Gartenschau Kaiserslautern

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Dinosauriermodell
Weidenkirche auf dem Kaiserberg

Die Gartenschau Kaiserslautern wurde im Jahr 2000 etwa gleichzeitig mit dem Japanischen Garten eröffnet und bildete zusammen mit diesem die erste rheinland-pfälzische Landesgartenschau.

Sie liegt teilweise auf dem Gelände der ehemaligen Kammgarnspinnerei sowie des ehemaligen Schlachthofs und schließt auch den angrenzenden Kaiserberg ein. Das Gelände ist nach Themen aufgeteilt, wie zum Beispiel in Aqua- oder Kulturgarten. Anlässlich der Gartenschau wurde die Regionalexpresslinie Karlsruhe–Kaiserslautern über den Kaiserslauterer Hauptbahnhof hinaus bis zum Bahnhof Lampertsmühle-Otterbach durchgebunden; die Züge hielten während dieser Zeit auch im nahe gelegenen Westbahnhof.

Nach dem Ende der Landesgartenschau wurden einige neue Elemente hinzugefügt. So beherbergt das Gelände neben einer Minigolfanlage und einem großen Kinderspielplatz seit 2002 eine Ausstellung mit über das Gelände verteilten, lebensgroßen Dinosauriermodellen. Die Ausstellung wird ständig erweitert und ist europaweit die größte ihrer Art. Auf dem Kaiserberg steht eine Weidenkirche, die von freiwilligen Helfern errichtet wurde.

Sowohl das Gelände als auch die Gebäude der ehemaligen Kammgarnspinnerei dienen als Austragungsort verschiedener kultureller Veranstaltungen.

Bis zum Jahr 2009 war die Gartenschau eine Tochtergesellschaft der Stadt Kaiserslautern, ehe sie an eine neue Betreibergesellschaft unter Federführung der Lebenshilfe Kaiserslautern überging.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gartenschau Kaiserslautern – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

49.449337.74847Koordinaten: 49° 26′ 57,6″ N, 7° 44′ 54,5″ O