Gaspard Poussin

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Ideallandschaft (1650-1660)

Gaspard Poussin [pu'sɛ̃] (* 1613 in Rom; † 25. Mai 1675 in Rom; eigentlich Gaspard Dughet) war ein italienischer Landschaftsmaler.

Leben[Bearbeiten]

Als Schüler und Schwager von Nicolas Poussin wandte er sich der historischen Richtung der Landschaftsmalerei zu, worin bereits Poussin Bedeutendes geleistet hatte. Mit derselben edlen und großartigen Auffassung verband Gaspard aber eine tiefere, wärmere Farbe, doch haben seine Gemälde meist durch Nachdunkeln stark gelitten.

Bedeutsame Linien in der Landschaft, großartig komponierte Bäume und Verwendung antiker Ruinen und dergleichen, oft verbunden mit Gewitter und Sturmwind, bilden die Eigentümlichkeit seiner Landschaften, welche zahlreiche Künstler zur Nachahmung bewogen.

Werk (Auszüge)[Bearbeiten]

In der Kirche San Martino a' Monti zu Rom hatte er Darstellungen aus der Geschichte von Elias und Elisa in Fresko ausgeführt. Größere Landschaftszyklen in Tempera und Öl besitzen von ihm die Paläste Doria, Colonna und Corsini, einzelne Bilder die Accademia di San Luca in Rom, der Palazzo Pitti zu Florenz, das Louvre in Paris, die Eremitage in Sankt Petersburg, das Museum zu Madrid, die Dresdner Galerie und verschiedene englische Privatsammlungen. Man kennt von ihm auch acht radierte Landschaften.

Literatur[Bearbeiten]

Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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