Gasthaus zur Krone (Niederdollendorf)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gasthaus zur Krone (2013)

Das Gasthaus „Zur Krone“ ist ein Fachwerkhaus in Niederdollendorf, einem Stadtteil der Stadt Königswinter im nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis, das im 17. Jahrhundert errichtet wurde. Es steht als Baudenkmal unter Denkmalschutz.[1]

Lage[Bearbeiten]

Das Eckhaus steht traufständig zur Hauptstraße (Hausnummer 110) und giebelständig zur Rheinstraße am westlichen Endpunkt der Heisterbacher Straße an einem kreuzungsähnlichen Platz. Nördlich gegenüber liegt die Niederdollendorfer Pfarrkirche.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gebäude wurde ausweislich einer Jahreszahl unterhalb des Eckständers im Obergeschoss im Jahre 1667 erbaut. Es diente spätestens seit 1844 als Gasthaus, womit es als das älteste in Niederdollendorf gilt. 1900 erfuhr das Gebäude eine Erweiterung um einen Saalanbau zur Unterbringung einer Kegelbahn. Die Eintragung des Hauses in die Denkmalliste der Stadt Königswinter erfolgte am 27. September 1989.[1] Es diente bis zuletzt weiterhin als Gasthaus (Stand: 2015).[2]

Architektur[Bearbeiten]

Das Gasthaus zur Krone ist in Rähmbauweise errichtet. Das Obergeschoss kragt leicht vor. Die Fenster waren im Erdgeschoss ursprünglich kleiner und im Obergeschoss nicht wie derzeit zu Zweierfenstern angeordnet. Das obere Geschoss weist ein Zierfachwerk auf, dessen Streben nasenbesetzt und wie die Kopfhölzer geschweift sind. Ein weiteres Schmuckelement dieses Geschosses ist eine geschnitzte Maske am Eckständer. Die ehemals vermutlich mehrfach vorkragende Giebelseite des Hauses wurde im Ober- und Dachgeschoss in jüngerer Zeit verschiefert (zuvor verputzt). Der rückwärtige Saalanbau von 1900 ist ein Backsteinbau.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Denkmalliste der Stadt Königswinter, Nummer A 100
  2. F. Wilhelm Gassen, Kreis der Heimatfreunde Niederdollendorf e.V.: Niederdollendorf: eine heimatgeschichtliche Zeitreise (=Stadt Königswinter, Der Bürgermeister: Königswinter in Geschichte und Gegenwart, Heft 11). Königswinter 2008, ISBN 978-3-932436-13-0.

Literatur[Bearbeiten]

50.6938337.178861Koordinaten: 50° 41′ 38″ N, 7° 10′ 44″ O