stieg der Song bis auf Platz 16, in Belgien bis auf Platz 6. In Deutschland erreichte die Single Platz 30. Zu Wizard erschienen außerdem Remixe von Tchami, Mike Hawkins, Yellow Claw und Tom & Jame.

2014: Zusammenarbeit mit anderen DJs, weitere Erfolge[Bearbeiten]

Mit seiner Edit-Version des Bassjackers-Tracks Crackin stieg Martin Garrix in das neue Jahr ein. Mit seiner neuen Single Helicopter, die am 17. Februar 2014 zusammen mit Firebeatz erschien, konnte Martin Garrix zunächst nicht an seine Erfolge mit Animals und Wizard anknüpfen. Die Single erreichte in den Niederlanden Platz 59 der Charts, in Frankreich Platz 98 und in Belgien Platz 33. In Deutschland, der Schweiz und Österreich reichte es nicht für eine Chartplatzierung.

Am 5. März erschien eine neue Solo-Veröffentlichung von Martin Garrix. Proxy wurde zum kostenlosen Download auf seiner Soundcloud-Seite angeboten.[7] Garrix wollte damit seinen Fans für die Unterstützung 2013 danken. Ende März trat er auf dem Ultra Music Festival 2014 in Miami auf. Dabei präsentierte er einige neue Songs, die im Laufe des Jahres veröffentlicht werden sollen. Darunter befinden sich auch gemeinsame Werke mit Afrojack und Dillon Francis.

Am 21. April 2014 erschien Tremor, eine gemeinsame Single mit Dimitri Vegas & Like Mike. Nach wenigen Tagen erreichte sie Platz 1 der Beatport-Charts. Mit Gold Skies veröffentlichten Sander van Doorn, Martin Garrix und DVBBS im Juni einen weiteren Track, der die Beatport-Charts eroberte.

In den ersten Monaten des Jahres 2014 wurde bekannt, dass neben Tiësto auch Martin Garrix in das Line-Up der Sendung "BBC Radio 1's Residency" aufgenommen werden soll. Am 1. Mai absolvierte Garrix seine erste Sendung bei dem Sender BBC Radio 1. Seitdem meldet er sich monatlich in seiner einstündigen Sendung mit "energiegeladener Partymusik und den neuesten exklusiven Tracks aus dem Studio".[8]

Nach Crackin erschien am 7. Juli eine weitere Edit-Version von Garrix, diesmal mit dem Track Backlash von DubVision. Ende Juli lud Garrix eine Preview des Titels Turn Up The Speakers, welcher in Zusammenarbeit mit Afrojack entstand, bei Soundcloud hoch. Das Erscheinungsdatum war der 25. August. Für wenige Tage erreichte die Single Platz 1 der Beatport-Top-Ten.

Mit einer ungewöhnlichen PR-Aktion kündigten Martin Garrix und MOTi Mitte September ihren neuen Track Virus an. Auf dem Twitter-Account der beiden Künstler wurden dazu Tweets veröffentlicht, die darauf hindeuteten, dass die DJs und Produzenten gehackt worden sein könnten.[9] Auf der Webseite von Martin Garrix flackerte jedoch ein Text im Code-Stil, der das Veröffentlichungsdatum, den 13. Oktober, bekanntgab.[10] Darüber hinaus führte eine URL zu einem eine Stunde und 40 Minuten langen Video auf YouTube, das lediglich eine Zahlenfolge, geschrieben im Computer-Stil, zeigte.[11]

2015: Debütalbum[Bearbeiten]

Am 8. August 2014 gab Martin Garrix in seiner monatlichen Radiosendung "BBC Radio 1's Residency" offiziell bekannt, dass er begonnen hat, an seinem ersten Album zu arbeiten. Die Veröffentlichung ist für die erste Jahreshälfte 2015 geplant.[12]

Diskografie[Bearbeiten]

EPs[Bearbeiten]

  • 2014: Gold Skies EP

Singles[Bearbeiten]

2012:

  • ITSA (mit Sleazy Stereo)
  • BFAM (mit Julian Jordan)
  • Keygen
  • Registration Code (mit Jay Hardway)

2013:

  • Torrent (mit Sidney Samson)
  • Just Some Loops (mit TV Noise)
  • Error 404 (mit Jay Hardway)
  • Gamer (als GRX; mit Bassjackers)
  • Psycho (als GRX; mit Yellow Claw und Cesqeaux)
  • Animals
  • Wizard (mit Jay Hardway)

2014:

  • Helicopter (mit Firebeatz)
  • Proxy
  • Can’t You See (als GRX; mit Shermanology)
  • Tremor (mit Dimitri Vegas & Like Mike)
  • Gold Skies (Sander van Doorn, Martin Garrix & Dvbbs featuring Aleesia)
  • Turn Up The Speakers (mit Afrojack)

Unveröffentlicht:

  • Set Me Free (mit Dillon Francis)
  • Oussama (mit Julian Jordan)
  • Musicbox (mit Hardwell)
  • Virus (mit Moti)
  • Rewind Repeat It (featuring Ed Sheeran)
  • Lion (mit Tiësto)
  • Seventy (mit Dyro)
  • Alhambra (mit Thomas Newson)

Remixe[Bearbeiten]

2012:

2013:

2014:

  • Crackin' (Bassjackers)
  • Backlash (DubVision)

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b c Chartquellen: NL DE AT CH UK US1 US2
  2. Martin Garrix im Interview mit dem DJ Magazine
  3. Chartstatistik für "Animals" auf acharts.us
  4. Making Of Animals bei YouTube
  5. "Martin Garrix In The Studio With Future Music"
  6. "Produziert Garrix mit gecrackter Software?" bei virtualnights.com
  7. Free-Download der Single Proxy bei Soundcloud
  8. Erste Folge "BBC Radio 1's Residency" mit Martin Garrix
  9. Tweet von Martin Garrix bei Twitter
  10. Webseite von Martin Garrix
  11. "Virus" Video bei YouTube
  12. "BBC Radio 1's Residency" mit Martin Garrix (abrufbar bis 14.08.2014)

Weblinks[Bearbeiten]