Gasheizung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Eine Gasheizung ist eine Heizungsanlage, die mit brennfähigen Gasen betrieben werden. Am häufigsten ist dies Erdgas, daneben auch so genannte Flüssiggase, die aus einem Gemisch aus Propan oder Butan bestehen. Weniger gebräuchlich sind Stadtgas oder Biogas.

Die bei der Verbrennung entstehende Wärme wird bei einer Zentralheizung an einem Wärmeträger übertragen. Je nach Ausführung ist dies Wasser oder Luft. Eine Umwälzeinrichtung transportiert den Wärmeträger in die zu beheizenden Räume.

Daneben kann warmes Trinkwasser erzeugt werden.

In älteren Gebäuden können auch einzelne Räume mit Gasheizungen (Gasheizöfen) ausgestattet sein, die dort direkt die durch das Verbrennen des Gases erzeugte Wärme an die Raumluft abgeben. Heute ist es üblich, gasbetriebene Heizungsanlagen über erwärmtes Wasser (Heizwasser) als Wärmeträger die Heizkörper meist ganzer Gebäude, zumindest aber einer ganzen Wohnung als Gasetagenheizung zu nutzen.

Generell wird in Heizwert-Gasheizungen und Brennwert-Gasheizungen unterschieden. Der Brennwert ist das Maß für Energie. Er gibt die im Gas enthaltene Energie an, die bei Verbrennung und anschließenden Abkühlung entsteht. Der Heizwert bezieht sich auf die Wärmemenge. Der Heizwert ist immer geringer als der Brennwert. Brennwert-Gasheizungen erzielen einen höheren Wirkungsgrad. [1] Brennwertheizungen für Erdgas nutzt auch den warmen Wasserdampf zum Gewinnen von Wärmeenergie und gibt diesen nicht einfach als Wasserdampf aus.

Sicherheit [Bearbeiten]

Damit es beim Erlöschen der Flamme durch den Austritt von unverbranntem Gas nicht zu einer Explosion kommt, sind Gasheizungen mit einer Zündsicherung ausgerüstet. Unter anderem werden Thermoelemente am Brenner verwendet. Die durch Beheizung durch eine Zündflamme erzeugte Thermospannung ist ausreichend, ein Magnetventil der Gaszufuhr geöffnet zu halten. Erlischt die Zündflamme, sperrt das Elektromagnetventil die weitere Gaszufuhr ab. Dies ist eine bewährte Technik, die noch überwiegend an Gasherden angewandt wird. Vorteil ist die autarke Betriebsweise, die von einer externen Stromquelle unabhängig ist. Hauptnachteil ist das träge Unterbrechen der Gaszufuhr durch vergleichsweise große, auszukühlende Massen des Thermoelements.

Siehe auch [Bearbeiten]

Bekannte Hersteller von Gasheizungen sind Buderus, Junkers, Vaillant, Viessmann, Löblich & Co., Wolf (Klima- und Heiztechnik)

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. http://www.klint.de/blog/gasheizungen-sauber-und-umweltschonend/